Frankmentur

Der Tag war fragmentiert.

Eigentlich war ein weiterer ScanDay geplant. Schon vom Vortag verschoben. Und morgens endgültig gestrichen. Der Ersatz war wieder lauter Kleinkram. Druckaufträge für drei Hornsignale-Ausgaben. Und dann immerhin die restlichen Korrekturarbeiten am Franke-Buch »Das Gutenberg-Konzil«. Fertig fürs Layout.
Einkäufe. Futterhaus. Famila.

Termin mit den Hundemädels beim Tierarzt.
Kim sollte angeschaut werden, wie es ihr geht, wie sie läuft. Blutabnahme, um die Nierenwerte noch einmal zu testen; zuletzt waren die Harnsäurewerte zu hoch. Ansonsten geht es ihr gut. Und sie hat sich supertapfer geschlagen. Das ehemals superängstliche Mädchen schlägt sich immer besser.
Naomi wurde geimpft, bekam die Krallen gekürzt. Bei ihr nutzen sie sich nicht schnell genug ab, da muss immer wieder nachgeholfen werden. Und so ganz geheuer war ihr nicht, was vielleicht daran lag, dass sie so lange hat warten müssen – ohne Kim, die sie schon vermisst, wenn sie drei Meter entfernt hinter einer Behandlungszimmertür verschwunden ist. Arme Maus. Wenn Kim einmal über die Regenbogenbrücke geht, wird das ein Fiasko; aber wir bereiten uns vor.

Später wurde ich dann doch noch produktiv. Vorbereitungsarbeiten laut Checkliste für drei Bücher aus der »SF-Werkausgabe Herbert W. Franke« ­– neben dem »Gutenberg-Konzil« stehen auch die Bände 14, »Paradies 3000«, eine Kurzgeschichtensammlung, und 15, »Tod eines Unsterblichen«, ein Roman, zur Veröffentlichung an. Ich plane, alle drei Titel auf einen Rutsch herauszubringen. Mir geht das alles viel zu langsam.

Später begann ich dann mit dem Layout am zweiten Band zu den »verlassenen Orten«, wieder mit Fotos von Sebastian Schwarz und diesmal »KINDERGEFÄNGNIS und andere verlassene Orte« betitelt. Wie Band 1 – »DIE ZUKUNFT und andere verlassene Orte« – sind es 292 Seiten, und wieder wird es nur ein Hardcover im Querformat.

Ein fragmentierter Tag. Frankmentiert. Und doch erfolgserlebt.

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