Vorwarnung: Tiny Stricker liest

Am 27.09.2019 veranstaltet das Münchner Literaturbüro (MLb) die 1960. Lesung. Lesen wird unser Autor Tiny Stricker. Er liest aus dem 1996 erschienenen Roman »Spaghetti Junction« – der in der Stricker-Werkausgabe von p.machinery noch nicht wieder erschienen ist – sowie aus dem jüngsten Werk »Spieler im Park«. Auch das ganz frische und noch unveröffentlichte Manuskript »London, Pop und frühe Leidenschaften« wird eine Rolle spielen.

Die Lesung findet am 27.09.2019 um 19.30 Uhr in den Räumen des MLb in der Milchstr. 4, 81667 München, statt. Der Eintritt (ab ca. 19 Uhr) ist frei.

Wir warnen rechtzeitig vor dem Lesungstermin noch einmal vor.

Führen alle Wege nach Osnabrück?

Gibt man bei Google »Die Ziffer 3« als Suchbegriff ein, führt einen das erste Suchergebnis hierhin:

DIE GOÄ ZIFFER 3
29. MÄRZ 2017 |GOÄ-ABRECHNUNGSTIPPS
ZUNÄCHST UNTERSCHEIDET SICH DIE ZIFFER 3 VON DER ZIFFER 1 NUR IN DER ZEITDAUER DAHINGEHEND, DASS ZUM ERBRINGEN DES LEISTUNGSINHALTS BEI DER ZIFFER 3 EINE MINDESTDAUER VON 10 MINUTEN NACH DEN ALLGEMEINEN BESTIMMUNGEN DER GOÄ VORGESCHRIEBEN IST

Faszinierend, nicht wahr? Und ganz sicher ähnlich unglaublich wie das Ergebnis aus der Numerologie, das ich hier gerne vorenthalten möchte.

Denn für mich faszinierender war nicht nur das Zustandekommen – auf das ich nicht näher eingehen möchte –, sondern auch die Produktion des Conbuches zu den 3. Perry-Rhodan-Tagen in Osnabrück, die am 25. und 26.05.2019 ebendort stattfanden. Nachdem ich schon die Conbücher für die ersten beiden Veranstaltungen 2015 und 2017 machen durfte, erwartete man wohl allgemein – mich eindeutig eingeschlossen –, dass dies auch im Falle des dritten Conbuchs der Fall sein sollte. Und siehe da – so war es auch.

Inhaltlich war auch das dritte Conbuch sehr abwechslungsreich, wenn auch sinnvollerweise ganz eindeutig auf das Perryversum konzentriert:

Nils Hirseland: Neuigkeiten zur Perrypedia
Norbert Fiks: Rendezvous mit der Mondgöttin
Christina Hacker: Der Atlan von Olhaõ
Christina Hacker: Notfallprozeduren. Eine STELLARIS-Kurzgeschichte
Hans Herrmann: Missionen eines Großtenders
Uwe Lammers: Der Oki-Stanwer-Mythos: Gegen das Terrorimperium
Alexandra Trinley: Da haben wir den Salat!
Markus Regler: Zwischen den Zyklen …
Angelika Rützel: Perry Rhodan und sein Verhältnis zu Frauen
Dieter Bohn: Mythos Großeltern
Nils Hirseland: 20 Jahre DORGON

Im Mittelteil:
Die Ehrengäste auf dem 3. Perry-Rhodan-Tag Osnabrück 2019
(ausführliche Vorstellungen und Vitae)

Und wenn nach den Perry-Rhodan-Tagen noch Exemplare zur Verfügung stehen sollten – was sich meiner Kenntnis entzieht –, dann wird man sie im SpaceShop der PRFZ zum Preis von EUR 8,50 (EUR 5,50 für PRFZ-Mitglieder) erwerben können. Dort ist das Werk allerdings jetzt, wo ich dies schreibe (09.06., 10.10 Uhr), noch nicht gelistet. Und mein Belegexemplar habe ich auch noch nicht <schluchz>.

Wenig Worte

Nachdem meine Verlagsmannschaft – die aus mir, mir, mir, mir und mir besteht – schon das meiste Interessante zu dem neuen Buch der Werkausgabe Tiny Stricker, die ich bei p.machinery verlege, geschrieben hat, kann ich mich kurz fassen.

Bedanken möchte ich mich bei meiner Schwägerin Regina. Ich weiß, dass sie – und mein Bruder natürlich – nicht Reisefans, sondern dabei auch Englandfans sind. Und so war es naheliegend, dass ich nachfragte, ob die beiden die Stourhead Gardens schon besucht hatten, denn Tiny Stricker, der Autor, meinte, es wäre doch schön, das Buch mit Fotos dieses Parks aufzuwerten. Und ja, Bruder und Schwägerin hatten die Stourhead Gardens besucht, und ja, sie hatten Fotos gemacht, und ja, ich bekam sie zur Verfügung gestellt. Freu, hüpf.

Details zum Buch finden sich: hier. Im E-Book sind die Fotos übrigens nicht enthalten.

Der besondere Witz an der Geschichte mit den Fotos ist übrigens, dass ich schon mehrfach angeregt hatte, dass die beiden von ihren Reisen – in wirklich interessante Gegenden der Welt – einmal Reisebücher machen sollten. Das hätte mir auch für meine – inzwischen eingestellte – Reihe »ErlebnisWelten« gefallen. Bislang hat sich da nichts getan. Leider. Aber vielleicht habe ich mit diesem Buch hier dem Ganzen ein wenig nachgeholfen. Und meine Reihe »ErlebnisWelten« kann ich ja auch wieder aktivieren :)

Chancen und Erfolge, Erfüllung und Vollkommenheit

Auf der Suche nach einem Titel für einen Blogbeitrag gerät man schon einmal in Gegenden des Internetsumpfes und findet Unglaubliches: Ich suchte nach der Bedeutung der Zahl 21 in der Zahlenmagie (vulgo: Numerologie). Und fand das obige. Nebst dem hier: 21.

Dabei geht es hier um ganz was anderes. Um die FanEdition der Perry-Rhodan-FanZentrale. Ich schrieb schon dazu; zuletzt hier. Und sicherlich auch schon zuvor (das mag jeder selbst suchen, wenn er möchte). Und hier geht es im Besonderen eben um den im April 2019 erschienenen Band 21 der FanEdition, geschrieben von Michael Mühlehner und veröffentlicht unter dem Titel »Sternen-Gambit«.

Im PRFZ-Newsletter 29 vom Mai 2019 erschien ein Interview von Alexandra Trinley mit dem Autor Michael Mühlehner. Michael antwortete auf die Frage, was man sich unter dem »Sternen-Gamit« vorstellen könne, wie folgt:

»›Sternen-Gambit‹ ist ein aufregendes Abenteuer, das in der Ära der Dunklen Jahrhunderte spielt. Genau genommen im Jahre 740 NGZ, zu einer Zeit also, als die gesamte Milchstraße von Galbraith Deighton und den Cantaro unterdrückt wird. Um die Galaxis verläuft der sogenannte Chronopuls-Wall, der jedes Schiff daran hindert, in die Milchstraße ein- oder aus ihr auszufliegen. Die Lokale Gruppe ist von den Auswirkungen der Rückkehr Tarkans in das Einstein-Universum stark betroffen.
Besonders die Milchstraße leidet unter den Auswirkungen der Kosmischen Katastrophe. Die Raumfahrt ist eingeschränkt, das Raum-Zeit-Gefüge beschädigt. Der hundertjährige Krieg, der in der Milchstraße tobte, hat für Chaos gesorgt. Ein sehr, sehr dunkles und düsteres Kapitel in der PERRY RHODAN-Chronologie. Und ideal, um darin packende Geschichten aufzugreifen.«

Auch dieser Roman hat mir die Freude an der Arbeit für die FanEdition nicht verdorben, es wird also auch mit der Nummer 22 weitergehen. Im Herbst 2019 vielleicht, vermutlich, voraussichtlich.

Das Titelbild stammt von Andreas Schwietzke. Lektoriert hat wiederum Christina Hacker. Einen Preis kenne ich (noch) nicht, denn das gute Stück wird im SpaceShop der PRFZ noch nicht angeboten.

Ganz ohne Zweifel

Im Dezember 2018 bin ich umgezogen – darüber wird noch zu berichten sein –, seit 01.01. bin ich arbeitslos – dito – und auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Viele Baustellen sind noch offen, viele Dinge laufen noch nicht rund und manchmal glaubt man, ein Fragezeichen zu sehen. Aber eines ist sicher:

Mein Verlag p.machinery besteht weiter. Und sein wohl wichtigstes Projekt, die SF-Werkausgabe Herbert W. Franke, wird auf jeden Fall weitergeführt. Ich möchte betonen, dass hieran kein Zweifel bestehen kann und soll.

Durch den Umzug gab es Verzögerungen. Überall. Bei allen Dingen. Und so ist der zwölfte Band der Werkausgabe, »Sirius Transit«, mit erheblicher Verspätung, aber schon im April 2019 erschienen. Was wegen solcher Verzögerungen erst jetzt berichtet werden kann. Das Buch jedenfalls ist in der bekannten Aufmachung als Hardcover und Paperback (mit der thomasfrankeschen Grafikausklappseite nur beim Verlag oder im Buchhandel zu bekommen!) verfügbar, und auch das E-Book ist auf dem Markt (noch von Bookrix, bald von uns via Bookwire).

Details zum Buch finden sich hier.

Beim Cover habe ich lange mit dem Kontrast zwischen Hintergrund und Schriftfarbe gehadert. Wir – Thomas als Titelbilddesigner und ich als Verantwortlicher – nähern uns dem Scheitelpunkt der Werkausgabe, ab der die Umschlaghintergründe wieder heller werden; das dürfte so ab Band 14 oder 15 der Fall sein. Bis dahin … Der Kontrast auf dem Umschlag dieses Buches erschien mir zu schwach. Der Aushänger belehrte mich eines Besseren, wenn man sich sicherlich auch mehr wünschen könnte. Aber nun haben wir dieses Konzept angefangen, und es jetzt abzurechen, das ist sicher nicht der richtige Weg.

Alter Schinken, neu gepökelt

Klingt das defätistisch? Wenn ja – so ist es nicht gemeint. Es geht um eine ganz simple Sache:

Im Programm meines Verlags p.machinery gab es eine Reihe namens »Action, Thriller, Mystery«. Zwölf Titel sind in der Reihe erschienen – und sie erwies sich letztlich als »nicht Fisch, nicht Fleisch«. Die Mischung hat nicht gezogen, die Bücher – an sich qualitativ durchaus wert, veröffentlicht zu werden – haben ihre Zielgruppe nicht gefunden, weil eben auch der Genremix aus Action, Thriller und Mystery nicht funktionierte, nicht funktionieren konnte. (Ich glaube nicht an Binsenweisheiten wie die, dass Genremixe in Büchern nicht funktionieren; SF-Romane mit Krimielementen funktionieren ja auch.) Und letztlich ist es auch nicht einfach, Manuskripte zu finden, die mich als Verleger schon ansprechen – unverlangte Einsendungen kamen gar nicht, wenn ich mich recht entsinne.

Continue reading

Wenn man mal aufräumt …

Ja, wenn. Dann findet man Sachen, über die man schon längst mal ein Wort verlieren wollte. Wie über die Sache hier …

Als unter chronischer Langeweile leidender Mensch mache ich ja unter anderem auch die Perry-Rhodan-FanEdition für die Perry-Rhodan-FanZentrale (PRFZ) e.V. Als Redakteur – jedenfalls nominell (ich bin da nicht alleine, was der Sache letztlich schon rein zeitlich durchaus zugutekommt). Und hauptamtlich als Druckvorlagenmacher (und Vermittler des Drucks der Publikationen).
Die FanEdition war ursprünglich mal als Heftserie gedacht und erschien zunächst auch in Heftchenform, ganz wie der ganz, ganz große Vorlagenbruder aus dem Pabel-Moewig-Verlag. Ich glaube, ich mache die FanEdition seit Nummer 11 (auch wenn ich hier die Nummer 8 auf dem Server liegen habe, die ich aber, glaube ich mich zu entsinnen, nachliefern durfte; irgendwas war da, ist aber auch wurscht).

Schon im September 2018 erschien die Ausgabe 20 der PRFZ-FanEdition. Es handelte sich um den Roman »Die Heilerin von Hangay« von Michael Tinnefeld und Gerhard Huber. Uli Bendick spendierte das Titelbild:

Zum Inhalt gibt es einen Klappentext (oder jedenfalls etwas Ähnliches):

»1384 NGZ, knapp vier Jahrzehnte nach dem Abzug der Terminalen Kolonne TRAITOR und der Retroversion Hangays herrschen immer noch Chaos und Leid in weiten Teilen der Galaxie. Die politischen Verhältnisse sind weitgehend instabil. Funktionierende Infrastruktur und gesicherten Handel gibt es nur eingeschränkt. Marodeure und Piraten bedrohen zudem die Verkehrswege. Trotz der Wiederherstellung des Psionischen Netzes halten sich vor allem im Zentrum der Sterneninsel noch vereinzelte Vibra-Psi-Enklaven. Eine berühmte Kartanin, die in der gesamten Galaxie als Heilerin von Hangay bekannt ist, und ihr Medo-Team haben es sich zur Aufgabe gemacht, medizinische Hilfe zu leisten, wo es nur geht. Hangays Kernregion ist besonders von Not und Chaos betroffen. Kaum jemand wagt es, dorthin zu reisen. Die Heilerin und ihr Team wagen den Vorstoß.«

Und kaufen kann man das Werk mit seinem nicht mehr heftchenromankonformen 96 Seiten auch: Für EUR 7,10 (EUR 4,20 für PRFZ-Mitglieder) findet man das gute Stück im SpaceShop der PRFZ: hier.

Ich hatte meinen Spaß mit dem Text. Er war gut geschrieben, von Christina Hacker sauber lektoriert und auch für mich als de facto Nicht-Perry-Rhodan-Leser verständlich. Da die FanEdition-Romane gerne auch in älteren Zyklenzeiten spielen, tauchen da gerne Figuren auf, die ich sogar noch kenne. Und meine PR-Lektüre ist – sieht man von einem Neustart in den 2930ern ab – wirklich lange her.

Unter Zeitmangel denkt man auch mal darüber nach, bestimmte Aktivitäten einzustellen. Ein Pro-bono-Projekt wie die FanEdition kommt da gerne mal mit auf die Liste. Am Ende sind es jedoch immer wieder genau diese Romane, die mich bei der Stange halten. Es sind zwei Projekte im Jahr – sieht man von den Conbüchern ab, aber die sind ein anderes Thema –, jeweils mit überschaubarem Umfang und damit ebenso überschaubarem Arbeitsaufwand. Und so bleibe ich dabei, wie es aussieht. Und wie man an der FanEdition 21 sehen kann, die hier auch noch erwähnt werden wird

Wie das Kind zum Bade

Die Idee, bei p.machinery ein Hörbuch – neudeutsch: Audiobook – herauszubringen, war nicht ganz neu. Am Ende blieben die Ideen meist in irgendeiner mentalen Ecke liegen; nicht wirklich unsichtbar, aber auch nicht sonderlich beachtet.
Als es dann endlich so weit war, hatten andere Menschen die ganze Arbeit gemacht:

Das Hörbuch »Feuer am Fuß« ist fast 15 Stunden lang. Dirk C. Fleck hat seinen eigenen Text im Studio von Idealism Prevails in Wien (https://www.idealismprevails.at) eingesprochen. Georg Bermuda Bremges (https://www.facebook.com/georg.bermuda) und Enrico Körbitz (https://www.facebook.com/enrico.korbitz) haben Musik beigesteuert. Und Heimo Rauter (https://www.sender.fm) hat den Schnitt bewerkstelligt.
Und fertig war die Kiste.

Continue reading

Ungern

Ungern gebe ich es zu, aber mein Umzug im Dezember 2018 hat Opfer gefordert. Neben ganz sicher einigen Buchtiteln, die längst hätten veröffentlicht sein können, neben NOVA 27, das letztens ins Lager beim Schaltungsdienst Lange geliefert wurde, hat es auch den HALLER, die Literaturzeitschrift aus Monschau, mit seiner 16. Ausgabe erwischt. Mit dazu beigetragen hat auch der immense Umfang von 332 Seiten – der für HALLER-Verhältnisse außergewöhnlich ausgefallen ist – und die Tatsache, dass wir uns lange nicht ganz klar darüber waren, wie wir sowohl die Storys als auch die – erstmals im HALLER zu findenden – Gedichte adäquat präsentieren sollten.

Letztlich wurde ein Janusbuch daraus, ein Buch also, das man von beiden Seiten beginnen kann und einmal die Prosa, das andere Mal die Lyrik als quasi eigenständige Publikation findet. Und so hat das Buch auch zwei Titelbilder bekommen. Das Titelbild für die Prosa ist:

und das für die Lyrik wiederum:

wobei das Lyrik-Titelbild damit leben muss, den Barcode aufzunehmen (den nicht nur der Buchhandel, sondern auch der Schaltungsdienst für seine Arbeit benötigt).

Auch HALLER 16: WAHRE KUNST wird bei Amazon nur über den Marketplace (also mit den sittsam bekannten 3 Euro Aufschlag) zu bekommen sein. Hauptgrund waren hier die Bilder von Kai Savelsberg, die an Wirkung verlieren würden, würde man sie in Graustufen umwandeln (was für die Produktion via KDP für Amazon notwendig wäre, weil KDP keine Farbseiten in schwarz-weiße Buchblöcke einschießen kann); und der andere Grund ist die dringende Vermutung meinerseits, dass KDP mir sowieso nur wieder mitteilen würde, dass das Buch so nicht produziert werden könnte, weil immer ein Teil des Buches auf dem Kopf stünde und falsch paginiert sei … und so weiter und so fort. – Die Menschheit wird es verkraften. Immerhin ist das Buch mit dem Marketplace-Aufschlag immer noch in einem verkraftbaren und nicht zu teuren Preisbereich.

Alle Details zum Buch finden sich auf der Website des HALLER: hier.