Nostalgisches Klickvergnügen

Vor einigen Monaten – mehr als vier, um genau zu sein – erwähnte ich es auf Facebook. Und inzwischen gibt es Anbieter von solchen Geräten mehr, als man vielleicht benötigt. Aber mir war es ein dringendes Anliegen, Geld auszugeben – für ein Stück Hardware, das heute viel zu wenig Aufmerksamkeit zu genießen scheint, schaut man sich an, was die Hersteller einem da so auf den Tisch stellen:

Continue reading

Schnucki, Hersteller, Schnucki!

Ich liebe Fujitsu-Hardware. Ich liebte die Hardware von Fujitsu-Siemens. Und ich liebe die Hardware von dem, was blieb, nachdem die Münchner ihren Hut nahmen. Nach Zwischenstops bei Dell – sauteure 0815-Billig-Hardware – und Samsung – die sich für den Consumer und gegen den Businessuser entschieden – ist inzwischen sämtliche Hardware im Hause meines Arbeitgebers, für die ich zuständig bin, von Fujitsu-Siemens und Fujitsu. Und ich stehe dazu.
Gute Ware, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, gute Servicepartner – incl. Fujitsu selbst –, da will man als Netzwerker wenig mehr.
Aber was will mir mein Hersteller mit diesem Bild sagen?

Continue reading

Nachtragszitat

Zum ersten Rickman-Roman möchte ich noch ein winziges Zitat nachreichen, als Schmankerl:

Merrily steckte sich eine Zigarette an. «In Momenten wie diesen schlage ich eigentlich vor, sich gemeinsam hinzuknien und um Beistand zu beten.»
«Das ist nicht Ihr Ernst», sagte Lol.
«Das ist mein Beruf», sagte Merrily.
«Das hatte ich ganz vergessen.»
Draußen auf dem Marktplatz begann eine Blaskapelle zu spielen.

Ich glaube, ich habe in meiner Rezension nicht deutlich genug hervorgehoben, dass das Buch insgesamt sehr dialoglastig ist – was ich sehr schön finde, ich bevorzuge Dialoge eigentlich –, und dass diese durchgängig sehr spritzig und schön ausgefallen sind.

(Und wenn der Mistscanner, dieser elektronische, japanische Sch***glump, japanische Mists** gescanned hätte, was ich gescanned haben wollte, dann wäre das obige Zitat auch länger ausgefallen. Aber nein, das muss ja nicht sein, dass man als Dr***shaufenm***elektronik noch das tut, was einem aufgetragen wird.)

Liest Ebay meinen Blog?

Vermutlich nicht. Ich gebe auch zu, dass ich Ebay niemals meinen nach und nach wachsenden Groll mitteilte. Das ist ja eh fast nicht möglich, da man diesen kommunikationsfeindlichen Konzern nicht wirklich erreichen kann. Aber fast könnte man meinen, dass man dort meinen Blog gelesen hat. Denn heute morgen erhalte ich eine Mail, die man – Ebay – schon gestern um 20.12 Uhr geschickt hat. In den »Verkäufer-News April 2010« wird unter dem Titel »Die Pflicht, kostenlosen Versand anzubieten, wird ersetzt« mitgeteilt:

»Seit 2009 müssen Verkäufer in einigen Kategorien kostenlosen Versand als erste nationale Versandart anbieten, da überhöhte Versandkosten besonders oft ein Grund für eine schlechte Kauferfahrung sind. Käufer haben den kostenlosen Versand sehr positiv aufgenommen, Verkäufer hingegen berichteten von Auswirkungen auf ihre Angebote.
Damit sich der Verkauf auch weiterhin lohnt, werden die geltenden Bestimmungen zum kostenlosen Versand zurückgenommen und ab 08. Februar 2010 durch eine Obergrenze bei den Versandkosten ersetzt.
Käufer freuen sich über Angebote mit kostenlosem Versand, und wenn Verkäufer diesen anbieten, werden sie weiterhin in den Suchergebnissen weiter oben angezeigt.«

Das ist doch mal schön, oder? Nutzt aber nicht wirklich etwas. Denn gerade, wenn ich z. B. betagtere Hardware anbiete, schlagen auch die Versandkostengrenzen zu. Es liegt ja nahezu in der Natur der miniaturisierenden Sache, dass das erwähnte Digital Album mit seinen läppischen 10 GB heute als MicroSD-Karte zu bekommen ist, die freilich für EUR 1,45 Briefporto (Maximum) zu verschicken ist, was bei dem alten 10-GB-Hobel einfach nicht drin war. Punktum.
Für mich bleibt es beim Abschied von Ebay.

Über meinen Abschied von Ebay

Lange ist es her. Am 10.Oktober 2001 habe ich meinen Account bei Ebay angelegt. Später hatte ich diesen Account, in dem damals mein bürgerlicher Name steckte, umbenannt. Ich weiß gar nicht mehr, warum. Mein erster Ebay-Deal war ein Kauf, ein gebrauchtes 9“- oder 10“-Display, passiv (DSTN nannte sich das, glaube ich), schwarzweiß; den brauchte ich damals für meinen ersten selbst aufgebauten Serverschrank (in einem gigantischen Rittal-Schrank), in den die bis dato üblichen 15“-Röhrenmonitore einfach nicht mehr mit hineinpassten. Ich erinnere mich, dass der Verkäufer ein Mitarbeiter irgendeiner Sternwarte am Bodensee war, ein Planetarium oder so. (Vorhin beim Nachschauen habe ich den Deal sogar noch in meiner Bewertungenliste gefunden; Details finden sich da freilich nicht mehr nach so langer Zeit.)

Continue reading

Hype: Betrogene Jahrzehnte

1999 erreichte er seinen Höhepunkt, der »Jahr-2000-Problem-Hype«, der vor allem die IT-Branche beherrschte. Damals ging es letztlich um das Problem, dass Hard- und Software möglicherweise oder definitiv nicht in der Lage wären, nach dem 01.01.2000 ordnungsgemäß weiterzuarbeiten, weil sich viele, viele Jahre zuvor viele, viele Hardwaredesigner und Softwareprogrammierer viel Arbeit und Speicherplatz sparen wollten. Letztlich war der Hype damals eine sinnvolle Geschichte, denn die angenommenen Katastrophen blieben aus. Vielleicht wären sie auch nicht als Katastrophen eingetreten, aber es hätte viel Ungemach und eine ganze Reihe Probleme gegeben, hätte man nichts unternommen. (Und wie so was aussieht, kann man in diesen Tagen mit dem Scheck- und Kreditkartenproblem an Bankautomaten sehen; man sieht daran auch, dass der Mensch nichts, aber auch rein gar nichts lernt.)

Continue reading

Ins Leben zurückgekehrt

Es geschehen noch schöne Dinge auf dieser Welt, geboren aus dem Bösen, aus der Finsternis. Wenn man schon nicht mehr glaubt, dass einen die Erschütterung noch einmal loslässt, dann … ja, dann …

Es war am Donnerstag, den 15. Oktober, als ich abends den Rechner ganz normal herunterfahren ließ. Nichts deutete auf das hin, was geschehen sollte.
Am Freitag, den 16. Oktober, wollte ich vor der Reise nach Darmstadt (anlässlich des BuchmesseCon 24, von dem hier auch noch die Rede sein wird) noch fleißig sein und an einem Buch (STORY CENTER 2009, siehe auch www.pmachinery.de) arbeiten. Aber was war das? Nachdem das PC-Netzteil Saft erhalten und seine Initialisierung durchgeführt hatte, schaltete ich den Hobel ein – wie immer. Indes: Er fuhr nicht hoch. Die Lüfter liefen auf maximaler Leistung, wurden sogar hörbar noch ein wenig schneller, und …
Mist!
Continue reading

Das Notebook nach der Tötung

Murphy ist offensichtlich nicht allein; die Mitglieder seines Ordens wider das Glück sind überall. Und so begab es sich, daß sie … ja, sie … die Eine … wieder ihrer größten Leidenschaft frönte: der Vereinsamung brennender Kerzen Vorschub zu leisten. Wie das geht? Kerze hinstellen, möglichst groß, auf einem möglichst kleinen Unterteller, anzünden und weggehen. Und nach Möglichkeit auch nicht schauen, wo die Kerze da eigentlich steht, was sich so in der Umgebung findet. (Gestern abend erst fand ich ein kleines Kerzlein hinter dem Fernseher inmitten von Pflanzen …) Continue reading

Ich bin Piratenblogger

 

Ja, bin ich. Gebe ich zu. Warum auch nicht? Es gibt gute Gründe für mich. Die hier erstmal keine Rolle spielen sollen. Meinen »Änderhaken« habe ich briefwählerisch bereits gesetzt.

Interessant allerdings die Ignoranz der Piratenblogger gegenüber Fremdsprachen. Den originalen Titel dieses Blogs wollte die Website beim Eintrag in die Liste nicht akzeptieren, so daß ich den deutschen Titel (»Es gibt keine Barmherzigkeit«) verwenden mußte. Aber so ist das halt in einem Land wie Deutschland –


Edit 14.12.2016: Das früher einmal verfügbare Banner ist nicht mehr verfügbar.