Meine Kleinfamilie besteht aus Blackberry-Nutzern. Torch. BB abgekürzt, Blödbeere bekosenannt. Das Nutzerverhalten ist unterschiedlich. Frau arbeitet sehr viel intensiver damit. Mails, SMS, Termine. Ich lese meist nur Emails. Und hasse es, wenn man mich auf dem Ding anruft.
Archiv der Kategorie: Erinnerungen an und für sich
Es ist Herbst
Es ist der vielleicht letzte sonnige Tag für die nächste Zeit. Kühl ist es schon. Auf dem Seeweg am Südufer des Staffelsees hat man sich noch vor einer Woche nach den Schattenzonen gesehnt. Sie sind immer noch angenehm, aber die Sonnenflecken quälen nicht mehr. Sie wärmen angenehm zwischendurch, bevor man wieder in den kühlen Schatten unter den Bäumen eintaucht. Die Tret- und Ruderboote sind fast alle für den Winter eingemottet. Von einem Tag auf den anderen. Der See ist leer. Vielleicht ein einsamer Ruderer mit vermutlich eigenem Boot ist noch unterwegs. Die »Seehausen« fährt leer. Und nur noch die Kurzstrecke. »S‘ Platzerl« – mit dem Apostroph am falschen Fleck – ist geschlossen. Diesmal findet sich kein Schild mit dem Hinweis auf den »Lido«. Dort gibt es noch Gäste, die vermummt im kühlen Licht der untergehenden Sonne sitzen. Essen, trinken. Die Kellnerin verteilt gelbe Wolldecken. Vielleicht macht das kleine Restaurant irgendwann auch zu. Über den Winter. Ein letztes Weißbier also. Vielleicht.
Es ist Herbst.
Gerade drei Monate
Jon Lord † 16.07.2012
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Genau ein Jahr –
– ist sie nun hier. Kim. Oder eigentlich Gigi. Steht jedenfalls in den Papieren. Aber kein Mensch nennt einen Hund Gigi. Heute genau vor einem Jahr haben wir sie geholt. Bei einem Verein in Odelzhausen. Und was damals so frustrierend begann, ist dann heute doch eine kleine Erfolgsgeschichte.
Das harte Leben eines Buchmachers
Ich bezeichne mich als Verleger, weil »Buchmacher« immer falsch verstanden wird. Aber eigentlich bin ich ein Buchmacher. Ich mache Bücher. Weil mir das Machen von Büchern Spaß macht. Korrigieren, lektorieren, vor allem aber die Druckvorlagen machen, das Layout entwickeln, Seiten- und Zeilenumbrüche, lauter solche Sachen. Aber als Buchmacher hat man es nicht einfach.
1822,50 – unberechtigt
Am 11.08.2003 trat ich in das außergerichtliche Vergleichsverfahren im Rahmen der Insolvenzordnung ein. Damals wohnte ich im Landkreis Weilheim-Schongau. Zuständig war das Finanzamt Weilheim-Schongau. Dieses Finanzamt war nebenbei mit einer Rückforderung in fünfstelliger Höhe aus der Zeit eines Ende 2002 gelöschten Gewerbes der letzte Auslöser für den Weg in die Privatinsolvenz.
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Meiner war orange
Ohrwurm, neu gebohrt
Das Original – »My Sharona« von The Knack – war Ende der 70er des letzten Jahrhunderts schon ein Ohrwurm während meiner Bundeswehrzeit, mit dem ich morgens aufgestanden und abends in die Koje gegangen bin. Remixe solcher Lieblingsklassiker sind immer ein Ding – der hier ist gelungen, denn er setzt sich in den Gehörgängen genau so fest, wie das Original es getan hat.
The Hose, »Rockmania (Hardstyle Rock Café Mix)«
Frühlingsfreuden
Es war nicht der erste Mittagsspaziergang mit Hund und T-Shirt dieses Jahr, sondern schon der dritte. Aber noch immer freue ich mich sehr auf die Märsche im Sonnenschein, durch einen lichtdurchfluteten Wald oder über Wiesen und am Rand des Murnauer Mooses entlang. Gestern kam dabei beinahe versehentlich ein fast zweistündiger Marsch von Westried zur Ramsachkapelle und zurück heraus; heute ging es Richtung Staffelsee. Und nachdem ich sonst keine Kamera dabei habe – jedenfalls nie, wenn ich sie eigentlich bräuchte -, habe ich heute wenigstens mal den Blackberry benutzt …

