Überraschend aufgetaucht: InterNova 1

Da ist gerade InterNOVA als erste Onlineausgabe — vulgo: InterNOVA online 1 — im Netz aufgetaucht — siehe: hier –, da findet Ronald M. Hahn doch glatt satte 16 Exemplare (jetzt sind es nur noch 14, 2 sind schon weg) der im Frühjahr 2005 erschienenen Printausgabe 1 des InterNOVA, das den Titel »UNEXPLORED TERRITORIES« trug und trägt. Die komplett englischsprachige Ausgabe — mit einer Einleitung von Brian W. Aldiss — liegt hier in nagelneuer und ungelesener, verschweißter Form vor und geht zum Sonderpreis von EUR 11,11 (Originalpreis waren EUR 14,80) über die Theke, solange der Vorrat reicht.

Mehr Details, auch zum Inhalt: hier.

Rushdie: Moslemische Schande

Ich kenne Salman Rushdie nicht persönlich, natürlich nicht. Ich kenne auch sein schriftstellerisches Werk nicht. Ich muss das auch nicht kennen, um das letzte, sehr aktuelle Attentat auf sein Leben im Rahmen meiner Möglichkeiten zu verurteilen. Einen Schriftsteller noch nach über dreißig Jahren für ein schriftstellerisches Werk wie »Die satanischen Verse« töten zu wollen, ist ein Verstoß gegen jedes Menschenrecht, vor allem aber gegen das der Freiheit von Gedanken und Rede. Und den Tötungsbefehl der iranischen Ajatollahs damit zu argumentieren, dass Rushdie angeblich den Propheten Mohammed beleidigt habe, ist schlicht ein Witz. Abgesehen davon, dass der Koran mit der Scharia als Gesetzeswerk ganz offensichtlich untauglich ist, ist längst bekannt, dass der Iran vom Status eines Rechtsstaates so weit entfernt ist, wie Alpha Centauri von unserer Erde. Und auch wenn die Gesetze im Iran – sofern sie überhaupt in unserem Sinne existieren – andere sein mögen, ist eine Beleidigung eine Tat, die nur der Beleidigte zur Strafe ahnden lassen – sprich: anzeigen – kann. Denn auch wenn jeder Mensch das Recht hat, sich als Klugscheißer zu betätigen – so auch die vermeintlich allwissenden Ajatollahs, die offensichtlich wissen, ob sich der Prophet beleidigt gefühlt hätte –, so bleibt Klugscheißerei jedenfalls nur straffrei, wenn sie nicht das Leben und Wohl eines Menschen beeinträchtigt.

Wie gesagt, ich kenne Salman Rushdie nicht persönlich. Dennoch bin ich in Gedanken bei ihm und hoffe, seine schweren Verletzungen mögen heilen und ohne bleibende Schäden vergehen, ebenso wie ich hoffe, dass den Täter die ganze Härte des (hier wohl US-amerikanischen) Gesetzes trifft. Bedauerlicherweise wurde die Todesstrafe im Staate New York abgeschafft …

Das machen die zwei gerne

Kuscheln auf Hundeart? Möglicherweise. Andere Hunde liegen auch mal Kopf an Kopf beieinander. Unsere nicht. Die mögen es lieber so. Auch gut. Immerhin. Und ein niedlicher Anblick. Immer wieder. (Und ja, wir sind uns bewusst, dass wir uns zur Gewährleistung einer artgerechten Haltung unserer Hundemädchen dringend ein größeres Sofa besorgen müssen.)

Susi & Naomi

Hühnchen im Bild

Ich berichtete hier von der kleinen Hühnerfamilie in der Nachbarschaft. Da gab es noch keine Fotos, aber inzwischen kann ich eines nachliefern. Zugegebenermaßen ist es nicht sehr gut, weil mit dem Blackberry in der höchsten Vergrößerung aufgenommen. Und auch der Ausschnitt macht es nicht besser. Aber immerhin erkennt man, dass es sich um drei Küken handelt. Und Frau Henne war an diesem Tag allein mit den Kindern unterwegs, sodass ich den Hahn noch immer schuldig bleiben muss.

Das reicht ja noch nicht

Nein, das, was ich schon dokumentarisch – genau hier – festhalten durfte, war den neuen Besitzern des Hauses in unserer Nachbarschaft nicht genug. Nachdem es zunächst so aussah, als dürfte die verbliebene Bepflanzung – ein Rhododendron, wie ich annehme – stehen bleiben, ist das nun auch Vergangenheit:

Dem Inneren des Hauses geht es ähnlich gut – aber das ist okay (auch wenn ich die Kiste einfach abreißen und neubauen würde, aber das ist im Augenblick wohl zu teuer). Aber wie man mit dem Außenbereich des Hauses umgeht – und ich fürchte, das war immer noch nicht das Ende –, das kann und will ich nicht verstehen.