Fotos vom sogenannten »Bohlenweg« im Murnauer Moos, genauer: im Langen Filz. Aufgenommen am 11.06.2012 mit einem Blackberry Torch 9860.
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Blaues Blühn
Manchmal denke ich schon, ich mache zu viel. Manchmal denke ich auch, ich weiß zu viel. Zu viel unnötiges Zeug. Aber tatsächlich weiß ich nicht alles. Zum Beispiel, wie diese Pflanze heißt. Und eigentlich ist es auch egal. Ich werde nicht reicher durch dieses Wissen, aber mein Leben würde ärmer, wüsste ich es. Es würde ärmer an Fragen, die ich mir immer wieder stellen könnte.
Aufgenommen am 05.06.2012 mit einem Blackberry Torch 9860.
Kollegensau
Telefonate, die man vermutlich nicht braucht. Kurz vor Feierabend kommt ein Kollege über die Muschel. »Können Sie mal eine Rundmail machen. Am Abzweig Grafenaschau stehen sie mit der Laserpistole …«
Erst wollte ich vorschlagen, dass er selbst eine Rundmail macht. Aber dann …
»Nö. Ich find es okay, wenn in unserer 60er Zone gelasert wird.«
»Ja, aber«, meint der Kollege, »der Kollege XY ist da schon reingerauscht.«
»Naja, er weiß ja …«
»Ja«, meint der Kollege, »aber die stehn da mit der Laserpistole …«
»Ja«, sage ich, »da stehen auch Schilder mit 60 drauf.«
Heavy Weather
Dass in diesem Blog derzeit so wenig geht, liegt nicht an schweren Wettern. Nur an viel Arbeit. Mein Verlag: p.machinery. Ein Buchprojekt – die sogenannte DSFP-Anthologie »DIE STILLE NACH DEM TON …« (AndroSF 20) –, das ich nicht wie sonst über BoD abgewickelt habe, machte viel Arbeit und macht immer noch Arbeit. Aber es ist durchaus auch befriedigend. Nur kein Dauerzustand. Ebenso wenig wie die Inaktivität hier.
Das Panorama wurde am 04.06.2012 mit einem Blackberry Torch 9860 aufgenommen und mit Autopano Pro montiert. Unten in der Mitte ein hübscher Bildfehler :) – Vorsicht beim Klick auf das kleine Panorama: das große ist riesig. Die Einzelbilder gibt es vielleicht irgendwann mal bei Flickr (auch nur eine Zeitfrage …).
Impressionen vom Staffelsee
Blick nach Süden
Hunde nachm Zahnarzt
2012 ist mein Esszimmer eine einzige Baustelle. Fiasko. Die Zahnarzttermine zähle ich schon nicht mehr. Die Rechnungsbeträge auch nicht.
Wenn dein BB dich im Stich lässt
Meine Kleinfamilie besteht aus Blackberry-Nutzern. Torch. BB abgekürzt, Blödbeere bekosenannt. Das Nutzerverhalten ist unterschiedlich. Frau arbeitet sehr viel intensiver damit. Mails, SMS, Termine. Ich lese meist nur Emails. Und hasse es, wenn man mich auf dem Ding anruft.
Immer wieder gute Gründe
Manchmal ist es sehr ruhig in diesem Blog, ich gebe es zu. Das Material, das ich veröffentlichen könnte, stapelt sich, aber andererseits gibt es andere Verpflichtungen, die zu erfüllen ich mir vorgenommen habe. Die ANDROMEDA NACHRICHTEN des SFCD e.V. gehören seit vielen Jahren dazu. Diesmal ist es die aktuelle Ausgabe 239, die als Programmheft des BuchmesseCon 27 am 13.10.2012 erscheinen wird. Hier gibt es mehr Infos. Und so sieht sie aus:
Es ist Herbst
Es ist der vielleicht letzte sonnige Tag für die nächste Zeit. Kühl ist es schon. Auf dem Seeweg am Südufer des Staffelsees hat man sich noch vor einer Woche nach den Schattenzonen gesehnt. Sie sind immer noch angenehm, aber die Sonnenflecken quälen nicht mehr. Sie wärmen angenehm zwischendurch, bevor man wieder in den kühlen Schatten unter den Bäumen eintaucht. Die Tret- und Ruderboote sind fast alle für den Winter eingemottet. Von einem Tag auf den anderen. Der See ist leer. Vielleicht ein einsamer Ruderer mit vermutlich eigenem Boot ist noch unterwegs. Die »Seehausen« fährt leer. Und nur noch die Kurzstrecke. »S‘ Platzerl« – mit dem Apostroph am falschen Fleck – ist geschlossen. Diesmal findet sich kein Schild mit dem Hinweis auf den »Lido«. Dort gibt es noch Gäste, die vermummt im kühlen Licht der untergehenden Sonne sitzen. Essen, trinken. Die Kellnerin verteilt gelbe Wolldecken. Vielleicht macht das kleine Restaurant irgendwann auch zu. Über den Winter. Ein letztes Weißbier also. Vielleicht.
Es ist Herbst.




