Alle Tage immer wieder: Der VDS-Infobrief, 04.09.2022

En detail nachzulesen: hier.

1. Presseschau
• Das rote Apothekenlogo soll weg
• Prospekt per WhatsApp
• Olaf Henning verteidigt „Cowboy und Indianer“
2. Gendersprache
• Nicht gegendert – Kündigung!
• Streitgespräch im Stern
• Gremium für Gendersprache
3. Sprachspiele: Unser Deutsch
• Zwei russische Wörter
4. Kultur
• Landkreis startet Umfrage
5. Berichte
• Kartoffeln in Brasilien
• Schulaufsicht untersagt Gendersprache
• „Süttember“ 2022
6. Denglisch
• Sammler-Unmut
7. Kommentar
8. Termine

Der neue VDS-Infobrief (28.08.2022)

Wie immer kann der Infobrief auch im Netz gefunden werden: hier. Und wie immer sind die besonders bemerkenswerten Beiträge unten rot markiert.

1. Presseschau
• Klassische Literatur: unsäglich
• Abstimmungsunterlagen auf Englisch
• Klare Sprache im NDR
• Neue Bildsymbole
2. Gendersprache
• Eindeutige Online-Umfrage
• Gendern verstellt Problemlösung
3. Kultur
• Saterfriesisches Erbe
• Zur Theorie des Erzählens
4. Berichte
• Bochum ignoriert Probleme des Genderns
• VDS-Treffen in Bad Endorf
5. Denglisch
• Pendlerbank und Rufbus
6. Kommentar
• „Faust“ geht nicht verloren
7. Termine

Es sei auch einmal auf die »Sprachnachrichten« des VDS hingewiesen, die 4mal im Jahr in gedruckter Form erscheinen und unter https://vds-ev.de/sprachnachrichten online nachgelesen werden können. Wer der Ansicht ist, dass ein Nazi ist, wer sich der deutschen Sprache verschrieben hat, wird hier enttäuscht werden; es geht nicht nur um die Themen »Gendern« und »Denglisch«, man erfährt auch hochinteressante Dinge über die deutsche Sprache in Kultur und Gesellschaft, im In- und Ausland und ebenso über Sprachen als solche.

Der VDS-Infobrief vom 21.08.2022

Mit schöner Regelmäßigkeit liefert der VDS seinen Infobrief. Der Inhalt diesmal findet sich unten aufgelistet, den gesamten Infobrief kann man hier nachlesen.

1. Presseschau
• Das wird wyld, Digga!
• Goethes Faust ist raus
• Kinderprogramm in vielen Sprachen
2. Gendersprache
• Die „Sessel-Linguisten“ schlagen zurück
• Kein Gendern an Berliner Schulen
• Merz gegen Gendersprache
• Gender- statt Meistersternchen
3. Sprachspiele: Unser Deutsch
• Milder Verlauf
4. Kultur
• Per Schlager zur Sprache
• Jugendliche sprechen Bairisch im Netz
5. Berichte
• Erinnerung an die Petition der Frauen
• Fragwürdige Sprachmanipulation
6. Denglisch
• Peinlich-schräge Erfindungen
7. Soziale Medien
• Blinder Eifer
8. Kommentar
• Die Verstockten
9. Termine

Schwachsinn zum Frühstück: Die Krankenschwesterin

Ohne weitere Worte:

„Ich brauch nicht Vater, Mutter, Bruder / Ich will ein schneeweißes Luder / Die ist schöner, blonder, fester / Denn sie ist ’ne Krankenschwester.“ Das Schlagerduo Klaus & Klaus besang sie zuerst, der Ballermann-Barde Mickey Krause legte sie neu auf: die Krankenschwester. Seit dieser Woche hat die „KrankenschwesterIN“ Einzug im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gehalten. In der Lokalzeit Südwestfalen des WDR-Fernsehens war einem VDS-Freund eine Merkwürdigkeit aufgefallen. Bei einem Bericht über eine Feuerwehrfrau sprach der Moderator vom Hauptberuf der Frau: Sie sei „Intensivkrankenschwesterin“. Der Beobachter vermutete zunächst einen harmlosen Versprecher, wie er auch dem besten Moderator passieren kann. Ein paar Augenblicke später wiederholte dieser die „Intensivkrankenschwesterin“ jedoch. 1 x ist ein Versehen, 2 x ist Absicht. Die bissigen Kommentare zu dem kurzen Video, das der VDS anschließend mit der Frage „Hey, @WDR, was ist denn eine ‚Intensivkrankenschwesterin‘?“ hochlud, ließen nicht lange auf sich warten: „Ist eine männliche Krankenschwester eine Krankenbrüderin?“ fragte @Juliuskujira1, @dchackethal spekulierte „Muesste es nicht ‚Krankenschwesternde‘ sein?“, und @foersterjoerg ist sich sicher: „#Intensivkrankenschwesterin Ideologie frisst Hirn.“ Der WDR antwortete auf den Tweet, dass es sich um einen Versprecher gehandelt habe. Amüsant ist jedoch, dass auch die Moderatorin einer anderen WDR-Sendung von einer „Krankenschwesterin“ sprach, und selbst Kanzler Olaf Scholz dieses Wort benutzte. (twitter.com/VDS_weltweit, derwesten.de, twitter.com/Michael77720627, twitter.com/PenelopeeDream, welt.de)

Aus dem VDS-Infobrief vom 14.08.2022.

Der Infobrief vom VDS (14.08.2022)

Diesmal ist der Infobrief ganz besonders reichhaltig, was das gendergegnerische Belustigungspotenzial angeht, sprich: Genderdeppen zuhauf, wohin man schaut. Und das auch an bedenklichen Orten.

Der volle Text findet sich: hier.

1. Presseschau
• „Sprachpanscher 2022“ ist Ulrike Lembke
• Bedeutung des Buches in Leipzig unterschätzt
• Maschinen steuern durch intuitive Spracherkennung
2. Gendersprache
• Undemokratische Genderformen im Rundfunk
• Gendern ein Verstoß gegen das Grundgesetz
• Psycholinguistische Studien sollen Linguisten-Aufruf widerlegen
• Wolf Schneider sieht deutsche Sprache verhohnepipelt
• Kein „Ugh“ bei Gregor Gysi
• Schrebergartendenken
3. Sprachspiele: Unser Deutsch
• Snooker
4. Kultur
• Ausgewanderte Wörter
• Frankfurter Buchmesse 2022
• Übersetzungen prägen den Alltag der Globalisierung
• Deutscholympiade
5. Denglisch
• Im Sprachgraben
6. Soziale Medien
• Die Krankenschwesterin
7. Kommentar
• Il suono della lingua
8. Termine

Der VDS infobrieft am 06.08.2022

Oh, oh, für den Spruch wird man mich im VDS henken. Aber gut. Der neue Infobrief ist da und kann hier nachgelesen werden.

1. Presseschau
• Sprachwissenschaftler fordern Abkehr von Gendersprache
• Die Sprache der Katzen
• Sorge um Buchwissenschaften in Leipzig
• Kein „vegetarisches Fleisch“ mehr in Frankreich
2. Gendersprache
• Sprachliches durch Nichtsprachliches ersetzen
• Bürger:innen-Service statt Kundenzentrum
3. Sprachspiele
• aus Des Teufels Wörterbuch
4. Kultur
• Was gilt als „Muttersprache“?
• Senioren genießen französische Sprache und Lebenskunst
• Postkarten auf Saterfriesisch
5. Berichte
• Arbeitstreffen des Jungen VDS
6. Denglisch
• Anglizismen senden falsche Signale
7. Soziale Medien
• Germanistik sucht Kolleg*in
8. Kommentar
• 3 Minuten in 2-facher Geschwindigkeit
9. Termine

Der VDS-Infobrief vom 31.07.2022

In vollem Umfang nachzulesen hier.

1. Presseschau
• Audi-Klage abgewiesen
• Namensänderung wegen Sprachassistenten
• Das neue Modewort „tatsächlich“
• Aus für „Die Mannschaft“
• Politik im Eisregal
2. Gendersprache
• Die Tests führen in die Irre
• der oder die die der oder dem
• Schüler lehnen das Gendern ab
• Petition der Frauen gegen das Gendern
3. Sprachspiele: Unser Deutsch
• übertragen
4. Kultur
• Der plattdeutsche Patient
• „Buch“ über „Anführungszeichen“
5. Berichte
• Übersetzerpreis für Klaus-Jürgen Liedtke
• Hanne Kulessa gestorben
• Endspurt: Sprachpanscher-Wahl
6. Denglisch
• Arkaden werden zum „Playce“
7. Soziale Medien
• Ertrinkende Schwimmende
8. Kommentar
• Schummeln schadet der Sache
9. Termine

Schon wieder: Der VDS-Infobrief vom 23.07.2022

Die vier unten rot markierten Beiträge zeigen diesmal den besonderen Schwachsinn auf, von dem Genderbefürworter beseelt zu sein scheinen. Aber auch die Entscheidung, das Café Mohrenkopf auf der Münchner Wiesn umzubenennen, weil der Name »nicht mehr zeitgemäß sei« und Traditionen sterben würden, »wenn man sich nicht weiterentwickelt«, zeigt deutlich, wie wenig Ahnung Cancel-Culture-Terroristen von der Bedeutung von simplen Begriffen der deutschen Sprache haben. Zugegeben: »Tradition« hat keinen rein deutschen Ursprung, aber müssen jetzt auf der Wiesn auch Dirndl und Lederhose T-Shirts, Jeans und Miniröcken weichen?

Ach ja, den ganzen Infobrief kann man hier nachlesen.

1. Presseschau
• Ausdrucksstarke Symbole
• Ukrainisch als Amtssprache
• Café Mohrenkopf wird umbenannt
• Verein lässt friesisches Sylt aufleben
2. Gendersprache
• Argentinien verbannt Gendersprache aus öffentlichen Schulen
• Biobäcker eröffnet Genderfiliale
• Sinnloser Genderstreit
3. Sprachspiele: Unser Deutsch
• schickimicki
4. Kultur
• Latein lebt
5. Denglisch
• Forscher bevorzugen Englisch
6. Soziale Medien
• Kiels peinliches Gedenken
7. Termine

Post vom VDS e.V.: Frauen gegen Gendern

Als Mitglied des Vereins Deutsche Sprache (VDS) erhalte ich natürlich auch Post vom Verein. Per Mail. Dieser Tage gab es eine Mail zu einer Petition der Arbeitsgruppe Gendersprache. Die Aktion ist bemerkenswert — und die Petition darf auch von Männern (sogar alten weißen) unterschrieben werden. Und es versteht sich von selbst, dass ich unterschrieben habe.

Sehr geehrter Herr Haitel,

mit diesem Rundbrief möchte ich Sie um Unterstützung für eine außergewöhnliche Aktion bitten.

Der Hauptfokus meiner Arbeit als Leiterin der AG Gendersprache im VDS ist die Verteidigung des Standardhochdeutschen gegenüber den immer weiter eskalierenden Angriffen durch eine kleine, radikale Minderheit von Genderlobbyisten. Um einmal ein Zeichen zu setzen, dass nicht nur „alte weiße Männer“ die sog. Gendersprache ablehnen, und um eine Brücke zu schlagen zu der breiten Mehrheit außerhalb des VDS, die unser Anliegen nachweislich teilt, habe ich eine ausschließlich von Frauen initiierte Petition (PDF-Datei im Anhang) auf den Weg gebracht. Die Petition soll vor den Petitionsausschuss des Bundestages.

Wir Frauen fordern von Politik, Verwaltungen, ÖR-Medien, Bildungseinrichtungen und vom Gesetzgeber die konsequente Abkehr von der ideologiegetriebenen „Gendersprache“. Wir wollen mit der Petition das Genderthema-Thema dort zu Ohren bringen, wo es hingehört: in den Bundestag, wo ja auch das unselige Gender-Mainstreaming-Programm einst verabschiedet wurde. Durch die Unterschriften auf der Petitionsplattform tritt die sonst so schweigsame Mehrheit in Erscheinung, und schon jetzt zeichnet sich ab, daß eine breite bürgerliche Mitte unser Anliegen unterstützt.

Unser Ziel ist, innerhalb der nächsten 6 Wochen 50 Tausend Unterschriften zusammenbekommen, um das Quorum für den Petitionsausschuss zu erreichen.

Bitte geben Sie uns Rückenwind, indem Sie mit Ihrem guten Namen unterschreiben (öffentlich oder anonym), und indem Sie die Petition so breit wie möglich bekannt machen.

Mit einem Klick auf den Link können Sie unterschreiben und stehen sogleich in bester Gesellschaft. Unter den Erstunterzeichnern der Petition sind bekannte Autoren, die sich schon zuvor gegen Gendersprache geäußert hatten: Monika Maron, Birgit Kelle, Ze do Rock und die Theologin Dorothea Wendebourg.

Hier geht es zur Petition: openpetition.de.

Danke für Ihre Unterstützung (auf dem Weg zum g{ENDE}r)!

Herzliche Grüße,
Sabine Mertens
Leiter der AG Gendersprache (vds-ev.de)
sabinemertens@t-online.de
Tel. Büro 040 39834154
Tel. Mobil 0151 46183443

 

Überfällig: VDS-Infobrief vom 16.07.2022

Nicht der VDS-Infobrief — wie immer vollständig hier nachzulesen –, sondern diese Information und Inhaltsangabe:

1. Presseschau
• La la la la la la la Layla
• Russische Sprache und Musik in Georgien unerwünscht
2. Gendersprache
• Kein Kläger – kein Richter
• Gendern in der Rechtssprache
• Bluthochdruck wegen Gendersprache
3. Sprachspiele:
• Selber spielen
4. Kultur
• Marburger Dorf-Dialekte
5. Berichte
• Amtssprache wenig beliebt
6. Denglisch
• „Lost“
7. Kommentar
• Entspannt euch!
8. Termine