Wenn der Osterhase Tickets bringt …

… dann hat man am 08.06.2017 einen Konzerttermin in Uffing am Staffelsee. Dort feierte der örtliche Trachtenverein d’Sunnastoana sein 110jähriges Jubiläum über mehrere Tage. Und am Donnerstag der Woche gab es ein Konzert von LaBrassBanda auf deren Bierzelttour 2017. Der Osterhase hatte die Tickets gebracht.

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Wie verschaffe ich mir einen Parkplatz?

Das geht einfach. Man nehme ein Grundstück, säble das »Parken verboten«-Schild um und stelle dann seine Autos da hin.

Eine kleine Erläuterung sei angefügt. Das Grundstück gehört der Firma, bei der ich arbeite. Gegenüber dem eigentlichen Firmengrundstück gibt es einen großen Parkplatz; daneben liegt ein Puffergrundstück – das mit dem Parkverbot ­–, das entsprechend den Maßgaben des für alles nicht zuständigen Bürgermeisters – es sei denn, er kann jemandem Ärger machen – und seinem Landrat – oder war das umgekehrt? – nicht bebaut werden darf. Auf eben diesem Puffergrundstück ist Parken verboten; nicht nur, aber auch, weil dortige Parker in der Regel irgendwelchen Unrat zurücklassen, weil es ja in des deutschen Ökosinne nur so weit reicht, ökologisch zu denken, wie der Schwingradius der heimischen Kloschüssel reicht, das Ökodenken jedoch vor der eigenen Haustür und dem eigenen Zündschloss längst aufgehört hat.

Am Ende ist es einfach, das Schild – es gibt zwei davon, nebenbei bemerkt – einfach umzulegen. Die Zerstörungswut dummdeutscher Mitbürger kennt hier kaum Grenzen (und konsequenter-, weil dummerweise ist das zweite Schild stehen geblieben). Und die beiden geparkten Fahrzeuge gehören einem Nachbarn. Auch ungefragt bin ich sicher, er hat eine Ausrede. Ausreden haben solche … immer.

Da hat man mal ein Vorbild

Und sieht es nicht. Der LKW im Hintergrund, ein ehemaliges Bundeswehrfahrzeug, stand dort einige Tage. Ordentlich hingestellt. Perfekt. Der Fahrer des Seat Ibiza im Vordergrund des Bildes war dieser LKW offensichtlich nicht Vorbild genug. Kein Problem: SOG ist das wiederbelebte alte Kennzeichen für Schongau und stand schon immer für »Schwaben ohne Gehirn«.

Wie schön, wenn man mal einen Vogel hat

In den letzten Junitagen ging es los. Das mit dem Vogel. Oder besser: den Vögeln.
Unsere Wohnung verfügt über fünf Balkone: einer geht Richtung Westen, einer in Richtung Osten, drei in Richtung Süden. Auf den Balkonen stehen Pflanzkübel, Blumenkästen, jede Menge Pflanzen. Und meine Frau ist die Gießmeisterin.
Auf einem Südbalkon, direkt hinter der Satellitenschüssel, steht ein Blumenkasten mit einem großen Lavendel.

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Gone Japanese

Deep Purples »Made in Japan« war meine erste selbst gekaufte Schallplatte, wenn ich mich recht entsinne. Angefixt wurde ich – nebst diversen meiner Mitschüler – durch den damaligen Englischlehrer, der nach getaner, erfolgreicher Arbeit im Sprachlabor immer wieder einen Track von der Scheibe abspielte.
Heute gehört die Scheibe zu den wenigen Musikwerken, die ich ab und zu noch goutiere – und wenn, dann vorzugsweise über den Kopfhörer, denn auch wenn ich nur eine durchgeknallte Nachbarin habe … da ist noch meine Gattin, die mit so einer Musik so überhaupt nichts anfangen kann …

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Dirk C. Fleck: NUR FLIEGE IST SCHÖNER

Normalerweise schreibe ich meine Blogbeiträge ja ganz selbst, sieht man von mehr oder minder umfangreichen Zitaten ab. Aber dieser Text gefiel mir so gut, dass ich Dirk C. Fleck – der mit inzwischen drei Büchern auch Autor meines Verlages p.machinery ist – um Erlaubnis bat, den Text, der zuerst auf KenFM (hier https://kenfm.de/nur-fliege-ist-schoener) veröffentlicht wurde, auch in meinem Blog präsentieren zu dürfen. (Danke, Dirk.)

NUR FLIEGE IST SCHÖNER
Von Dirk C. Fleck

Mir ist bewusst, dass ich mich mit diesem Artikel lächerlich machen könnte. In gewisser Weise verstehe ich das, denn die einwöchige Liebesaffäre mit einer Fliege, von der ich berichten möchte, ist einem Menschen, der so etwas noch nie erlebt hat (und das dürften die meisten von uns sein) nur schwer zu vermitteln – wenn überhaupt. Ich versuche es trotzdem.

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Rise of European Moments

Ich glaube, der Fall der Mauer und der Untergang der DDR hat uns allen irgendeinen europäischen Moment beschert. Grenzen fielen, Mauern verschwanden – nicht für jeden Europäer, nicht gleich, manch einer baute erst einmal Mauern auf, vor allem in Deutschland. »Waaah, die Ossis kommen!«
Klaus Frick schrieb heute in seinem Blog von einem europäischen Moment in den 80er Jahren. Hier.

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Wenn nicht nur Menschen gehen

Während um mich herum immer mehr Menschen sterben, mit deren Präsenz ich aufgewachsen und auch älter geworden bin – zuletzt Götz George und Bud Spencer –, gibt es auch Institutionen aus meinem Leben, die an irgendeinem Tag verschwinden. Während Menschen oft genug überraschend sterben – und auch wenn sie lange krank waren, kam der genaue Zeitpunkt doch immer unerwartet –, kann man bei Einrichtungen davon ausgehen, dass der Termin angekündigt wird. Und so war es auch bei der »Zwiebel« in der Düsseldorfer Altstadt:

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