Corinna Griesbachs Kurzgeschichtensammlung »Alien Love« ist als Hörbuch in der Produktion. Weitere Infos folgen.

[Don't believe me | just watch]
Corinna Griesbachs Kurzgeschichtensammlung »Alien Love« ist als Hörbuch in der Produktion. Weitere Infos folgen.

Dieser Tage habe ich mein Buchlager aufgeräumt … ausgeräumt wäre beinahe richtiger. Zahlreiche Bücher sind aus dem Programm geflogen — die Website pmachinery.de wird noch nach und nach aktualisiert, der Buchladen ist es bereits — und die Restbestände wurden verschiedenen Institutionen zur Verfügung gestellt, um damit Sinnvolles für z. B. soziale Projekte zu unterstützen.
Einer der Nutznießer unserer Räumungsaktion ist Uwe Barthel mit seinem »modernen Antiquariat« BUCHTEDDY. Das Antiquariat liegt in Dresden und führt ein umfangreiches Programm nicht nur mit unseren Büchern.
Kai Beisswenger, Kompagnon »zwischen den Stühlen«, ist auch am Wochenende nicht müde, für die »Stühle« und die Propagandamaschinerie zu kämpfen. So zum Beispiel gestern, 05.11.2022, auf dem Künstlermarkt in Hückelhoven.



Am Freitag, den 04.11.2022, 19 Uhr, findet im Pfarrzentrum Unkelbach (Remagen) eine Weihnachtslesung von Anne Labus und Udo Weinbörner statt. Anne Labus wird vor allem aus ihren Irlandromanen lesen und Udo Weinbörner wird Unterhaltsames in Form von Kurzgeschichten frei nach dem Motto »Eine Leiche zum Dessert« (aus dem Band mit Storys »Bei Sonnenaufgang sind wir zurück« p.machinery Verlag) und Abschnitte aus seinem neuen Roman »Das Feuer, die Schuld und das Schweigen« (Wellhöfer Verlag) vortragen. Dauer 2 Std. Auskunft in der Pfarrbücherei Unkelbach.

Und dabei herausgekommen ist die achte Ausgabe meines »AntiquaRIOT«: hier nachzulesen. Wer’s lesen mag.

Jedenfalls nicht von Anfang an.
Im Februar 2018 erschien mit »99NOTES« die erste Sammlung verstreut veröffentlichter Texte des Autors Dirk C. Fleck, wobei schon damals in erster Linie Texte aus dem Internet zwischen die Buchdeckel gesteckt wurden. Damals war zwar klar, dass der preisgekrönte Schreiber nicht aufhören würde, zu schreiben — aber über eine weitere Sammlung solcher Texte haben wir damals noch nicht nachgedacht.
Die neue Sammlung »THE NOTES 66« kam ein wenig chaotisch zustande. Dirk Fleck hat mehrfach Texte ausgetauscht, Reihenfolgen neu festgelegt, auch mal einen Text komplett verworfen. Ein ganz normaler Ablauf, wenn man es genau nimmt — aber für jemanden wie mich, der das Buch dann zusammenbauen darf, schon spannend. Kann man sagen. — Und eigentlich hatte ich ein ganz anderes Titelbild im Auge. Ich hatte überlegt, das Logo der US-amerikanischen »Route 66« herzunehmen und abzuwandeln, aber das scheiterte letztlich schon daran, dass sich in den einschlägigen Fotopools im Internet kein vernünftiges Ausgangsmotiv fand. — Und Dirk Fleck hatte sich für den Nachfolger ein Bild gewünscht, wo das Meer nicht wie auf dem Titel von »99NOTES« hübsch ruhig und flach aussieht, sondern wild und aufgewühlt. Et voilà:


Norbert Reichel hat Thomas Franke ausführlich präsentiert und interviewt. Das reich bebilderte und sehr lesenswerte Ergebnis findet man im »Demokratischen Salon«, genau hier.

Hey, sieht der nicht gut aus, der Mann? :)
So muss das sein. Die »Werkausgabe Tiny Stricker« wächst und wächst. Ganz alte Titel fehlen noch – die Genehmigung des Maro Verlags zur Neuausgabe durch meine p.machinery liegt vor, allein: Es fehlt wieder an der Zeit. Aber aufgehoben ist nicht aufgeschoben – oder war das umgekehrt?
Das aktuelle Werk, Band 12 der Werkausgabe, führt den Leser nach London und in eine Zeit, in der Angehörige meines Jahrgangs – 1959 – und drumherum schlicht zu jung waren, um noch ein sogenannter Achtundsechziger zu werden und zu sein. Und dennoch hat man ja auch als Kind und Jugendlicher etwas mitbekommen von der damaligen Zeit, und wenn es nur die Musik war, die dank der Mama gehört werden konnte, wenn sie Zeit und Gelegenheit hatte, sich dem Musikgenuss zu widmen. Ich erinnere mich jedenfalls, dass sie auf die Band mit dem Bandwurmnamen »Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich« stand und deren Titel »Bend It!« als gern gehörter Ohrwurm fungieren durfte.
Geprägt haben mich dann eigentlich die Siebziger, aber heute aus der großen zeitlichen Entfernung über die Jahre davor zu lesen und etwas von den damaligen Stimmungen und Strömungen zu erfahren, das hat schon etwas … hm, Beeindruckendes.
