[DSFP 2025] Abgeräumt!

Meine p.machinery hat in diesem Jahr den Deutschen Science-Fiction-Preis (DSFP) regelrecht abgeräumt.

Einmal mehr hat Ralph Alexander Neumüller, der mit seinem Roman »Das Stoffuniversum« schon den DSFP 2024 für den besten SF-Roman eingeheimst hat, den besten Roman abgeliefert: Sein »Das zweigeteilte All« wurde als bester SF-Roman 2025 festgestellt und ausgezeichnet.

Bei den Kurzgeschichten ging es noch wilder zu. Nicht nur, dass Gabriele Behrend mit ihrer Story »Davy ’n‘ Jean« (aus »Rock Planet«, hrsg. von Marianne Labisch) die beste SF-Kurzgeschichte geliefert hat; unter den nachfolgenden weiteren neun Geschichten stammten weitere vier Storys aus p.machinery-Veröffentlichungen:

  1. Platz: »Ascheweg« von Robert Corvus, erschienen in »C.R.E.D.O.« hrsg. von Karl-Ulrich Burgdorf und Rainer Schorm;
  2. Platz: »Die Tür in den Sommer« von Ulf Fildebrandt, erschienen in »NOVA 34«;
  3. Platz: »Ich bin die Auferstehung und das Leben« von Heidrun Jänchen, erschienen in »NOVA 35«;
  4. Platz: »Gaia, allein« von Maximilian Wust, erschienen in »Science Fiction goes Punk«, hrsg. von Tessa Maelle, Mario Franke und Uli Bendick.

Es versteht sich von selber, dass auch alle anderen Platzierten ihre Platzierungen mit Fug und Recht verdient haben. Aber ebenso von selbst versteht sich, dass ich auf meine Autoren besonders stolz bin – und hier allen voran auf Gabriele Behrend, deren Schrifttum schon immer etwas Besonderes in meinen Augen war (und bislang möglicherweise noch viel zu wenig Beachtung fand), und natürlich Ralph Alexander Neumüller, bei dem sich meine seinerzeitige Entscheidung, sein »Stoffuniversum« zu veröffentlichen, mehr als Glücks-, nein, Volltreffer erwiesen hat.

Und ich gebe zu: Als ich die Mails von Franz Hardt mit den Ergebnissen bekam, habe ich ein paar Tränen der Freude zerdrückt.

[Zu den Buchdaten und ausführlichen Beschreibungen gelangt man, indem man auf die Coverabbildungen klickt.]

 

[VDS] Infobrief vom Freitag, 15. August 2025

Alle Texte: hier.

1. Presseschau
• Investoren sprachlich überzeugen
• Jibbali retten
• Willkommensklassen nicht förderlich
• Germanistik-Kongress in Graz
2. Gendersprache
• Weimer wirbt für richtiges Deutsch
• Genderverbot für die documenta?
3. Kultur
• Bundesdeutsch in Österreich
4. Berichte
• Sprache verbindet Deutschland und Litauen
5. Denglisch
• Wie der Algorithmus das Deutsche lenkt
6. Soziale Medien
• Genderverbote – Genderpflichten
7. Buchwelt
• Ein Beinahe-Staatsstreich 1920 in Deutschland – Von Malaparte zu Hensel
8. Termine

[VDS] Infobrief vom Samstag, 9. August 2025

Alle Texte wie immer am richtigen Ort, nämlich: hier.

1. Presseschau
• Der fast sprechende Affe
• Halunder retten
• Vorlesetag
2. Gendersprache
• Keine Genderzeichen im Kanzleramt
3. Sprachspiele: Neues aus dem Wort-Bistro
• Warum sagt man „dasselbe in Grün“?
4. Kultur
• Nicht nur Genetik
• Arbeitskreis Ausländerkinder
5. Berichte
• Postkarten-Erinnerung
6. Soziale Medien
• Ehemalige Teilnehmende
7. Termine

Tiny Stricker im Radio Lora

Am 18.07. um 20 Uhr wurde ein Gespräch mit Tiny Stricker über seinen Roman »Hippies in Chittagong« auf Radio Lora gesendet. Beteiligt war der Literaturkritiker Bernd Zabel und die Rundmoderatorin Sabine Heckmann. Neben dem Buch sprach man auch über die Philosophie der Hippies, über das Reisen an sich und Tiny Strickers neuartige Erzählweise. Musikalisch wurden passende Stücke der Beatles gespielt.

Stricker, Tiny, HIPPIES IN CHITTAGONG

 

[VDS] Infobrief vom Freitag, 1. August 2025

Ein neuer Infobrief … Die brauchen immer ewig lange, bis die Texte auf der Website verfügbar sind. Aber sie sind es … hier.

1. Presseschau
• Mehrsprachigkeit in NRW
• Sprachveränderung durch KI
• Jugendwort 2025 gesucht
• Deutschlehrerkongress in Lübeck
2. Gendersprache
• Gerichte gegen Gendern
• Ehemaliger Rektor meldet sich zu Wort
3. Kultur
• Jiddisch erforscht
• Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen
4. Berichte
• Kino im Sprachhof: Die Vermessung der Welt
5. Denglisch
• Kein Englisch, keine Bedienung
6. Soziale Medien
• Notärzt:in
7. Termine

Maltamusik ohne Malta

Das ist Musik, die nichts mit Malta zu tun hat, die mich aber erinnert. An die Musik, die dort unten gespielt wird, bei 89.7 Bay Radio. Und wenn mein Haus-und-Hof-Sender für elektronische Musik – das ist Sunshine Live -, das spielt, dann packt es mich. Unweigerlich.

The Chainsmokers & Coldplay - Something Just Like This (Official Lyric Video)

Lost Frequencies & Bastille - Head Down (Art video)

Felix Jaehn & Ray Dalton - Call It Love (Official Video)

Wenn Wolkenkratzer laufen lernen

Ellen Norten
DER LANGE MARSCH DER WOLKENKRATZER
Science-Fiction- und fantastische Geschichten
AndroSF 224
p.machinery, Winnert, August 2025, 232 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 458 8 – EUR 19,90 (DE)
E-Book: ISBN 978 3 95765 689 6 – EUR 6,99 (DE)

In der Nacht der Wolkenkratzer beschließen die Hochhäuser Chicagos eine Wanderung nach New York. Dort wollen sie mit den angestammten Berühmtheiten, wie dem Empire State Building in Konkurrenz treten. Doch die Halbinsel Manhattan ist zu klein und die Gebäude nehmen sich gegenseitig die Optik, drohen umzustürzen … »Der lange Marsch der Wolkenkratzer« ist die titelgebende Geschichte dieses Sammelbandes mit fantastischen Geschichten und Science-Fiction, die die Leser aus ihrem sicheren Alltag auf unsicheres Eis führen, bis die Realität hinter ihnen bleibt.

Eine seltsame Vogelinvasion bedroht einen kleinen Ort an der Ostsee.
»Hinter den Fensterscheiben flogen ununterbrochen Störche hin und her und einige landeten auf den Fensterbänken des Rathauses. Dann löste sich ein Tier aus der Masse und schoss pfeilspitz auf den Kommissar zu. Ein scharfer Schmerz drang in seine Brust. ›Storchenmord‹ war das letzte, was ihm durch den Kopf ging« (aus »Storchenfest«).

Ellen Norten, geboren 1957 in Gelsenkirchen, ist promovierte Biologin. Als freie Wissenschaftsjournalistin arbeitete sie zunächst bei verschiedenen Hörfunksendern, danach folgte eine mehrjährige Tätigkeit bei der Fernsehsendung »Hobbythek«, auch vor der Kamera. In dieser Zeit entstanden ein Dutzend Sachbücher und Ratgeber. Seit 2010 tourt sie zusammen mit ihrem Mann mit dem Wohnmobil durch die Welt und beschreibt ihre Reiseerlebnisse in dem ungewöhnlichen Reisebuch »Conni Mainzelmann – wie ich die Welt sehe«. Sie rezensiert und schreibt Kurzgeschichten und Gedichte, die in diversen Anthologien und Zeitschriften veröffentlich werden. Außerdem beteiligt sie sich an Science-Slams. Passend dazu zeichnete und textete sie ihr Buch »Mein süßer Parasit«. 2023 kam ihr Debütroman »Jamila tanzt« heraus, in dem der Orient aus 1001 Nacht mit fantastischen Abenteuern spannend und geheimnisvoll verbunden ist. Als Witwe von Hubert Katzmarz, der ebenfalls aus Gelsenkirchen stammt, betreut sie dessen literarischen Nachlass, der 2022 von ihr als Gesamtwerk veröffentlicht wurde. Sie fühlt sich der Fantastik, dem Horror und der Science-Fiction besonders verbunden. Seit 2022 ist sie mit Michael Siefener und Andreas Fieberg Mitherausgeberin des fantastischen Storyreaders »daedalos«. 2024 trat sie erstmals mit Grafiken, Malerei und Objekten in ihrer Ausstellung »Grenzenlos« in Schköna an die Öffentlichkeit.

#ScienceFiction #Fantastik #Clowns #Zeitenwende #Klimagott #Blutrausch #Wolkenkratzer #Gipskopf #Paestum #Storchenfest #Fischrestaurant #Horrorthek #Azathoth

Norten, Ellen, Der lange Marsch der Wolkenkratzer

 

Das Vermächtnis des Thomas Ziegler

Thomas Ziegler
DIE SENSITIVEN JAHRE
Ausgewählte Erzählungen 1978–1990
Herausgegeben von Michael K. Iwoleit
Mit einem Nachwort von Ronald M. Hahn
Cutting Edge 5
p.machinery, Winnert, Juli 2025, 376 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 463 2 – EUR 27,90 (DE)
E-Book: ISBN 978 3 95765 685 8 – EUR 8,99 (DE)

Thomas Ziegler (bürgerlich Rainer Zubeil, 1956–2004) gilt allgemein als eines der größten Talente der deutschsprachigen Science-Fiction. Mit seinen Erzählungen, die ab Ende der Siebzigerjahre in Zeitschriften und Anthologien erschienen, gab er die Initialzündung zur Entwicklung einer neuen deutschen Science-Fiction, die sich durch aktuelle Themen, Lokalkolorit, regionale Schauplätze und politisch-soziale Brisanz auszeichnet. Auch als Chefautor der Perry-Rhodan-Serie, Übersetzer, Kritiker und Herausgeber sowie Krimi- und Fernsehautor hervorgetreten, verhinderte sein früher Tod ein Comeback in der Science-Fiction-Szene.

Die vorliegende Sammlung enthält eine sorgfältige Auswahl seiner besten Erzählungen, die seinen Werdegang von frühen vielversprechenden Magazinveröffentlichungen bis hin zu den Höhepunkten seines Schaffens an der Wende in die Neunzigerjahre dokumentiert. Erstmals nachgedruckt findet sich hier unter anderem die Urfassung seines preisgekrönten, von der Kritik hochgelobten Romans Die Stimmen der Nacht, einem der Hauptwerke der deutschsprachigen Fantastik. Alle Texte wurden für die Neuausgabe gründlich überarbeitet.

Titelbild von Tom Turtschi.

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Ziegler, Thomas, Die sensitiven Jahre