PAN-Geschichte des Monats: Gabriele Behrends »Partition«

Gabriele Behrends Kurzgeschichte »Partition« ist als PAN-Geschichte des Monats auf Zauberwelten online erschienen: hier. Die Geschichte ist in Gabrieles Sammlung »Die Liebesmaschine« in der p.machinery erschienen (AndroSF 142, April 2021).

Behrend, Gabriele, DIE LIEBESMASCHINE

Nicht nur Drachen machen Sachen – auch Autoren: Furore

Dann kommen solche Rezis wie zu Bernhard Kempens »Aura«, dem dritten Teil der »Greedy«-Trilogie, zustande. Links sieht man die Rezi aus der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift »Separée«, rechts aus der »GEEK!«.

Kempen, Bernhard, AURA

Autor ohne Langeweile

Udo Weinbörner kann sich über Langeweile ganz sicher nicht beklagen. Seine Termine – siehe hier – liegen dicht an dicht und erzeugen auch Resonanzen in Presse, Funk und Fernsehen – siehe z. B. die Sendung bei WDR 3 Kultur am Mittag vom 08.08.2022. Und bei seinen Lesungen geht es nicht nur, aber immer wieder auch über unser gemeinsames Buchprojekt »Bei Sonnenaufgang sind wir zurück«:

Weinbörner, Udo, Bei Sonnenaufgang sind wir zurück

 

Tribute to HWF

Susanne Päch und die internationale Twitter-Community der Crypto-Künstler veranstalten Ende September 2022 eine Aktion, die den Namen »Tribute to Herbert W. Franke« tragen wird. Es gibt bereits eine informative Internetseite: www.tribute-hwf.com. Die Aktion wird vor allem auf Twitter ablaufen — aber nicht nur.

Im September 2022 erscheinen auch die nächsten Titel der »SF-Werkausgabe Herbert W. Franke« in der p.machinery. »Transpluto« erscheint als AndroSF 82, »Keine Spur von Leben …«, der Band zu den Hörspielen Frankes, ebenso und zu guter Letzt »Der Atem der Sonne«. Und im Oktober geht es dann weiter …

Und Aiki Mira macht weiter

Oder lässt weiter machen. Ihr Roman »Titans Kinder« ist jedenfalls auf der Phantastik-Bestenliste August 2022 der Phantastischen Bibliothek Wetzlar gelandet – auf Platz 9.
Nicht schlecht, Herr Specht.

Die Bestenliste: https://www.pmachinery.de/download/divs/phb_beste_2208.pdf
Die Seite: www.phantastik-bestenliste.de
Die Bibliothek: www.phantastik.eu
Das Buch: https://www.pmachinery.de/?p=9177

Man gönnt sich ja sonst nichts

Das dachte möglicherweise auch Heribert Kurth, Autor des Buches »Unter den Sternen von Tha«, als AndroSF 105 in meiner p.machinery erschienen. Und was da gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für barrierefreies Lesen (dzblesen.de) im Großdruck und in Braille-Kurzschrift entstanden ist, ist in der deutschen Fantastik-Kleinverlagsszene ganz sicher etwas Außergewöhnliches.

Siehe auch: hier.

Siehe auch: hier.

Ein besonderes Angebot

Gemeinsam mit Aiki Mira wurde aus dem handsignierten Buch »Titans Kinder« (AndroSF 156) und einer schwarzen Stofftragetasche mit der Titelabbildung als Aufdruck ein auf 5 Exemplare limitiertes Päckchen zusammengestellt, das ab sofort zum Preis von EUR 21,90 incl. Versandkosten ausschließlich im Buchladen der p.machinery bestellbar ist. In diesem Buchladen auf booklooker.de kann man inzwischen übrigens auch als Gast, d. h. ohne Registrierung, bestellen.

Für ganz wache Austernfans

Aber nicht nur für die ist die neue Kollektion von Monika Niehaus geeignet, die ich in meiner p.machinery unter dem Titel »Austern im Halbschlaf« präsentieren darf. Die Nachfolgesammlung zu den »Geschichten aus Donnas Kaschemme« weist eine größere thematische Bandbreite auf, da die Handlungsorte weiter über das bekannte (und das unbekannte) Universum verteilt sind, und auch die Protagonisten sind andere. Wer also nicht nur mit den alten Bekannten in Donnas Kaschemme abhängen will, ist hier gut beraten.

Lustig übrigens auch die Einschätzung von Bookwire, meinem Partner, mit dem ich E-Books und Bücher für die PoD-Schiene (Internet und Barsortiment) abdecke. Bookwire hat neuerdings einen etwas merkwürdigen (vor allem auch, weil völlig intransparenten) Algorithmus, der E-Books beim Hochladen analysiert und einem dann mitteilt, dass man – im Falle der »Austern im Halbschlaf« – »97 % mehr Inhalte aus dem Bereich Erotik als der Durchschnitt« vorlegt und man deshalb Abhilfe dadurch schaffen sollte, dass man das Werk als »expliziten Inhalt« (eine recht dämliche Übersetzung des amerikanischen Begriffs aus der Nipplegate-Hysterikerszene) markieren und die Alterseinstufung heraufsetzen sollte. (Beide Schritte führen übrigens nicht dazu, dass die Meldungen verschwinden.) Bookwire hat sich auf Nachfrage dazu noch nicht geäußert (und dass sie es tun werden, ist auch nicht anzunehmen).

Sinnigerweise gab es schon immer E-Book-Shops, die bestimmte Bücher nicht ins Programm aufnahmen. Vorrangig wegen des Genres, wegen der Alterseinstufung – und nun wohl auch wegen solcher algorithmischen Erkenntnisse.

Bernd Schuhs heute Morgen vorgestelltes Buch »IRRE REAL« hat da noch viel mehr abbekommen. Weniger Erotik (nur 58 % mehr als der Durchschnitt), dafür aber zwei (!) Ausdrücke aus dem Bereich »Perversität und Abartigkeit«.

Wie auch immer. Monika Niehaus hat es mit Humor genommen, und auch ich habe letztlich eingesehen, dass es sinnvoller ist, mit dieser »Bewertung« Werbung zu machen, als sich darüber zu ärgern. Gegen die Shops, die das E-Book nicht haben wollen, kann man sowieso nichts unternehmen. Also: Ei drüber. Wer die »Austern im Halbschlaf« haben will, bekommt es so oder so – als E-Book und als Print, im Internet bei den üblichen Verdächtigen, im Buchhandel (sofern der Buchhändler nicht nur Libri kennt, die mit Kleinverlegern ja nichts mehr zu tun haben wollen) und natürlich bei der p.machinery und ihrem Buchladen.

Niehaus, Monika, Austern im Halbschlaf

Schwer verständlich

Nein, das bezieht sich nicht auf das Buch, um das es hier gleich noch geht. Schwer verständlich ist und bleibt es vielmehr, dass Thomas Le Blanc nicht in der Lage ist, seine Publikationen der Phantastischen Bibliothek in einer Form auf den Markt zu bringen, die deutlich erfolgversprechender sein dürfte, als das E-Mail-Bestellformular, in dem man die gewünschten Publikationen nicht mal über eine Dropdown-Auswahl auswählen kann. Nein, man muss alles – wirklich alles – von Hand eintragen, und dann …

Aber im Grunde kann es mir egal sein. Nicht nur das, eigentlich kann es mir sogar recht sein. Denn so kommen die Autoren mit ihren Kürzestgeschichten aus den »Phantastischen Miniaturen« zur mir, um Sammlungen zusammenstellen und mit ISBN und Bestellmöglichkeit im Internet und Buchhandel veröffentlichen zu lassen. Bernd Schuh mit seiner Sammlung »IRRE REAL« ist dabei nicht einmal der Letzte in der Riege, denn die nächsten Sammlungen stehen schon auf dem Plan. Aber zunächst gilt es, sich mit »49 seltsamen Begebenheiten« auseinanderzusetzen, die Bernd Schuh be- und geschrieben hat. Und wahrlich – wer es seltsam mag, ist hier nicht am falschen Platz.

Schuh, Bernd, IRRE REAL