Hitliste (I), Schülp, 12.06.

Unsere derzeitige Hitliste hat zwei Prioritäten.
In der Priorität 1 finden sich zwei Orte: Auf Platz 1 liegt Eckernförde, dicht gefolgt von Heide.
In der Priorität 2 finden sich Sankt Peter-Ording, gefolgt von Husum, und am Ende liegt Kappeln, und zwar so, dass ein eventuell noch hinzu kommender Ort zwischen Husum und Kappeln eingeschoben würde.

Ansonsten haben wir nach dem Schleswig-Fiasko heute noch Neustadt in Holstein auf die Liste gesetzt.

Ende einer Ära, Internet, 11.06.

Der FANDOM OBSERVER 300 ist erschienen, und damit die letzte Ausgabe dieser 25 Jahre lang regelmäßig erschienenen Institution des deutschen SF-Fandoms. Hätte ich gewusst, dass die letzte Nummer von Manfred Müller, dieser kleinen, revanchistischen Ratte, gemacht wird, hätte ich mir meinen Beitrag gespart. Dass der nicht veröffentlicht werden würde, wäre mir klar gewesen. Naja, Ei drüber.
Dass der FANDOM OBSERVER nicht mehr erscheint, ist schade. Andererseits wird die Welt trotzdem nicht besser, Putin fällt nicht tot um, Nazis werden nicht vernünftig, Obama wird nicht weiser, Merkel nicht klüger, und mein Morgenschiss wird nicht weniger stinken. Was soll’s also?

Siel, Siel, Schülpersiel, 11.06.

Heute war ein fauler Tag. Ich habe vormittags an einem Text herumkorrigiert und herumlektoriert, der in der Reihe »ErlebnisWelten« meines Verlages erscheinen wird. Es geht um Portugal, nein, eigentlich nur um die Algarve. (Wen juckt schon der Rest von Pleitogal?) Derweil hat mich meine Gattin mit ständigen Fragen, ob wir wann was noch machen wollen und wenn ja, warum doch nicht, und dürfen Hunde mit rein, nein, natürlich nicht.
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Gauck darf Spinner benennen, NDR-Info, 10.06.

Es ist einer der wenigen Momente, in denen ich dieses Land mag, wenn das Bundesverfassungsgericht sagt, dass unser Bundespräsident Rechtsradikale – bzw. eigentlich Ausländerfeindliche, die auf die Straße gehen – als »Spinner« bezeichnen darf. Es ist einer der wenigen Momente, in denen ich dieses Land mag, wenn die NPD sich nicht entblödet, sich diesen Schuh anzuziehen und damit gerade zu beweisen, dass sie genau das sind: Spinner. Und nicht nur das.
Herr Gauck, das haben Sie gut gemacht.
Herr Vosskuhle, Sie und Ihre Kollegen auch.
Chapeau!

Unfreundliche Patronen, Friedrichskoog-Spitze, 10.06.

Die Gattin fand noch Grund zur Klage. Während des letzten Ganges mit den Hunden, bevor wir Friedrichskoog-Spitze verlassen wollten, wurde sie von Anwesenden – es war nicht klar, ob es sich um Einheimische oder touristische Elemente handelte – bezüglich des Weges, den sie mit den Hunden zu nehmen gedachte angegangen. Zunächst war es nicht recht, eine Treppe zu benutzen, weshalb man sie aufforderte, einen anderen Weg zu nehmen. Dann war es nicht recht, einen direkten Weg zum Hundestrand zu nehmen – der auch hier nur die Anwesenheit von Hunden erlaubt, nicht jedoch deren Freilauf (sprich: Leinenzwang am Hundestrand – wie dumm die deutsche Menschheit doch im Großen und Ganzen ist!) -, und dann galt es zu kritisieren, dass eine unserer Hündinnen – diejenige, die auf den Namen Naomi hört (wenn sie hört) – auf einer Wiese Wasser zu lassen gedachte.

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