Erwähnt, erfreulich

Dieter Rieken hat geschrieben:

Auf TOR online (S. Fischer Verlag) hat Judith Madera einen lesenswerten Artikel veröffentlicht. Es geht um Ideen in der Science Fiction, »wie das Leben im Deutschland der Zukunft aussehen könnte«. Die möglichen Szenarien stellt sie anhand von 16 ausgewählten Büchern vor. Eins davon ist »Land unter« (von Dieter Rieken). Aber guck selbst: eine durchweg tolle Auswahl an aktuellen Titeln, unter anderem von Kris Brynn, Theresa Hannig, Aiki Mira und Uwe Post.

https://www.tor-online.de/magazin/science-fiction/deutschlands-zukunft-der-science-fiction

Dieter Rieken hat gelesen

Er schreibt:

Der Leseabend bei Thorsten Küpers „Brennenden Buchstaben“ hat Spaß gemacht. Die Aufzeichnung ist jetzt bei YouTube zu hören und zu sehen. Wer Thorsten Küper und Dieter Rieken beim Plauschen (und ihm beim Lesen) zuhören will, kann das ab 1:31:00 tun (40 Min.). Dieter Rieken liest aus seiner Novelle „Jonas und der Held Terranovas“, die in NOVA 33 erscheinen wird. Passend dazu entführt das Bühnenbild von Barlok Barbosa die Zuschauer und Zuhörer direkt in den Magen-Darmschlauch eines Walwurms …

Space, Crime and Monsters

Entschluss gefasst

Nach einer ausführlicheren Diskussion mit Jörg Weigand — danke, Jörg! — habe ich mich nun endgültig entschlossen:

Ab 01. Juli 2023 möchten wir einen eigenen Neuigkeitenbrief (vulgo: Newsletter) auflegen und bitten diejenigen, die ihn erhalten möchten, um eine einfache E-Mail an michael@haitel.de mit einem entsprechenden Vermerk. Ausführliche Informationen dazu hier: www.pmachinery.de/archive/10342.

Ich hatte mich schon länger mit dem Gedanken getragen, aber die rechtliche Seite ist in Deutschland nicht ganz einfach. Wenn man E-Mails verschickt, an Adressen, die man hat (und durch meinen Verlag habe ich jede Menge solcher Adressen), und so einen Neuigkeitenbrief (Newsletter) anbietet, betreibt man unerwünschte Werbung, und die ist illegal. Jedenfalls in diesem Land. Das wollte ich mir bislang nicht antun.
Auf der Verlagsseite habe ich dazu auch einiges verfasst (Link siehe oben), und ich hoffe vor allem auf Mundpropaganda, denn eigentlich möchte ich ja vor allem diejenigen Interessenten an meinen Büchern erreichen, die ich bislang nicht erreichen konnte, die die Einführung dieses Neuigkeitenbriefs (Newsletters) also so einfach auch nicht mitbekommen. Man wird sehen, ob das klappt.

Gabriele Behrend liest

Und zwar heute, am 03.06., ab 20 Uhr im Second-Life-Kreativdorf. Sie liest aus ihrem aktuellen Roman »Die vom Glück Verdorbenen« in einem Bühnenbild von Barlok Barbosa. — Nach Gabriele ist dann Ju Honisch dran.

Die Links:
* Ton über den Discord-Server der Brennenden Buchstaben: https://discord.gg/P3x79Xw
* Live-Video-Übertragung auf Youtube unter https://www.youtube.de/brennendebuchstaben
* SLURL: https://maps.secondlife.com/secondlife/Port%20Genieva/51/108/22?fbclid=IwAR2Xc954GDJZGpN-Je55-t1dNynkBPU4S0MpBX7t4y5VMECmcLFZkpzVbBU

Ohne Absicht

Eher unabsichtlich erscheint die zweite neue Ausgabe des »DAEDALOS« – genauer die Ausgabe 14 – ein Jahr nach der Ausgabe 13, dem Neustart 2022. Der Hauptgrund ist der übliche: die Zeit. Beziehungsweise ihr Mangel. Es gibt einfach nicht genug davon, und heute morgen gerade hat mich meine Frau gefragt, wie es um meinen Antrag auf einen Zweiundsiebzigstundentag (vulgo: 72-Stunden-Tag) steht. Ich musste ihr leider gestehen, dass der Antrag abgelehnt wurde. Begründung: »Braucht kein Mensch …« Ich sehe das freilich anders, aber wen interessiert das schon.

Aber vielleicht ist es auch sinnvoll, wenn der neue DAEDALOS einmal jährlich erscheint. Das führt nicht nur zu einer noch sorgfältigeren Materialauswahl, sondern stresst auch die Interessenten nicht, von denen die meisten »vermeintlich« oder »angeblich« oder beides sind, wie sich an den bisherigen Erfolgszahlen des DAEDALOS 13 zeigt … zeigte …

Michael Siefener, Ellen Norten & Andreas Fieberg (Hrsg.), DAEDALOS 14

Wat mutt, dat mutt

Es war klar, dass mit dem »Zef’ihl, der vom Himmel fiel« noch nicht Schluss sein konnte. Dafür war die Geschichte um Adriaan Deneersen, der auf der Flucht auf einem Planeten landete, auf dem menschenähnliche Wesen in einer mittelalterlichen Kultur leben, landete und sich etablieren konnte, zu offensichtlich auf eine Fortsetzung ausgelegt. Nachdem er seine Rolle und seinen Platz gefunden hatte, zog der Alltag ein. Zwei Jahre lang …

Die Fortsetzung ist quasi ein Klassiker. Im ersten Buch ging es darum, die Figur in seinen neuen Kulturkreis zu integrieren, aber schon damals war klar, dass seine Häscher nicht aufgaben (so sagte es schon der Klappentext). Dass ihm dann ganz jemand anderes auf die Spur kommt, ist das etwas Unerwartete an der zweiten Geschichte, in der der »Zef’ihl in den Himmel stieg«, nicht ganz freiwillig selbstverständlich. Und wie es sich gehört, nähert sich diese Geschichte ganz im Sinne eines klassischen Plots mit einigen ordentlichen Winkelzügen – vulgo: Wendungen – dem Ende, das der eine Leser erwarten kann, der andere möglicherweise überraschend findet.

Und irgendwo versteckt sich da doch noch ein Cliffhanger, oder? Auf jeden Fall bin ich nicht nur als Verleger, sondern auch als Leser der Ansicht, dass Adriaans Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist.

Bohn, Dieter, DER ZEF’IHL, DER IN DEN HIMMEL STIEG

Keine Wut

Ich kenne Frank Gerigk nicht persönlich, aber unser Kontakt per Mail währt schon lange (und ich bin mir nicht sicher, ob wir in der Vor-Mail-Ära nicht schon brieflichen Kontakt miteinander hatten … das ist soo lange her …). Aber wenn ich ihm Attribute zuschreiben müsste, dann gehörte Geduld dazu. Vor vielen Jahren schon – ich traue den Angaben meines Dateisystems nicht, das Daten aus 2007 und 2008 liefert; damals hatte ich die Reihe »AndroSF« noch gar nicht auf dem Schirm. Andererseits habe ich da ZIP-Dateien aus 2017 liegen … immerhin … Und dann gibt es da noch die »Vereinbarung« vom Januar 2008, ein Vorläufer zu meinen heutigen Autorenverträgen … Also doch so lange her …

Wie auch immer, vor vielen Jahren schon hatten wir gemeinsam die Absicht, Storys aus Franks Feder zu veröffentlichen. Projektiert waren sogar zwei Bände – ich habe die Daten noch auf dem Server liegen –, aber sie kamen nie zustande. Die Jahre vergingen – wie Jahre eben so vergehen –, und irgendwann verschob ich die beiden Projektverzeichnisse in das »Papierkorb« benannte Verzeichnis, irgendwo sicher, dass daraus nichts mehr werden würde …

Aber ich hatte mich getäuscht – und die Geduld des Frank G. Gerigk verkannt. Im Dezember 2021 schlossen wir einen (neuen) Vertrag (diesmal meinen richtigen Autorenvertrag) über ein (!) Buch mit seinen Kurzgeschichten, keine Komplettsammlung – wie ursprünglich einmal geplant –, sondern eine Art »Best-of«. Und im Gegensatz zum ersten Projekt (2008 ff.) gingen die Arbeiten an dem Buch diesmal regelrecht fix vonstatten.

Lektorat – geringfügig –, Korrektorat – in nicht unüblichem Umfang –, Vorbereitungen zum Layout. Die Frage nach dem Titelbild beantwortete Frank mit Hinweisen, die Klaus Brandt umsetzte. Damals war Frank noch nicht selbst auf dem Grafiksektor aktiv. Und in den letzten Wochen dann hatte ich eine Art Produktionsrausch – der auch noch anhält, aber das ist eine andere Geschichte –, der dann auch endlich Franks Sammlung »GESETZTHEITEN« mit seinen »neunzehn Gadgets« regelrecht zum Opfer fiel.

P.S.: Und mit »Silberhand« und »Sternschnuppe« sind im Buch auch zwei Erstveröffentlichungen enthalten.

Gerigk, Frank G., GESETZTHEITEN

Und der Schäfer hat gelesen

Andreas Schäfer hat aus seinem Roman »Du sollst vergessen« gelesen, im Rahmen der Südlese-Literaturtage.

Vorstellung von Zwischen den Stühlen

Andreas Schäfer, Lesung im Rahmen der Südlese, Literaturtage im Süden Hamburgs

Schäfer, Andreas, DU SOLLST VERGESSEN