Kreativer Stress

… muss nicht krank machen. Kann. Muss aber nicht. – Der zweite Band der Reihe Die|QR|Edits aus meinem p.machinery-Imprint Die|QR|Edition sollte ursprünglich erst im Januar 2015 erscheinen – ganz in Ruhe. Doch dann … Wirbelwind Michael Weisser hat eine Ausstellung, die am 28.11.2014 beginnen wird – und das neue Buch mit dem Titel »IM SOG DES STRUDELS DER WORTE« soll dort vorgestellt werden. Also: Husch, husch, die Waldfee!

Das Layout war eine Vorgabe von Michael Weisser selbst, das ich nachgebaut und handwerklich verfeinert habe, eine meiner großen layouterischen Leidenschaften. Wie in so vielen Fällen von Büchern, die ich mache, ich der Autor der Künstler, ich bin der Handwerker. Ich entferne Macken, Haken, Ösen, Grate, Unreinheiten – und das, bis ich zufrieden bin. Dass dann der Autor und Künstler auch zufrieden ist, sollte die logische Folge sein – und auch in diesem Falle hat es geklappt.

Das Buch, das 39 farbige QR-Codes (und weitere in Schwarz-weiß) enthält und 180 Seiten stark ist, wird als Softcover und als Hardcover verfügbar sein; letzteres in einer limitierten Auflage. Das Großformat 210 x 210 mm, die zahlreichen Farbseiten und die hohe Qualität des Schaltungsdiensts Lange in Berlin lassen das Werk leider nicht ganz preisgünstig werden – aber das Werk ist nicht nur ein schönes Stück zum Sammeln und Herzeigen, die Kombination aus gedruckten QR-Codes und dahinterstehenden Videos und Sounds im Internet kann in seiner Faszination durchaus süchtig machen.

Weitere Details zum Buch finden sich hier.

Ein Brocken Arbeit

In diesem Buch, das in diesen Tagen in meinem Verlag p.machinery erscheint, steckt ordentlich Arbeit – und das nicht nur von mir. Obwohl es im Grunde recht einfache Arbeit war, denn das Rohmaterial war in sehr gutem Zustand. Aber 500 Seiten im Endprodukt sind eben 500 Seiten im Endprodukt, die nicht nur lektoriert, sondern einfach auch korrigiert werden wollten, und so waren neben Robin Li als Autor und meiner Wenigkeit als Lektor, Korrektor und Verleger auch noch eine genze Reihe anderer Personen beteiligt: Regina Löwenstein, Ute Taimada, Christian ›Marvin‹ Bressler und Martin Oder aus Robins Umfeld (und Martin Oder hat auch das Titelbild beigesteuert), und nach einem Aufruf im SF-Netzwerk hat sich zuletzt auch Felix Woitkowski bereitgefunden, sich durch den Wälzer zu ackern, und er hat noch viele, viele winzige, aber letztlich ärgerliche Fehlerchen gefunden. Mein Dank euch allen.

Dass das Buch keine Trilogie geworden ist, habe ich kurz auf pmachinery.de erläutert: hier. Ein weiterer, dort nicht ausgeführter Grund für mich war die Homogenität der drei Teile, die beim Lesen den Eindruck erweckten, eigentlich direkt aufeinander zu folgen. Es gab keine großen Pausen, keine Handlungsbrüche, keine Sprünge – nicht mal im Schreibstil Robin Lis gab es erkennbare Brüche, sodass es einfach mehr als naheliegend schien, aus den drei Teilen, die ansonsten nur dünne Büchlein ergeben hätten, einfach einen Wälzer zu machen. Und ich hatte schon sooo lange keinen Wälzer mehr im Programm <g>.

P.S.: Apropos Wälzer: Das waren damals die ersten AndroSF-Bände, Robert Hectors Perry-Rhodan-Hymne zum PR-Band 2500, sein Kompendium zu »Maddrax« und vor allem die beiden ersten Story-Center-Bände »Boa Esperança« mit der gleichnamigen DSFP-2010-Gewinnerstory von Matthias Falke, sowie »Das Wort«. Das waren damals Brocken mit bis zu 600 Seiten, die in der Produktion bei Books on Demand noch einen Verkaufspreis von knapp 30 Euro erzeugt haben – bei einer Marge von unter 10 Cent! Das waren noch Zeiten. (Details zu den ersten AndroSF-Bänden finden sich hier.)

Schon klar

Ich habe gar nicht mehr nachgezahlt, aber wie es aussieht, sind diese ANDROMEDA NACHRICHTEN die 35sten ANDROMEDA NACHRICHTEN, die ich für den SFCD gemacht habe, seitdem ich 2006 wieder eingestiegen bin. Mit den ANDROMEDA NACHRICHTEN, die ich in den 80ern und Anfang der 90er des 20. Jahrhunderts gemacht habe, liege ich vermutlich inzwischen deutlich über 50 Ausgaben. Interessant. Das muss ich wirklich mal nachrechnen. – Für den Augenblick muss die Information reichen, dass die neue Ausgabe der ANDROMEDA NACHRICHTEN in der Produktion ist und demnächst bei den SFCD-Mitgliedern aufschlagen und natürlich auf dem BuchmesseCon 29 zu erhalten sein wird.

ANDROMEDA NACHRICHTEN 247, SFCD e.V., Murnau, Oktober 2014, 114 Seiten A4, EUR 8,00. Bezug: SFCD-Archiv, archiv[at]sfcd.eu

buchmessecon:29 – das programmheft – Vorwort – Der BuCon 29 – DPP 2014 Nominierungen – Autoren und Künstler – Jürgen Lautner: Das war der BuCon 2013 – Ellen Norten: Der Geist unter der Zipfelmütze – Die BuCon-Kurzgeschichte – – – andromedANachrichten 247 – – Vorwort – Neue Bilder am Horizont. Interview mit Andreas Schwietzke – Was zum Toxic! Interview mit Torsten Scheib – Ein vielseitiger Fantast. Interview mit Martin Baresch – Legendäre Ikonen. Interview mit Thomas R. P. Mielke – ESFS-News – VincentPreis 2013 – – aktuell – Norbert Fiks: Keine unheimliche Begegnung der dritten Art. SchlossCon II 2014 – Geplagte Raumfahrer und langlebige Titelträger. CurtSiodmakPreis 2014 – DSFP 2014. Laudationes – Fantasy – LiteraTour – – szene – Cinema – eGames – PerryRhodan – Science – – fanzine|kurier – – reissswolf

Das Titelbild stammt von Allan J. Stark und ist das Titelbild zu Stefan Burbans »Zwischen Ehre und Pflicht«, das als Band 8 der Serie »Der Ruul-Konflikt« zum Jahreswechsel 2014/2015 im Atlantis-Verlag (www.atlantis-verlag.de) erscheinen wird. Die ANDROMEDA NACHRICHTEN-Chefredaktion und der Herausgeber danken dem Atlantis-Verlag für die Zuverfügungstellung dieses Titelbildes und möchten zum Ausdruck bringen, dass es uns eine Freude war, auf der Titelseite der ANDROMEDA NACHRICHTEN 247 auf diese Buchveröffentlichung hinweisen zu dürfen.

Alle Zeit der Welt

Ralf Boldt
DER TEMPORALANWALT
AndroSF 43
p.machinery, Murnau, Oktober 2014, 188 Seiten, Taschenbuch
ISBN 978 3 95765 016 0 – EUR 9,90 (DE)
als eBook: in Vorbereitung

Hans-Peter Grießau ist DER TEMPORALANWALT. Natürlich firmiert er nicht unter diesem Titel, und eigentlich weiß auch keiner – außer einigen wenigen Eingeweihten –, dass er überhaupt mit Zeitreisen zu tun hat.
Er ist in diesen Job hineingerutscht; als eines Tages der aus der Zukunft stammende Harm Meesters zu ihm Kontakt aufnimmt. Im Ammerland soll die Temporalkuppel gebaut werden, die Reisen in die Vergangenheit ermöglicht. Grießau soll den Bau als Rechtsbeistand betreuen. Er lernt dabei Menschen kennen, die aus Zeitreisen Gewinn machen möchten oder die sich in unserer nahen Zukunft selbst verlieren.
Harm Meesters aber hat seine ganz eigenen Pläne. Eine geheimnisvolle Frau in Schwarz warnt Grießau, dem Zeitreisenden nicht zu trauen.

DER TEMPORALANWALT ist auf dem ersten Blick eine »normale« Zeitreisegeschichte – sofern Zeitreisen normal sind. Der Roman nimmt den Leser mit – in eine nahe und eine fernere Zukunft, und in die ferne Vergangenheit der Germanen.

Am Ende ist aber alles anders.

Mehr unter www.temporalanwalt.de.

Anfang = Arno, Ende = Endler

Arno Endler
AM ANFANG
AndroSF 44
p.machinery, Murnau, Oktober 2014, 224 Seiten, Taschenbuch
ISBN 978 3 95765 017 7 – EUR 9,90 (DE)
als eBook: in Vorbereitung

Acht bislang unveröffentlichte Kurzgeschichten und ein Kurzroman.

Eine Entführung in eine Zukunft, in der sich die Menschheit die Frage stellen muss, ob Glaube, Liebe und Hoffnung das Ende allen Lebens auf Erden aufhalten können. Reisen zu »Odins Auge«, zum Mars und zu »Magelanta Vier«. Ein Blick auf das Ende der Zeit.
Die Auswirkungen eines Superstaus, die seltsamen Blüten, die die kapitalistische Welt treibt, Erfindungen, die nicht immer nur das gewünschte Ergebnis zeigen.
Und die Flucht des Privatermittlers John Mayer aus Gefangenschaft.

Arno Endler, bekannt durch seine zahlreichen Kurzgeschichten im c‘t-Magazin, lädt ein, ihn zu begleiten.

Das Titelbild stammt von Christian Günther.

Und dann der Spaß

Ja, und dann gibt es auch Bücher, die richtig Spaß machen. Einfach so. Ohne besonderen Grund. Weder, weil sie besser, toller, erfolgreicher wären als andere, weder, weil der Autor ein besserer Mensch wäre, sondern einfach vom Gefühl her. Ganz spontan. Ohne besonderen Grund. Wenn auch im Hintergrund immer die Freude darüber lauert, dass Torsten Scheib sein Werk, sofern es nicht »nur« eine Kurzgeschichte ist – sprich also: Kollektionen, Novellen, Romane – in meinem Verlag veröffentlichen wird, wie es derzeit aussieht.

Zum Start habe ich mich an der Arbeit seines Werkes »Toxic Lullaby« erfreut, das er auf Basis des gleichnamigen Films von Ralf Kemper geschrieben hat, der aufgrund seines nicht unerheblichen Anteils an diesem Werk auch als Autor genannt ist und wird.

Details zum Buch finden sich hier. Und hier. Und das Titelbild (Abbildung: Ralf Kemper, Layout: meine Wenigkeit) kann man gleich zwei Mal abbilden:

Testgeschwellte Stolzbrust

Mein kleiner Verlag ist ja nun noch nicht so berühmt und auch noch längst nicht in den schwarzen Zahlen – wenn er überhaupt jemals dort hinkommt –, aber er macht mich manchmal schon richtig stolz. Und nicht nur der Verlag, eigentlich eher noch meine Autoren und deren Leistungen. 2013 war, wie es aussieht, auf dem Sektor der SF-Kurzgeschichten – und ich habe mich ja im Bereich SF ein wenig auf Kurzgeschichten spezialisiert – nicht ohne Eindruck auf die Szene. Oder doch wenigstens auf die Juroren des Deutschen Science-Fiction-Preises (DSFP). Denn im Bereich der »besten deutschsprachigen Kurzgeschichten« im DSFP 2014 stammen vier der fünf nominierten Geschichten aus Werken meines Verlages. Details hier. Und hier.

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