Magnum-Anschlag auf Amazon

Ich habe grad die Limited Edition von »Magnum p.i.« auf 44 DVDs bei Amazon bestellt. Ich erinnere mich, daß ich vor Jahren die ganze Serie auf alten VHS-Video-Cassetten aufgenommen habe, teilweise mit Fremdunterstützung, weil das sonst nicht gelaufen wäre. Vom damals noch bei Premiere, heute bei Sky laufenden Kanal »13th Street«. Danach hatte ich die Cassetten verkauft, ohne sie nochmals anzuschauen. Es gab noch Ärger mit Ebay, weshalb ich sie als Leercassetten verkaufen mußte. Die Welt ist ein Sauhaufen. Die DVDs jetzt werde ich meiner ganz kleinen, ganz feinen All-time-favourite-Sammlung zufügen, sie für den Tagesgebrauch in DivX umwandeln und auf dem TV-PC abspeichern, aber sonst nie wieder hergeben. – Sowas kommt von sowas. Davon, daß man sich die Magnum-p.i.-Themes im Remix anhört. »Back to Hawaii« von Picco zum Beispiel. Oder »Theme from Magnum« von Celvin Rotane.

Gaza: Have a nice day

Frank Böhmert hat in seinem Blog darüber geschrieben und viele interessante Quellen verlinkt: zuerst hier, dann hier.

Ich halte es für erkennbar, daß hier der Anfang einer sich ausbreitenden Politik gegen Israel zu erkennen ist. Israel verliert seine Lobby im Westen. Obama und Clinton agieren und argumentieren nicht eindeutig genug »pro Israel«, wie das der ansonsten verdammungswürdige Bush jr. noch getan hat; und selbst wenn: die Bemühungen Obamas und Clintons, im Vorderen Orient Frieden zu schaffen, sehen für die Araber so aus – oder können jedenfalls von ihnen ungestraft so interpretiert werden -, als wären die USA (und deren Verbündete) nicht mehr Israels Lobby, und die übrigen westlichen Nationen – die deutsche Westerwelle-Dämoblik vornweg – unternehmen ihrerseits nichts, um klarzustellen, daß sie immer noch hinter Israel stehen. – Es wird für die Menschheit böse enden, würde Israel unterzugehen drohen. Es gab einmal Kreuzzüge zur Rettung des Heiligen Landes. Die nächsten Kreuzzüge würden jede Vorstellung des Dritten Weltkriegs in den Schatten stellen.

URLse ausm Eis

Nein. Nicht UrLems aus dem Eis. URLs aus dem Eis. Oder woher auch immer. Unter der Seite »URLs« – siehe oben zwischen »Home« und »About« – habe ich begonnen, wahllos Links von Seiten zusammenzustellen, die ich erwähnenswert finde. Oder verlinkenswert. Links halt, die mir recht sind. Wer sich mit Anregungen beteiligen möchte, kann das tun. Wo meine Emailadresse zu finden ist, dürfte klar sein.

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Malta chancenlos

Vorbemerkung. Wer meinen Musikgeschmack kennt – www.sunshine-live.de –, mag sich wundern, dass ich mir so was wie den Eurovision Song Contest anschaue. Andererseits habe ich das in den letzten zwanzig Jahren häufiger getan, und eigentlich habe ich mich im Großen und Ganzen immer dabei amüsiert, aus den verschiedensten Gründen. Tatsache ist allerdings, dass mich nie amüsierte, dass die Musik und die Darbietungen wirklich unter aller Sau gewesen wären.
Diesmal kam das Ganze eigentlich durch einen Zufall zustande. Es war Dienstag, das Fernsehprogramm für den Abend schien nichts sonderlich Spannendes zu bieten, und in meiner Lieblingsonlinefernsehzeitschrift www.tvtv.de fand ich heraus, dass im NDR das erste Semifinale des ECS 2010 ausgestrahlt würde – mit Malta in der Ausscheidung. Das war der Auslöser für die Entscheidung, mir das anzuschauen. Mit ein paar Anrufen würde ich »mein Land« tatkräftig zu unterstützen versuchen, nahm ich mir vor.

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Ladet Blümchens »Boomerang«: DSDS-Boykott 2010

Die Briten haben es 2009 vorgemacht – und dieses Jahr sind die Deutschen dran. Die aktuelle Staffel von DSDS (aka »Deutschland sucht den Superstar«) nähert sich ihrem Ende, und in den vergangenen Jahren war der Siegertitel immer sofort auf Platz 1 der deutschen Charts. Meist ist das Musik, die in die Tonne gehört – so called Trash. Aber muss das sein?
Nein.
Im Internet hat sich eine Aktion zum DSDS-Boykott entwickelt, der dadurch erreicht werden soll, dass in der kommenden Woche so oft wie nur irgendwie möglich der Titel »Boomerang« von Blümchen heruntergeladen werden soll. Es zählen nur legale Downloads, denn es geht um die offiziellen deutschen Charts. Herunterladen kann man das in allen einschlägigen MP3-Download-Areas und natürlich auch bei Amazon – hier:

Boomerang

Der Titel stammt aus dem Jahre 1996 und geht ab wie Schmitz‘ Luzie :) Natürlich muss man auf solche Musik stehen, aber darum geht es hier nicht. Es geht darum, einen Titel, der im Grunde genauso Trash ist wie der potenzielle DSDS-Sieger, gewinnen zu lassen und den Plattenfirmen zu zeigen, wo der Hammer wirklich hängt. Der Downlaod bei amazon.de (unter o. g. Link) kostet 77 Cent – das ist nicht die Welt.

Macht mit. Zeigt der Plattenindustrie, wo der Boomerang fliegt :)

Angriffsflächen

Wenn man aktiv ist, wenn man mehr macht, als seinem Broterwerb nachzugehen, daheim den Garten zu pflegen, seine Frau zu ärgern und vor der Glotze zu hocken, dann bietet man zwangsläufig umso größere Angriffsflächen, umso vielfältiger und umfangreicher die eigenen Aktivitäten sind. Ich denke, ich biete eine hinreichend große Angriffsfläche mit den vielen Dingen, die ich unternehme: mein Verlag, meine Aktivitäten als Herausgeber und Chefredakteur einer Vereinszeitschrift, die Aktivitäten in diesem und für diesen Verein, meine Hobbys – wie Malta zum Beispiel –, da bieten sich viele Ansatzpunkte für Angriffe.

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Schlafstörungen I

Irgendwie finde ich den Weg nicht ins Bett. Mei. – Bei der spätnachmittäglichen Arbeit sah ich »War, Inc.«, ein Streifen mit John & Joan Cusack (und anderen, natürlich), von dem ich eigentlich dachte, ich kännte ihn, aber … Pustekuchen. Das war ein völlig schräger und abgedrehter Streifen, und ich habe mich so köstlich amüsiert, dass ich beinahe nicht zu meiner Arbeit kam. Seufz. Den werde ich mir nochmal in aller Ruhe anschauen müssen, um dann auch eine ordentliche Rezension abliefern zu können.

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Die Hälfte ist rum

Eigentlich wären diese Zeilen letztes Jahr passender gewesen – aber da war ich geistig und seelisch schon fast auf Malta, da war kein wirklicher Platz für solche Gedanken. Dieses Jahr ist das ein wenig anders – und nicht unpassender, wenn ich einfach voraussetze, es Herrn Heesters nachmachen zu können und wenigstens 102 Jahre alt zu werden; dann stimmt ja wieder alles.

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Liest Ebay meinen Blog?

Vermutlich nicht. Ich gebe auch zu, dass ich Ebay niemals meinen nach und nach wachsenden Groll mitteilte. Das ist ja eh fast nicht möglich, da man diesen kommunikationsfeindlichen Konzern nicht wirklich erreichen kann. Aber fast könnte man meinen, dass man dort meinen Blog gelesen hat. Denn heute morgen erhalte ich eine Mail, die man – Ebay – schon gestern um 20.12 Uhr geschickt hat. In den »Verkäufer-News April 2010« wird unter dem Titel »Die Pflicht, kostenlosen Versand anzubieten, wird ersetzt« mitgeteilt:

»Seit 2009 müssen Verkäufer in einigen Kategorien kostenlosen Versand als erste nationale Versandart anbieten, da überhöhte Versandkosten besonders oft ein Grund für eine schlechte Kauferfahrung sind. Käufer haben den kostenlosen Versand sehr positiv aufgenommen, Verkäufer hingegen berichteten von Auswirkungen auf ihre Angebote.
Damit sich der Verkauf auch weiterhin lohnt, werden die geltenden Bestimmungen zum kostenlosen Versand zurückgenommen und ab 08. Februar 2010 durch eine Obergrenze bei den Versandkosten ersetzt.
Käufer freuen sich über Angebote mit kostenlosem Versand, und wenn Verkäufer diesen anbieten, werden sie weiterhin in den Suchergebnissen weiter oben angezeigt.«

Das ist doch mal schön, oder? Nutzt aber nicht wirklich etwas. Denn gerade, wenn ich z. B. betagtere Hardware anbiete, schlagen auch die Versandkostengrenzen zu. Es liegt ja nahezu in der Natur der miniaturisierenden Sache, dass das erwähnte Digital Album mit seinen läppischen 10 GB heute als MicroSD-Karte zu bekommen ist, die freilich für EUR 1,45 Briefporto (Maximum) zu verschicken ist, was bei dem alten 10-GB-Hobel einfach nicht drin war. Punktum.
Für mich bleibt es beim Abschied von Ebay.