Spaß an der Unendlichkeit

Es ist kein Spaß (vulgo: kein Scherz), wenn ich sage, dass die Übernahme des Jobs, die Anthologie GEGEN UNENDLICH als Printwerk herauszubringen, eine weise Entscheidung war. Es ist nicht sarkastisch, nicht ironisch gemeint – es ist ernst gemeint.

Die Arbeit an der Anthologie macht Spaß. Nicht nur die simple Layoutarbeit, die dank guter Vorarbeiten der Herausgeber meist recht flink von der Hand geht. Nein, es liegt vor allem an Andreas Fieberg, mit dem es immer Diskussionen zu erleben gilt. Es geht um Kleinigkeiten. Rechtschreibung hier, Formalien dort. Ein ewiges kleines Hin und Her, und bislang haben wir immer eine Lösung gefunden. Andreas frisst nicht einfach, was ich ihm in den Napf fülle. Das könnte man als anstrengend, umständlich, unnötig, gar unbotmäßig dem Herrn Verleger gegenüber werten. Ich tue es nicht, denn ich habe letztlich immer meinen Spaß dabei. Und das nicht nur, weil auf beiden Seiten auch mal Fehler passieren (wie in der Ausgabe 14 geschehen; wer sie findet, darf sie behalten [inzwischen sind die korrigierten Bücher im Druck]).

Die Ausgabe 15 ist, wie man hört, bereits in Arbeit, und diesmal wollen wir – Herausgeber und Verleger – versuchen, den Abstand zwischen Veröffentlichung des E-Books (die durch die Herausgeber selbst erfolgt) und des Printwerkes so klein wie möglich zu halten (denn bislang waren die Zeitabstände durchaus erheblich). Geplant ist ein Erscheinungstermin im März 2019.

Bis dahin muss die Ausgabe 14 reichen, über deren Inhalt man unter https://www.pmachinery.de/?p=6066 mehr erfährt

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