Wer später stirbt, ist länger da

Das kann man ganz sicher auch von zahlreichen Büchern sagen – sogar in meinem Kleinverlag. Einer dieser Titel ist Dirk C. Flecks »GO! – Die Ökodiktatur«, mit dem der Autor 1994 den SFCD-Literaturpreis (heute Deutscher Science-Fiction-Preis, DSFP) gewann. Im Rahmen der immer noch geplanten Neuveröffentlichung der DSFP-Sieger-Romane peu à peu erschien die p.machinery-Version 2013, also vor mehr als fünf Jahren. Und das Buch geht immer noch: als Paperback sowieso, als Hardcover – es sind noch wenige Restexemplare vorhanden – ein wenig »langsamer«, und nun auch als E-Book.

Und auch mehr als 25 Jahre nach der Erstveröffentlichung hat das Buch nichts an Aktualität eingebüßt – eher noch im Gegenteil, denn das Szenario, das Dirk Fleck in seinem Werk unterstellt und beschreibt, hat sich uns eher noch angenähert. Nicht im Detail, aber die Richtung, in die wir uns bewegen, ist die, die uns das Buch vorgegeben zu haben scheint. Die Lektüre bleibt jedenfalls spannend – und sicherlich sinnvoll. Nach dem Motto: »Das sollte man gelesen haben …«

Mehr Details dazu finden sich auf der Buchseite.

Wie man’s macht …

… ist es meistens falsch. So scheint es. Bei der Veröffentlichung von »DAEDALOS 1994–2002« (Details zum Buch siehe: hier) war klar, dass es nicht nur ein Paperback, sondern auch ein Hardcover in limitierter Auflage geben würde. 22 Exemplare, mehr nicht. Abgesehen von Beleg- und Pflichtstücken ist die Verkaufsauflage dieser Version regelrecht verdampft. Und da denkt man sich schon mal, dass man mit einer höheren Auflage vielleicht schöne Umsätze hätte machen können – oder auch nicht, denn bei dieser Frage bin ich durchaus ein nicht ganz ungebranntes Kind. Da gibt es ein Buch, von dem die attraktiven und wirklich schönen Hardcover wie Blei im Regal liegen.

Aber gut. Das Hardcover ist weg, das Paperback problemlos lieferbar – und nun gibt es auch ein E-Book. Man kann es auf so ziemlich jedem deutschsprachigen E-Book-Portal beziehen, vorrangig natürlich bei den bekanntesten Anbietern wie Thalia, Hugendubel und natürlich auch Amazon (Link hierzu auf der Buchseite).

F-Diagnosen – eine Ausschreibung

F-DIAGNOSEN
(International Classification of Diseases der WHO, wobei die F-Diagnosen für die psychischen Störungen stehen)

Laut einer Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland geht jede achte Krankschreibung auf eine psychische Diagnose zurück. Das Fachmagazin »European Neuropsychopharmacology« berichtet, dass in den Staaten der EU jährlich fast 164 Millionen Menschen psychisch erkranken.
Parallel hierzu befindet sich unsere Gesellschaft im Umbruch. Immer bessere Roboter übernehmen die Arbeit in den Fabriken, künstliche Intelligenz hält Einzug in Bereiche wie Verkehrsführung und Medizin. Die Forschung beschäftigt sich mit technisch erweiterten oder genetisch verbesserten Menschen.
Zu welchen – neuen – psychischen Problemen wird dies in Zukunft führen?

Mit dieser Ausschreibung möchten wir Autoren ansprechen, die bereit sind, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen. Das Resultat sollte eine auf den F-Diagnosen basierende SF-Kurzgeschichte sein.
Zum Thema der F-Diagnosen kann man – nebst Google – die Wikipedia konsultieren.

Man stelle sich vor, zukünftige Patienten sind: Roboter, Androiden, künstliche Intelligenzen und natürlich Menschen, die über technische Erweiterungen des Gehirns oder des Körpers verfügen oder die genetisch verändert wurden.
Vielleicht erkranken aber auch Aliens oder Menschen, die von Aliens entführt, besetzt, manipuliert oder gar missbraucht wurden. Die Story könnte auch von Menschen handeln, die telepathisch mit Außerirdischen kommunizieren oder Zeitreisende sind.
Und stelle man sich weiterhin vor, die Protagonisten sind Borderliner, Narzissten, Psychopathen, Suizidgefährdete oder Süchtige. Sie sind Menschen, Roboter, KIs oder Aliens, die an Depressionen, posttraumatischen Belastungsstörungen, Phobien, Zwangserkrankungen, Burnout oder unter Mobbing leiden.
Wie wird in Zukunft diagnostiziert, therapiert, medikamentös behandelt und wieder in die Gesellschaft, das Berufs- und Alltagsleben integriert?

Geplant ist eine Anthologie, die sich mit den psychischen Problemen o. g. Protagonisten und deren Behandlung auseinandersetzt.

Wir werden alle veröffentlichten Geschichten illustrieren lassen und stellen danach jedem Autor »seine« Illustration als JPG-Datei zur privaten Nutzung zur Verfügung.
Zudem redigieren wir eure Storys nicht nur, sondern prüfen sie auch auf medizinisch-psychologische Fachlichkeit und Eignung.
Storys, die ebenso spannend wie sensibel mit diesem brisanten Thema umgehen, bevorzugen wir vor reißerischen Texten.

Für die Einsendung gelten die unter https://www.pmachinery.de/unsere-projekte/manuskripte genannten Bedingungen.

Die Manuskripte gehen bis zum 30.11.2019 an: Ulrich Bendick (Ulisionen@web.de). Die Korrespondenz wird ausschließlich mit Ulrich Bendick geführt.

Legendenbildung

Legenden bilden sich nicht von allein. Da hilft immer jemand mit. im Falle der zwischen 1994 und 2002 erschienenen Magazinreihe »Daedalos« waren das zum einen Hubert Katzmarz († 2003) und Michael Siefener, das waren zum anderen die zahlreichen Autoren – und nicht zuletzt die Leser der Magazine.

Ellen Norten ist inzwischen in der deutschen SF-Szene bestens bekannt. Sie schreibt selbst, sie gibt heraus. Und sie verwaltet das literarische und publizistische Erbe des Hubert Katzmarz. Neben den längst nicht mehr lieferbaren Storysammlungen »Schattenspiel« (AndroSF 23) und »Alptraumhaft« (AndroSF 24) war es wohl irgendwann naheliegend, aus den alten »Daedalos«-Materialien etwas Neues zu stricken.
Und so kam der Band »DAEDALOS 1994–2002« zustande, der wiederum mit Unterstützung – vulgo: Erlaubnis – zahlreicher Autoren zustande kam und eine erkleckliche Anzahl seinerzeit erstmals und nun wiederholt publizierter Geschichten präsentiert.

»DAEDALOS 1994–2002« präsentiert sich in ausgefallenem Format, größer als die normalen Paperbacks meines Verlages, aber hoffentlich immer noch handlich und handhabbar. Das Layout sollte dem Original nachempfunden sein. Die Bildauswahl ebenso – und in der steckte noch ein wenig Arbeit, weil es galt, zu den Abbildungen auch die Quellen ordentlich zu recherchieren, was im Vorfeld nicht in allen Fällen gelungen war.

Am Ende hatte ich Druckdaten für ein durchaus opulentes Buch auf der Festplatte, das es als Paperback gibt – und als Hardcover gab, sieht man davon ab, dass noch genau ein (1!) Exemplar als Hardcover verfügbar ist – und das mich – durchaus gemeinsam mit Ellen Norten und mit bereits vorliegender Zustimmung einiger seinerzeit beteiligter Autoren – auf einige lustige Ideen brachte. Aber das ist Thema für einen weiteren Beitrag.

Weitere Informationen zum Buch finden sich hier und hier.

FLECKen auf dem Verlegerhemd

Dirk C. Fleck ist längst einer meiner Lieblingsautoren. Nicht alles, was er schreibt, trifft meinen Nerv, aber als Verleger finde ich es wichtig, anderen Menschen die Chance zu geben, seine Worte zu lesen und herauszufinden, ob es ihren Nerv trifft. Und dass diese Worte genau das tun, zeigt sich immer dann, wenn er ein neues Buch in meinem Verlag zum ersten Mal in einem Interview, auf Facebook oder irgendwo erwähnt.

»LA TRIVIATA« ist eine Sammlung. Eine Schnipselsammlung, könnte man sagen. Kurze Texte, Gedanken, manchmal nur einzelne Sätze. Zitate. Das alles hat mit den 80ern zu tun, 20. Jahrhundert, eine Zeit, in der ich Twen war und neue Weltsichten entwickelte, nach Bundeswehr, Berufsausbildung, dem ersten Job, der ersten Ehe, einem Kind. Weltsichten zum Erfolg. Und zum Scheitern.
Nach seinen eigenen Worten hat »LA TRIVIATA« etwas mit Dirks eigenem Scheitern zu tun. Ein Scheitern, das er sich nicht unbedingt selbst zuzuschreiben hat. Aber eine Entwicklung, die etwas für ihn veränderte. Damals, in den 80ern. Immerhin stellte diese Materialsammlung für ihn auch etwas Positives dar: »Um meinen inneren Kompass nicht gänzlich zu verlieren, machte ich es mir zur Pflicht, mich mit täglichen Fingerübungen ›frisch‹ zu halten«, schreibt er.

Jemand, der das Buch gelesen hat, vermisste den »Duft der Achtziger«. Er machte das am Fehlen von Dingen wie Mode, Musik u. ä. fest. Dinge, die ich nicht erwartet hätte. Nicht in einer Anmerkung dieser Art. Und nicht in diesem Buch. Für mich gab und gibt es Stellen in dem Buch, indem ich den »Duft« auch vermisse, weil er für mich von einem »Gestank der Achtziger« überlagert wird. Aber das ist eine subjektive Kritik, das hat nichts mit Dirk Fleck als Autor zu tun, nichts mit seinem Umgang mit der damaligen Zeit – damals wie heute – und nichts mit seinen Fähigkeiten als Schriftsteller. Vielmehr ist es ganz allein meine Erinnerung an die 80er, die hier durchschlagen – und so ist es wohl auch der Fall bei dem Kritiker, dem Mode, Musik, dem der eigentliche »Duft« fehlte.

Für mich als Layouter war das Buch eine kleine Herausforderung, weil ich herausfinden musste, wie ich die zahlreichen Schnipsel, die kurzen Texte so präsentiere, dass sie nicht einfach nach einer lieblos heruntergenudelten Textwurst aussehen. Die Doppelseiten, die man layoutet, sollten ihren Charme finden (und ich bin nicht bei allen diesen Doppelseiten sicher, ob das wirklich gelungen ist), und die unnummerierten Texte – die meist Zitate darstellen – sollten sich von den nummerierten Texten von Dirk selbst unterscheiden (was mir hoffentlich mit einer Schriftartvariante gelungen ist).

»LA TRIVIATA« ist unter Verkaufsgesichtspunkten bisher Dirk Flecks schwächstes Buch. Aber es ist noch nicht lange auf dem Markt und vielleicht ändert sich das auch noch, wenn Dirk es vor eine Kamera hält und etwas dazu sagt.

Mehr Infos zum Buch: hier.

Spaß an der Unendlichkeit

Es ist kein Spaß (vulgo: kein Scherz), wenn ich sage, dass die Übernahme des Jobs, die Anthologie GEGEN UNENDLICH als Printwerk herauszubringen, eine weise Entscheidung war. Es ist nicht sarkastisch, nicht ironisch gemeint – es ist ernst gemeint.

Die Arbeit an der Anthologie macht Spaß. Nicht nur die simple Layoutarbeit, die dank guter Vorarbeiten der Herausgeber meist recht flink von der Hand geht. Nein, es liegt vor allem an Andreas Fieberg, mit dem es immer Diskussionen zu erleben gilt. Es geht um Kleinigkeiten. Rechtschreibung hier, Formalien dort. Ein ewiges kleines Hin und Her, und bislang haben wir immer eine Lösung gefunden. Andreas frisst nicht einfach, was ich ihm in den Napf fülle. Das könnte man als anstrengend, umständlich, unnötig, gar unbotmäßig dem Herrn Verleger gegenüber werten. Ich tue es nicht, denn ich habe letztlich immer meinen Spaß dabei. Und das nicht nur, weil auf beiden Seiten auch mal Fehler passieren (wie in der Ausgabe 14 geschehen; wer sie findet, darf sie behalten [inzwischen sind die korrigierten Bücher im Druck]).

Die Ausgabe 15 ist, wie man hört, bereits in Arbeit, und diesmal wollen wir – Herausgeber und Verleger – versuchen, den Abstand zwischen Veröffentlichung des E-Books (die durch die Herausgeber selbst erfolgt) und des Printwerkes so klein wie möglich zu halten (denn bislang waren die Zeitabstände durchaus erheblich). Geplant ist ein Erscheinungstermin im März 2019.

Bis dahin muss die Ausgabe 14 reichen, über deren Inhalt man unter https://www.pmachinery.de/?p=6066 mehr erfährt

Wenn man seine Grenzen sehen kann

Bücher mit Heinrich »Tiny« Stricker zu machen, ist kein Spaziergang. Der Mann, den man wohl mit Fug und Recht der 68er Szene zuordnen kann, hat so seine ganz eigenen Vorstellungen von neuzeitlichen Entwicklungen im Literaturbereich – und wenn es nur um neue Rechtschreibung, moderne Schreibweisen und letztlich das Beharren auf angeblicher, aber unter heutigen Gesichtspunkten wesentlich unsinnigerer Authentizität geht.
Jedes Buch, das in der »Werkausgabe Tiny Stricker« in meinem Verlag p.machinery erscheint, wird umfangreich diskutiert. Nicht nur Neuausgaben, sondern auch die Erstveröffentlichungen – bei denen auch diese komische Authentizität eine Rolle zu spielen scheint.
Am Ende dann steht da doch ein Buch. Ich habe nachgeben müssen, er hat es auch getan, und wie beim aktuellen Werk »Grenzland« kommt dann mitunter noch eine umfangreiche Suche nach einem passenden Titelbildmotiv hinzu.
Am Ende ist es dann doch gelungen. Er hat seine »Bio-Referendare« und diverse andere Bindestricheriten bekommen, ich meine »Habtachtstellung« (statt Habachtstellung, die laut Duden zwar erlaubt, für einen Exsoldaten für mich aber sinnlos ist) und noch so ein paar Kleinigkeiten.

Und ein Titelbild haben wir auch gefunden. Zu dem man eine Geschichte erzählen kann. Und sollte.
Bei vorherigen Büchern der Werkausgabe war die Motivwahl recht einfach: Griechenland, Sarajevo, Essaouira – da gaben die Fotosammlungen im Web ordentlich Auswahl mit. Bei »Grenzland« war das schwieriger.
Der Roman mit autobiografischen Anklängen spielt in Hof an der Saale, in Bayreuth, ein wenig auch in München. Hofs Motive, die die Stadt für den Betrachter nicht nur erkennbar, sondern auch attraktiv machen, hat offensichtlich kein Schwein jemals wirklich fotografiert. In Bayreuth finden sich Motive wie das Schloss, das die Gebührengeier der Bayerischen Schlösserverwaltung unter der Fuchtel haben. Oder sie erscheinen dem Autor suspekt, wie das Richard-Wagner-Museum: wegen der Beziehungen zwischen Wagner und den Nazis. Am Ende einigten wir uns auf ein neutrales Motiv: Fichtelgebirge im Nebel. Und wir fanden diverse Winterbilder mit viel Schnee und weniger Nebel, die nicht infrage kamen. Und einige schöne Bilder, von denen eines unseren Geschmack traf.
Das Bild zu bekommen – zu kaufen! –, das war nicht schwierig. Schwieriger wäre die Erklärung, warum dieses Bild so gar nichts vom Fichtelgebirge zu haben scheint. Klar, Nebel ist sichtbar, jedenfalls eine passende Bewölkung. Aber das Gebirge ist kein Gebirge, sondern ein Berg. Und dem Ort meines Verlages wesentlich näher als den Handlungsorten des Romans: Es handelt sich schlicht und ergreifend um den Hohen Peißenberg, den Rigi. Aber am Ende war das egal. Das Bild passt von der Stimmung her – und es passt farblich zu den anderen Ausgaben der Werkausgabe, die bislang erschienen sind.

Details zum Buch: hier.
Details zur Werkausgabe Tiny Stricker: hier.

Nachtarocken auf hohem Niveau

Eigentlich hatte ich vor einigen Monaten entschieden, in meinem Verlag keine Fantasy mehr zu veröffentlichen. Das wird sich auch nicht ändern. Dass der nun vorliegende neue Roman »GNOMUS oder Der König, der nicht lachte« von F. A. Peters beinharte Fantasy ist, ist nicht mehr zu ändern – denn dass ich diesen Roman im Zusammenhang mit dem Geschichtenweber-Projekt »Bilder einer Ausstellung« quasi als Add-on veröffentlichen würde, stand fest, bevor ich mein Programm ein wenig verdichtete.

Und es hat sich durchaus gelohnt. Die Geschichte liest sich gut und sie ist wirkliche Erwachsenen-Fantasy. Aus gutem Grund habe ich dem Buch im VLB und bei Amazon das Label »FSK 18« verpasst – stellenweise hat sich Autor Peters als richtige »Drecksau« präsentiert. Was ihm plotseitig voll und ganz zu gönnen war und ist.

Man kann den »Gnomus« ohne die »Bilder« ebenso lesen wie umgekehrt. Der »Gnomus« ist zwar die Fortsetzung der Peters-Story aus den »Bildern einer Ausstellung«, aber sie ist in sich abgeschlossen und als solche völlig alleinstehend völlig verständlich. Völlig völlig, sozusagen.

Details und Zeug zum Buch: hier.

Geschichten weben ist nicht leicht

Für die Geschichtenweber ein Projekt zu realisieren, ist keine ganz einfache Geschichte. Man hat oft mehr als einen Ansprechpartner – in Falle des hier behandelten Buches gab es gleich drei Herausgeber –, die Kommunikationswege sind oft nicht einheitlich – da kommt normale E-Mail, Facebook Messenger und das Postfach des Geschichtenweber-Forums zusammen – und am Ende hat man es auch noch mit ungeduldigen Autoren oder simplen Klugscheißern zu tun.

Insofern verlief das Projekt »Bilder einer Ausstellung« fast schon harmonisch. Es gab viel Material, darunter zwangsläufig auch solches, das keine Chance hatte und zu verwerfen war. Es gab ab und zu ein Häkchen und Öschen in der Kommunikation zwischen Herausgebern und mir als Verleger. Aber im Großen und Ganzen ist das doch recht rund gelaufen. Keine besonderen Vorkommnisse. (Und selbst wenn: Ich erinnere mich nicht.)

Dank des Buches »Inspiration. Die digitalen Welten des Andreas Schwietzke«, das ich gemeinsam mit Andreas und der Herausgeberin Marianne Labisch machen durfte, ist mir dann auch eingefallen, wie ich die »Bilder einer Ausstellung« im Layout sehen wollte. Diesmal nicht ganz so experimentell – ich wollte eine weitere Flucht des Produktsionsleiters beim Schaltungsdienst Lange schon im Vorfeld verhindern –, eher fast schon bieder und bürgerlich, wenn man so davon sprechen darf. Die »Inspiration« hat die »Bilder« sprichwörtlich inspiriert, was Buchformat und Layout angeht. Und auch die Idee, auch von diesem Werk eine streng limitierte Hardcoverauflage (22 Exemplare) zu produzieren, war so eine »Inspiration«.

Die Geschichten in den »Bildern einer Ausstellung« haben viel mit Fantasy, durchaus auch mit Horror und eher wenig mit Science-Fiction zu tun (obwohl sich auch da Elemente finden). Gemeinsam mit den zahlreichen Illustrationen unterschiedlicher Grafikkünstler ist das Ganze einmal mehr ein schönes, rundes Buch geworden (das darüber hinaus noch von einem Folgeroman begleitet wird: »Gnomus oder Der König, der nicht lachte« von F. A. Peters, über den ich noch separat fabulieren werde).

Details und Daten zum Buch: hier.