Rundwindwanderung mit Sonnenlücken

Tagebuch eines Ostseeurlaubs, 08.10.2011

Boltenhagen, noch einmal. Diesmal eine Wanderung von Boltenhagen nach Steinbeck, oben auf der Steilküste, teilweise so an die vierzig Meter über dem Meer gelegen. Wir hatten Glück mit dem Wetter: Es ging zwar ein ordentlicher Wind, aber es gab nur die großen Wolkenschiffe, die schnell über die Himmel zogen, dazwischen immer wieder große Lücken für den Sonnenschein.


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Urlaubsroutine im Gespensterwald

Tagebuch eines Ostseeurlaubs, 07.10.2011

Fast scheint es, als würde sich Routine einschleichen. Urlaubsroutine. Aufstehen, Frühstück, raus und los.
Diesmal ins Ostseebad Nienhagen. Der kleine Ort ist eigentlich fast uninteressant. Ziemlich farblos, langweilig, steril. Die Ferienhäuser alle sauber, ordentlich, typisch deutsch (bitte Zeige- und Mittelfinger senkrecht unter die Nase halten), meist in Weiß oder Weiß und Blau, ordentliche Straßen, saubere Autos, nichts Auffälliges.
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Graupelschauerüberfall

Tagebuch eines Ostseeurlaubs, 06.10.2011

Ein kurzer Tag. Spät aufgestanden. Nach Zierow gefahren, über Fliemstorf gen Hoben gewandert. Hoben ist ein restauriertes Fischerdorf, wobei sich die Restauration auf die Häuser bezog, nicht auf die Bewohner und deren Profession; ich gehe davon aus, dass derjenige, der heute dort wohnt, über Geld verfügt, nicht nur, aber auch, weil die Instandhaltung der Häuser im Sinne der mecklenburg-vorpommerschen Erhaltungsvorschriften solches Baugut betreffend nicht sehr preisgünstig sein dürfte.
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Stadtbesuch

Tagebuch eines Ostseeurlaubs, 04.10.2011

Ein Tag in Wismar. Wir haben uns die drei Kirchen angeschaut: St. Nikolai, St. Georgen und St. Marien. (In St. Nikolai packte mich einen kurzen Augenblick wehmütige Erinnerung an meinen Wismar-Urlaub 2006.) Der Herrgott weiß meist, dass auch Tiere seine Geschöpfe sind; nur in St. Marien ist es – vermutlich ehemals der Alt-SED angehörigen Exparteisubsubunterfunktionären – wichtig, ein eigenmächtiges Verbot (es gibt nämlich keine Hinweisschilder) auszusprechen, ganz persönlich (ein Anwerbungsversuch der Stasi erfolgte allerdings nicht).
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Weißbiertherapie

Tagebuch eines Ostseeurlaubs, 02.10.2011

Am Morgen fühlte ich mich ein wenig gerädert (und erinnerte mich daran, dass ich gerne zu künstlichen Untertreibungen neige). S. pumpte mich ein wenig mit homöopathischen Arzneimitteln voll (von denen ich später sogar annahm, dass sie durchaus wirkten, obwohl ich als Ex-Pharmagroßhandelskaufmann da immer so meine Zweifel hatte). Ich zwang mich, etwas zu frühstücken, um den Magen zu beschäftigen; zwei Milchschnitten, immerhin.
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Staatsstraßenvorfall

Viermal am Tag kommt der Hund raus. Morgens um 6, mittags um 12.30, abends um 18 oder 18.30. Jetzt, wo es endlich einmal richtig heiß ist, gehe ich Strecken mit unserem schwarzbraunen Viecherl, die schattig sind; es ist ja nicht nötig, dass ich unseren Hund mit Hitze auftanke – die hechelt sie daheim nur wieder raus. Der beste Weg um 18.30 ist an der Staatsstraße 2061 zwischen Murnau und Bad Kohlgrub entlang, Gehrichtung Bad Kohlgrub.

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