[Lesung:] SF goes Punk

Thorsten »Kueperpunk« Küper stellt die von Tessa Maelle, Mario Franke und Uli Bendick herausgegebene Anthologie »Science-Fiction goes Punk« vor – am 01. Februar ab 20 Uhr in Barloks Hafen auf Second Life.

Tessa Maelle liest die Vorgeschichte.
C. Gerald Gerdsen liest aus „Die Reise der Shamrock“.
Ansgar Sadeghi liest aus Marianne Labischs Kurzgeschichte „Ikias Flucht“.
Maximilian Wust liest aus „Gaia, allein“.
Mario Franke wird über die Illustrationen sprechen.

Die Bühnenbilder baut wie immer Barlok Barbosa.

Science-Fiction goes Punk Trailer

Ton über den Discord-Server der Brennenden: https://discord.gg/P3x79Xw
Live Video Übertragung auf youtube unter https://www.youtube.de/brennendebuchstaben
SLURL: https://maps.secondlife.com/secondlife/Kreativ%20Dorf/48/172/37

Maelle, Tessa; Franke, Mario; Bendick, Uli (Hrsg.), SCIENCE-FICTION GOES PUNK

Gard Spirlin liest

Gard Spirlin aka Gerhard Schneider, der als Herausgeber und Kurzgeschichtenautor aktiv ist, hat eine seher Kurzgeschichten eingelesen und bei Youtube veröffentlicht.

Berufliche Umorientierung

Die Story stammt aus »Diagnose|F« (AndroSF 138). Weitere Werke, an denen er beteiligt war, sind z. B. »Spliff 8555: Ebersberg« (AndroSF 69, eine Story-Center-Anthologie) und »Kaltes Klares Wasser« (AndroSF 114, eine weitere Story-Center-Anthologie).

Schneider, Gerhard (Hrsg.), Spliff 85555: EBERSBERG (Story Center)

Schneider, Gerhard (Hrsg.), KALTES KLARES WASSER. Story Center

Tinnefeld, Michael & Bendick, Uli (Hrsg.): DIAGNOSE|F

Die p.machinery auf der OsnaBuch 2025

Die p.machinery ist auf der OsnaBuch, der 5. Osnabrücker Buchmesse am 25.01.2025 vertreten. Kai Beisswenger, unser Mann nicht nur für die Literatur zwischen den Stühlen, hat unter anderem unsere Preisträger des Deutschen Science-Fiction-Preis 2024 dabei. Details zur Buchmesse finden sich hier. Und die p.machinery findet ihr auf dem Stand OG04.

Vorbereitung auf die OsnaBuch 2025

 

[KLP] Nominiert – »Triangulum«

Eine Freundin der p.machinery hat Victor Bodens »Triangulum« (AndroSF 175, August 2024) für den KLP nominiert. Sie schreibt: »Klassischer SF Roman, in dem die Menschheit in den interstellaren Raum vordringt. Der Autor legt Wert auf wissenschaftliche Genauigkeit. Mich hat besonders der Handlungsstrang fasziniert, in dem wir als Leserinnen und Leser dem Aufwachsen einer Gruppe Kinder in einer künstlichen Umgebung beiwohnen können.«

Boden, Victor, TRIANGULUM

 

Valentina Pfau im Interview

In der Literatopia — hier — ist ein ausführliches und höchst interessantes Interview mit der Autorin Valentina Pfau erschienen, deren Roman »LIFE-WATCH« im November 2024 in der p.machinery erschienen ist. Valentinas Aussagen können auch sehr zum Verständnis des Buches beitragen – und manch kleines Missverständnis vermeiden helfen.

Pfau, Valentina, LIFE-WATCH

 

Beinahe untergegangen

sind einige Bücher, die dem Dezemberchaos informationsseitig zum Opfer gefallen sind. Natürlich sind sie dennoch erschienen und lieferbar. Es handelt sich konkret um:

  • Anke Jablinskis »Schatten des Meeres«, Band 5 der Reihe »ErlebnisMalta« (https://www.pmachinery.de/?p=12011);
  • Petra E. Jörns‘ Band 4 der Pentalogie »Im Licht der Horen«, betitelt »Dysis – Sonnenuntergang«, Band 207 der Reihe »AndroSF« (https://www.pmachinery.de/?p=12016). Nebenbei: Die ersten vier Bände der Pentalogie gibt es im Paket zum Sonderpreis von EUR 60,00 (statt EUR 74,70 bei Einzelkauf); als Paket nur in der p.machinery. Band 5 und Abschluss der Pentalogie erscheint 2025;
  • Jörg Weigands »Tödlicher Bambus«, Band 200 der Reihe »AndroSF«. Das Buch kommt nicht in den Handel; es handelt sich um ein Geburtstagsgeschenk für den Autor (https://www.pmachinery.de/?p=12020).
  • Team NOVAs »NOVA 35 – Magazin für spekulative Literatur«, die Ausgabe 35 eben (https://www.pmachinery.de/?p=12031).

Meister Weigand :)

Dass ich einen guten Kontakt mit Jörg Weigand habe, hat sich möglicherweise schon herumgesprochen. Wir unternehmen viele Projekte miteinander, was mir auch schon vorgeworfen wurde (möglicherweise von neidischen Menschen, es hat mich nicht sonderlich interessiert). Der Kontakt mit Jörg ist anregend und führt zu mit aus meiner Sicht guten Ideen unterfütterter Produktivität.
Dass dazu auch gehört, seine eigenen Werke zu veröffentlichen – und ihn nicht nur als Herausgeber und Ideenlieferant zu »missbrauchen« –, versteht sich für mich von selbst. Und so habe ich zuletzt eine Sammlung seiner Meister-Li-Geschichten, Fantasien aus dem Reich der Mitte, wie es im Untertitel heißt, veröffentlicht. Und auch wenn das nicht meine Art von Lieblingsliteratur ist – ich bin eigentlich eingefleischter Krimifan –, so hatte ich doch großen Spaß bei Lektüre, Korrektorat und Layout des Buches. Für mich hat sich das gelohnt.

Weigand, Jörg, DIE WELTEN DES MEISTER LI

Folgerichtig

Ich fand Ralph Alexanders erstes Werk in meiner p.machinery, »Das Stoffuniversum«, schön, lesbar, interessant und  durch die besondere Form der Verarbeitung eines in der SF altbekannten Themas – des Wechsels zwischen Universen und Dimensionen – veröffentlichungswürdig. Und das zu einer Zeit, da ich mir geschworen hatte, nicht mehr mit Agenturen zusammenzuarbeiten.
Ralphs Erstling hat inzwischen Furore gemacht. Immerhin hat er den Deutschen Science-Fiction-Preis (DSFP) 2024 als besten Roman gewonnen – was vielleicht nicht beweist, dass ich großartige Ahnung von großartiger (SF-) Literatur habe, aber immerhin, dass ich mit meinem Geschmack nicht allein da stehe.
Der neue Roman – »Das zweigeteilte All« – war für mich quasi ein Muss, und es entwickelt sich insofern besonders, als er zunächst nicht als »SF pur« erscheint, sondern wie ein »Near-Fiction«-Roman erscheint. Aber er hat es in sich, weiß dann doch zu überzeugen – und am Ende wird das Ganze Universum dieses Werkes noch durch Fragmente – Kurzgeschichten – aufgefüllt und abgerundet.
Wenn mein Geschmack schon beim »Stoffuniversum« nur durch Zufall oder eigentlich gar nicht funktioniert hat – ein DSFP-Komiteemitglied fand den Roman sterbenslangweilig –, dann ist das sicherlich auch beim »zweigeteilten All« der Fall. Was mich optimistisch stimmt.

Neumüller, Ralph Alexander, DAS ZWEIGETEILTE ALL

Raubkunst

Nein, das Buch ist natürlich keine Raubkunst. Ich hoffe, Klaus Farin ist mir nicht böse, dass ich ihm dieses Buch abspenstig gemacht habe. Ich weiß nicht mehr genau, wer die Idee hatte – ich glaube, es war Marianne Labisch –, aber ich habe den Herausgebern des Titels »Science-Fiction goes Punk« angeboten, das Buch in der p.machinery zu veröffentlichen, zu einer Zeit, in der die Zukunft des Hirnkost-Verlages nicht wirklich ganz sicher war. Die Herausgeber haben zugestimmt – et voilà: Das Buch ist fertig, gedruckt, schon verschickt, auf dem Markt und kann goutiert werden.
Und wer sich für die verschiedenen Spielarten der SF in den sogenannten Punk-Genres – von denen einige sehr, andere weniger bekannt sind (ich war zum Beispiel über »Walpunk« höchst überrascht <g>) – findet in diesem Buch ein reichhaltiges Angebot, noch dazu kongenial illustriert von den Herren Bendick (Uli) und Franke (Mario, nicht verwandt mit Thomas oder Herbert W. <g>). Ich habe mir aus Platzgründen inzwischen abgewöhnt, mir Belegexemplare meines eigenen Verlagsschaffens ins Regal zu stellen (das eh aus allen Nähten platzt), aber dieses Buch wird auf jeden Fall noch ein Plötzchen spendiert bekommen.

Maelle, Tessa; Franke, Mario; Bendick, Uli (Hrsg.), SCIENCE-FICTION GOES PUNK

Plattgemacht

Ralph Alexander Neumüllers Roman »Das Stoffuniversum« hat sich den ersten Platz im DSFP 2024 mit »Niemandes Schlaf« von Sven Haupt geteilt. Allein das ist schon eine besondere Notierung wert – ein Platz 1 gemeinsam mit Sven Haupt?
Aber nicht nur das – Aiki Miras Kurzgeschichte »Nicht von dieser Welt« in NOVA 32 hat den ersten Platz bei den Kurzgeschichten mitgenommen.
Weitere Platzierungen: Karsten Lorenz‘ »Geliebte Savona« aus NOVA 32 hat bei den Kurzgeschichten den zehnten Platz belegt: und Tom Turtschis »Die blauen Hunde von Lop Nor« landete auf Platz 7 bei den Romanen.

Neumüller, Ralph Alexander, DAS STOFFUNIVERSUM