Prominente außer Kontrolle

  • Unstoppable – Außer Kontrolle. Nein, das ist nicht der unglaublich miserable Streifen mit Wesley Snipes aus dem Jahre 2004. Das ist vielmehr der unglaublich spannende Streifen mit Denzel Washington und Chris »Tiberius« Pine aus dem Jahre 2010, in dem sich ein tierisch langer und mit tierisch gefährlicher Ladung bepackter Güterzug selbstständig macht und im Norden der USA für richtig Aufregung sorgt. Ein an sich wirklich simpler Film, der aber in jeder Beziehung 200 % besser funktioniert als manch anderer Streifen. Hinsetzen, Glotze anmachen und dann nur schauen, dass das Adrenalin nicht aus den Ohren schwappt. Ein perfekter Filmabend ist garantiert.
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Aufprall des toten Spinnenmanns

  • SpiderMan 1. Tobey Maguire ist ein Schauspieler, den ich für ein wenig farblos halte. Kirsten Dunst ist nicht mein Typ Frau. Willem Dafoe immerhin ist ein Schauspieler, den ich sehr gerne sehe. Abgesehen von diesen rein subjektiven Befindlichkeiten ist der erste SpiderMan in meinen Augen ein toller Film, der damals vieles von dem hatte, was ein toller Film haben sollte, und das auch bis heute – er ist immerhin neun Jahre alt – vollumfänglich bewahren konnte. Abgesehen von Kultszenen wie der Kopfüberkussgeschichte ist der Film auch beim wiederholten Anschauen uneingeschränkt spannend und packend. Eine gute Komposition, die man sich jederzeit anschauen kann.
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Invasion der Jacken im Eishaus

  • So spielt das Leben. Katherine Heigl und Josh Duhamel spielen ein Pärchen, das keines ist; sie haben nichts miteinander. Und dann stirbt ein befreundetes Pärchen bei einem Unfall und hinterlässt ihnen drei Kinder. Mehr erzähle ich hier nicht. Der Film ist eindeutig sehenswert, in höchstem Maße amüsant und trotz des scheinbar unspannenden Plots jederzeit in der Lage, den Zuseher ganz, ganz böse zu überraschen :) Sollte man sich unbedingt anschauen.
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Die Entführung des kalten Killers

  • Kaltes Blut. Vollständig heißt der Film eigentlich »Kaltes Blut – Auf den Spuren von Truman Capote«, im Original »Infamous«. Das sollte man wissen, wenn man z. B. in der IMDb nach dem Streifen sucht. Ansonsten geht es um einen Kriminalfall, mit dem sich Capote auseinandersetzt, um ihn zu lösen. Die Schauspielerriege ist grandios. Aber den eigentlich besten Part liefert Toby »Capote« Jones, der den später oscar-prämiierten Philip Seymour Hoffman um Längen schlägt.
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Lebend begrabene Hochzeitspolka

  • Beilight – Biss zum Abendbrot. Und auch den habe ich immer noch nicht gesehen. Hier spielen Zeitgründe eine Rolle. Wenn man sich die ersten zwei Szenen angesehen hat, weiß man genau, dass man sich auf den Film konzentrieren muss, weil der Streifen vor Anspielungen strotzt. Die kriegt man beim Nebenherschauen halt nicht mit. Also …
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Das Leben nach der Quest des Schakals

  • Seinfeld. Inzwischen bin ich in der sechsten Season, und es ist immer noch gut. Ich weiß nicht sicher, ob das, was Jerry Seinfeld und seine Kumpane – und Cosmo Kramer ist immer noch der Hammer! – dort darstellen, echte Amerikaner sind. Aber wenn Amerikaner so sind wie Jerry, George, Cosmo und Elaine in dieser Serie, dann gibt es zwei Punkte, die mir wichtig sind: Zum einen, dass es schön ist, dass Amerikaner so sind. Zum anderen, dass es schön ist, dass ich kein Amerikaner bin (und auch nicht sein muss).
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Whirlpool ohne Schuld und Blutregen

  • Hot Tub – Der Whirlpool … ist ’ne verdammte Zeitmaschine! Der Traum vieler Männer in einer Krise, der Albtraum mancher Männer, die Krisen mögen … Drei Freunde landen durch einen Whirlpool mit Zeitmaschineneignung in ihrer eigenen Vergangenheit. Im Film sehen sie so aus wie in der Jetztzeit, für alle anderen sind sie Teenager mit all den Problemen und Herausforderungen, die zu einem Teenagerleben dazu gehören. Netter Streifen, ein paar lustige Gags, insgesamt eher Massenware. Es gab und gibt auf jeden Fall bessere Streifen dieser Art und amerikanischer Provenienz. – Mein Motiv für die Sammlung: John Cusack.
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Unnötige SF, unamerikanisch

SLEEPDEALER
(Regie: Alex Rivera, USA/Mexico, 2008)

VORBEMERKUNG
Es wäre fein, wenn sich auf dieser Welt Menschen einmal ohne Streit einfach so einigen könnten. Zum Beispiel, wie dieser Film denn nun heißt: »Sleep Dealer« oder »Sleepdealer«. Normalerweise nehme ich die IMDb als der Weisheit Vertreter letzten Schlusses, aber in diesem Fall … Mir lag die BluRay vor (und später auch die DVD), und auf der stand eindeutig »Sleepdealer« – oder genauer »SLEEPDEALER« – vorne drauf, und so heißt dieser Film auch für mich.

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Plan B allmächtig

  • Takers: Der Film scheut sich selbst nicht, zuzugeben, dass er seine Tradition – »The Italian Job« – kennt, und das ist okay. Der Film ist reich an Action, an guten Tricks und Ideen, insgesamt kein würdiger Nachfolger, aber ein nicht unpassendes Sequel zur »Italian Job«-Thematik. Kann man sich anschauen. Man muss allerdings den nach wie vor unsäglichen Paul Walker aushalten können; bei dem fällt mir immer nur die Frage ein, was alle Welt eigentlich an den schauspielerischen Qualitäten von Chuck Norris zu kritisieren hatte …
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