

[Don't believe me | just watch]


Ja, vermutlich langweile ich euch. Aber die Themen des Vereins Deutsche Sprache sind wichtig. Nicht nur mir. Es geht ja nicht nur um Gendern und Denglisch. Es geht auch um Sprache überhaupt. Um Dialekte. Um die Erhaltung von Sprachschätzen. Ihr müsst einfach damit leben, dass ich die VDS-Infobriefe hier erwähne. Lesen müsst ihr sie ja nicht.
Die Texte diesmal: hier.
1. Presseschau
• Ossi-Schnauze? Aber klar!
• Biblische Sprache
• Kannada im Vatikan
• San-Francisco-Infos jetzt auch auf Deutsch
• Gestikulieren in Schweden und Italien
• KI deckt Rollen-Klischees auf
2. Gendersprache
• In Bayern die gelbe Karte gezückt
• Genderverbot in Hessen hat nicht nur Freunde
• Volksinitiative in Niedersachsen startet durch
3. Kultur
• Sprache vor dem Vergessen retten
4. Soziale Medien
• TikTok sperrt Mario Barth erneut wegen Gender-Video
5. Kommentar
• Falsch ist gewollt
6. Termine
Dirk Fleck ist kein Autor, an dessen Ansichten und Einstellungen man sich nicht blutig stoßen könnte. Ich selbst bin durchaus nicht mit allem einverstanden, was er im Laufe der Zeit formuliert und geschrieben hat. Das muss ich auch nicht. Ich bin seit »Feuer am Fuß«, dem dritten Teil der Maeva!-Trilogie, die Piper seinerzeit nicht mehr veröffentlichen wollte, Dirk Flecks Verleger, und seine Treue ist gleichzeitig meine Verantwortung. Da kann ich durchaus mit einigen seiner Worte und Gedankengänge leben, auch wenn sie mir eigentlich nicht gefallen sollten. Letztlich bleibt die Frage, wes Papstes ich sein sollte, um hier korrigierenden Einfluss zu nehmen.
»Gefleckte Diamanten« ist eine Sammlung von Textstücken und Textstückchen, deren Zusammenstellung eine gute Freundin Dirk Flecks vorgenommen hat – Marina Silalahi –, und an dieser Zusammenstellung gibt es nichts auszusetzen. Es sei denn, man empfindet dieses Buch wie Carsten Kuhr, bekannter Rezensent auf phantastiknews.de, als deprimierend. Es mag sein, dass das Buch Potenzial hat, einen Leser zu deprimieren – aber jeder Mensch reagiert anders. Und mich hat das Buch nicht deprimiert – ganz im Gegenteil.

P.S.: Tractive liefert über die Website auf dem PC derzeit nur noch eine Karte von OpenStreetMap (incl. der dort enthaltenen Fehler). Die alte, topologische Darstellung von GoogleMaps ist Vergangenheit.
Kleine Juwelen brauchen manchmal ein wenig Zeit, bis sie richtig gebacken :) sind. Und manchmal auch mehr Zeit, als mir lieb ist. Aber dennoch: Der neue DAEDALOS, die Ausgabe 15 der gesamten Zeitrechnung ist fertig, im Druck und in Kürze lieferbar. Für alle Fans fantastischer Literatur …

Michael Siefener, Ellen Norten & Andreas Fieberg (Hrsg.), DAEDALOS 15
Naa, es _is_ wieda woam …
Aktuell 18° plus in Winnert. Do is selbst a Strickjopperl z’woam fürn Gassi.
Er hat nicht wirklich genervt. Es gibt Autoren, mit deren Nachfragen zum Stand ihres Projektes man einen Kalender organisieren kann. Hans-Dieter Furrer war und ist nicht so. Er war gespannt, sehr gespannt – aber ist das nicht verständlich? »Die geheimnisvolle Sphinx« ist sein allererstes Buch, und mir an seiner Stelle wäre vermutlich der Arsch auf Grundeis gegangen hinsichtlich der Frage, wann es endlich so weit ist.
Am Ende wollte ich dann einfach nicht mehr länger warten, bis er vielleicht vor lauter Aufregung noch ein Herzkaschperl (Fachausdruck für des bayerischen Dialekts Mächtige) bekommt. Und es gibt immer wieder Gelegenheit, schnell mal ein Projekt reinzunehmen, das eigentlich an einem anderen Punkt in der Planung vorgesehen war. (Planung! Ha! Du Lügner! Willst du allen Ernstes behaupten, eine Planung zu haben?)
Wie auch immer, Hans-Dieter Furrers »geheimnisvolle Sphinx« ist ein schönes kleines Kurzgeschichtenbuch geworden, gekrönt von einigen Grafiken aus dem Fundus von Rainer Schorm, gedruckt von den wunderbaren Papiervereldern des Schaltungsdienst Lange in Berlin. (Für die Ungeduldigen und internetsüchtigen Buchkäufer gibt es das Werk natürlich auch über Print-on-demand in einschlägigen Internetbuchhandlungen.)
