Franke faunalogical

Thomas Franke kündigt an:

Nun denn, Ihr lieben, aufmerksam meine E-Mail-Einladungen Lesenden,

ich schaffte es wirklich, heute den Text für die Einladung der nächst anstehenden szenischen Lesung fertig zu schreiben, obwohl ich gestern, am 28. August 2024 – ein schwüler, heißtemperaturiger und wohl deswegen eher mäßig besuchter Abend (die Besucher schwitzten, waren aber dennoch von meiner Performance begeistert) – die erste meiner im Programm der „18. Lesereise durch die Bonner Altstadt“ geplanten Lesungen durchgeführt hatte. Nun steht die zweite Vorlesungsveranstaltung an, die ich als Schauspieler und Büchermacherkünschteler im Rahmen der „18. Lesereise durch die Bonner Altstadt“ durchführen werde.
Ich könnte selbstverständlich wie alle meine Kolleginnen und Kollegen Bekanntes vortragen, ein paar Seiten aus Harry Potter, ein paar Seiten aus Edgar Allen Poes „Die schwarze Katze“ oder auch gleich die ganze Erzählung, und so weiter und so fort, und damit Publikum ziehen. Allerdings fühle ich mich den unbekannteren Schriftentstellernden besonders verbunden und werde also – wie immer – Spezielles vortragen. Der Betreiber der „Zone Bluesbar“, Martin Linder, und ich laden demzufolge sehr herzelichst ein, sich diesen Vortragsabend szenischer Gruselantien und Ulkereien nicht entgehen zu lassen:

Am Sonntag, den 15. September 2024, zelebriere ich in der „Zone Bluesbar Bonn“ (Maxstraße 2a, 53111 Bonn, Einlaß ab 19.00 Uhr), unter dem Thema

„DER SCHAUSPIELER THOMAS FRANKE SANGSINGT FAUNALOGICAL SONGS. GESCHICHTEN ÜBER TIERISCHE UND ANDERE STÖRENFRIEDE.“


(Die Holzstichcollage ist von mir)

Erzählungen und Gereimtes zumeist vergessener aber immer noch lesenswerter Schriftentstellender, die Tiere und Fantasiewesen zum Inhalt haben: die seltsam verstörende Geschichte „Die Kreuzspinne“ von Roland Betsch, „Der bunte Hund“ von Grenville Murray, Gustav Meyrinks „Der Fluch der Kröte“ sowie „Die Geschichte vom Löwen Alois“, – Gereimtes von Wilhelm Busch und Edwin Bormann, auf jeden Fall H. P. Lovecrafts Erzählung „Das Tier in der Höhle“ – und wenn noch Zeit sein sollte Szenen aus Michail A. Bulgakows Roman „Das hündische Herz“.

Hinsichtlich der Auswahl der an diesem Abend vorgetragenen Werke liegt das Hauptaugenmerk auf Spannung, Moritätlichem und Humor.

Nebenbei werde ich im Verlauf der Veranstaltung einiges über den Fortgang der Science-Fiction-Werkausgabe des Schriftstellers Herbert W. Franke und das von mir bibliophil gestaltete Künstlerbuch „Die Gelehrtenrepublik“ mit dem Roman von Arno Schmidt erwähnen.

Eintritt: 9,00 Euro
(Zentraler Vorverkauf „Altstadtbuchhandlung & Büchergilde“, Bonn: 0228 – 63 67 50
oder in der „Zone Bluesbar Bonn“: 0228 – 69 57 57)

Neuigkeiten aus der p.machinery

Es gibt wieder Neuigkeiten aus meiner p.machinery — und sie sind nicht alle rundherum positiv. Es gibt die Notwendigkeit, Lager zu räumen — nicht nur aus finanziellen, sondern vor allem aus Platzgründen. Alle Details: hier.

Uschi Constanze David liest

Einmal liest unsere Uschi Constanze heute um 17 Uhr:

https://www.tagblatt.de/Veranstaltungen/Uschi-Constanze-David-Brand-der-Liebe-e94964.html

Weitere Lesungen der Autorin:
Am Sonntag, den 29. September 2024 um 17 Uhr in Stuttgart
und am Donnerstag, den 31. Oktober 2024 beim Kulturforum in Metzingen.
Weitere Details zu diesen Lesungen folgen.

David, Uschi Constanze, BRAND DER LIEBE

 

Erzählungen aus alten Schwarten: Der Orchideengarten

Thomas Franke teilt mit:

Nun also mal wieder eine Einladung zu einer meiner mittlerweile sehr seltenen Veranstaltungen, verehrte Leserinnen und Lesr meine E-Mails.

Im Programm der „18. Lesereise durch die Bonner Altstadt“ finden sich zwei Veranstaltungen, die ich als Schauspielerchen und Buchmacherseele durchführe.
Als den ersten meiner Auftritte führe ich den folgenden an und lade sehr herzelichst ein, sich diesen nicht entgehen zu lassen, denn ich werde – wie eigentlich immer – Spezielles vortragen:

Am Mittwoch, den 28. August also, lese und trage ich vor in der Bonner Altstadtbuchhandlung & Büchergilde (in Bonn / Breite Str. 47 / ab 19.30 Uhr) unter dem Titel

„Erzählungen aus alten Schwarten / z. B. „Der Orchideengarten“
(wobei, um den Reim zu wahren „z. B.“ gelesen werden muß als „zett Beh“)

Die Zeitschrift „Der Orchideengarten“ mit dem Nebentitel „Phantastische Blätter“ erschien von 1919 bis 1921 mit 51 Nummern.

Einige illustre Schriftsteller wie z. B. Alexander Moritz Frey, Oskar Maria Graf, Klabund, Hermann Harry Schmitz und Grafiker des Phantastischen hatten dort ihre ersten Veröffentlichungen, allerdings präsentierte man auch Geschichten solcher Klassiker wie Arthur Conan Doyle, H. G. Wells oder E. T. A. Hoffmann. „Der Orchideengarten“ war ein Magazin, in welchem ich sowohl meine Bilderchen als auch meine Erzählungen gerne veröffentlicht hätte, denn das Niveau der in diesem Kompendium gedruckten Werke befand sich auf einem sehr hohen Niveau. Literaturwissenschaftler vertreten den Standpunkt, dass Der Orchideengarten vor dem amerikanischen Pulp-Magazin „Weird Tales“, das im März 1923 erstmals erschien, das älteste Phantastik-Magazin der Welt sei (https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Orchideengarten)

Der Düsseldorfer Verlag „Zagava“ legte 2017 ein Reprint der ersten Nummer dieser großformatigen Zeitschrift auf, die Franke zur Veranstaltung mitbringen und aus welcher er neben anderen Büchern, in denen Geschichten der oben Genannten lesen wird .

Diese erste Ausgabe ist beim Verlag noch zu erwerben: https://www.zagava.de/shop/der-orchideengarten.

Nebenbei berichte ich im Verlauf der Veranstaltung über den Fortgang der Science-Fiction-Werkausgabe des Schriftstellers Herbert W. Franke und das von mir bibliophil gestaltete Künstlerbuch „Die Gelehrtenrepublik“ mit dem Roman von Arno Schmidt.

Eintritt: 9,00 Euro (inkl. Getränke)

Gut überlegt

Ich habe es mir durchaus durch den Kopf gehen lassen, ob ich den fünften Hübner-Band zur Reihe »Kein Twitter, kein Facebook« machen möchte. Andererseits mag ich Hübners Ausführungen zu Autoren und Literaturen, mit denen ich eigentlich wenig Berührungspunkte habe, und ich mochte es schon bei den ersten vier Bänden, das Layout zu machen, das nicht von Krischan Seipp erfunden wurde, aber ganz eindeutig auf seine Anregungen zurückgeht, die ich während der Zeit erfuhr, als ich die MAGIRA-Bände für den Fantasy Club e.V. machen durfte.
Hach ja …

Am Ende habe ich das Buch dann also gemacht. Punkt. Es erscheint zunächst als Softcover, weil die Hardcover-Verkaufszahlen der ersten vier Bände eher schwach ausgesehen haben und aussehen. Man wird sehen.

Hübner, Klaus, STERNSTUNDEN, SPRACHGEWITTER UND ANDERE SPÄTLESEN

Doppelfranke mit Unfall

Die SF-Werkausgabe Herbert W. Franke ist durch den Ausfall von »Dea Alba« beschädigt, aber nicht verloren. Es geht weiter – diesmal gleich mit einem Doppelpack. Der war mit einem Unfall verbunden, der mich schon glauben ließ, dass nun in der Werkausgabe der Wurm drin ist. Denn die erste Auflage der beiden Titel – siehe unten – hatte eine Macke: Im Umschlag des Titels »Spiegel der Gedanken« steckte der Buchblock vom »Zentrum der Milchstraße« – und umgekehrt.
Das Ganze war keine Absicht, sondern basierte auf menschlichem Versagen, und wenn ich wollte, könnte ich mir einen Teil der Schuld daran zuschreiben. Denn der Fehler geschah in der Druckereiproduktion wegen der sehr ähnlichen Optik der Umschläge und des kaum unterschiedlichen Umfangs der Bücher. Einfach menschliches Versagen. Kein wirkliches Unglück.
Die Druckerei hat das Problem anstandslos und schnell gelöst. Wahnsinnig schnell. Und sehr konsequent. (Es gibt schon einen guten Grund, nicht mit einer Billigdruckerei zusammenzuarbeiten; ich wage mir nicht das Theater vorzustellen, das eine solche Reklamation bei so einer Druckerei ausgelöst hätte. Ich habe da schon einschlägige Erfahrungen – wenn auch kleineren Umfangs – machen dürfen; am Ende ist immer der Auftraggeber schuld.)

Franke, Herbert W., SPIEGEL DER GEDANKEN

Franke, Herbert W., ZENTRUM DER MILCHSTRASSE

RESTWELT im LoRa München

Heute Abend um 20 Uhr wird auf Radio LoRa in München der Roman »Restwelt« von Hans-Dieter Eberhard vorgestellt. Den Livestream von Radio LoRa findet man unter https://lora924.de/podpress/live-stream — und für jeden Qualitätswunsch ist etwas dabei. Münchner können den Sender auch über UKW auf 92,4 MHz empfangen.

Eberhard, Hans-Dieter, RESTWELT

Ziegelstein fürs Buchregal

Und natürlich für die Lektüre … Ich veröffentliche eigentlich sehr dicke Bücher eher ungern. Sie sind nicht preisgünstig – logisch bei den aktuellen Papierpreisen und den sonstigen Kosten der Buchproduktion –, sie sind eben dick und erzeugen damit hohe Versandkosten. Im Grunde sind sie eigentlich durchgehend unpraktisch.
Wenn man allerdings einen Roman mit einer Handlung angeboten bekommt, die auf zwei Handlungsebenen – die langsam, aber sicher aufeinander zu laufen – eine klassische SF-Geschichte erzählt, eine Geschichte, die man vermeintlich schon oft gelesen haben mag, die aber eine immer noch nicht beschriebene neue Facette darbietet, dann lasse ich mich nicht lange überreden.

Victor Bodens »TRIANGULUM« ist so eine Geschichte. Und sie lohnt sich wahrlich – sie ist über die ganze Länge spannend erzählt, und auch wenn man meint, das Ende ahnen zu können, so täuscht man sich. Garantiert. Versprochen.
Ich will nicht zu viel über die Geschichte erzählen. Der Klappentext, den ihr über den unteren Link nachlesen könnt, soll hinreichend informativ sein; dafür ist er ja da. Lest euch also kurz ein – und lasst euch überzeugen.

Boden, Victor, TRIANGULUM