Der VDS-Infobrief vom 30.10.2022

Diesmal mit diesen Themen:

1. Presseschau
• Deutschgebot auf dem Pausenhof nicht rechtmäßig
• Respektvoller Streit bei SAT.1
• Katzen erkennen direkte Ansprache
• Einfluss der Baby-Sprache
2. Gendersprache
• Pseudoreligiöses Gendern in Betrieben
• Monty Python ist zurück
• Im Dialekt scheitert das Gendern
3. Sprachspiele:
• Oberweite
4. Kultur
• Von Hand schreiben und Sprache hören
• Handwerk im Sprachalltag
5. Berichte
• Ausstellung Alpha*Beten
6. Denglisch
• Smash, bodenlos, Macher
• Noch ein tolles Wort
7. Soziale Medien
• Statistiker und Sprachfreund mal anders
8. Kommentar
• Umgang mit Abweichlern
9. Termine

Und in aller Ausführlichkeit hier.

Wir schreiben den 23.10.2022, der neue VDS-Infobrief ist da

Komplett: hier.

1. Presseschau
• Rechtschreibung weiterhin schlecht
• Muttersprache statt Elternsprache
• Kompromiss beim Sprach-Kita-Programm
• Fälschende Sprache
• Körpersprache lügt nicht
2. Gendersprache
• Juli Zeh findet Gender-Regeln übergriffig
• Uwe Tellkamp gegen das Gendern
• Gendern in Prüfungen nicht bestrafen
3. Kultur
• Deutscher Buchpreis für Kim de l’Horizon
• Woke tötet Kultur
• Mundart in der Kirche
4. Berichte
• Neue Wettbewerbe
5. Denglisch
• Denglisch und Tschörmen
6. Soziale Medien
• Sehr geehrter Penis!
7. Kommentar
8. Termine

Der VDS-Infobrief vom 16.10.2022

In voller Pracht nachzulesen: hier.

1. Presseschau
• Eigene Rechtschreibregeln für Berlin
• Musterfall der Diskriminierung
• Bedrohte Dialekte
• Selbst die Guten nicht gut genug
2. Gendersprache
• Jargon der Eigentlichkeit
• DAX-Konzerne ignorieren Proteste
• Hassrede auf Twitter
3. Sprachspiele: Unser Deutsch
• Mitarbeitende
4. Kultur
• Kulturpreis Deutsche Sprache an Max Goldt
• Die Spuren alter Weltreiche im Bairischen
5. Berichte
• Über Unstatistik
6. Kommentar
• Das Genderwashing der 40 Größten
7. Termine

Der VDS-Infobrief vom 09.10.2022

Eigentlich wollte ich ausführlicher darauf eingehen, dass derzeit wieder einige pseudolinke, tatsächlich aber selbst eher rechte Gedankengängler unterwegs sind, die den VDS e.V. als »rechtspopulistischen« Verein bezeichnen und mich aufgrund meiner Mitgliedschaft in die gleiche Ecke rücken wollen. Manche Leute erwecken bisweilen den Eindruck, regelrecht um eine Strafanzeige zu betteln.
Aber just in diesem VDS-Infobrief wird ein Interview mit Walter Krämer angemerkt:

Dem VDS, mitunter auch seinem Vorsitzenden Walter Krämer, wird immer wieder einmal vorgeworfen, politisch irgendwo „rechts“ zu stehen, meist in der Bedeutung „extrem weit rechts“. Den neuen Leiter der VDS-Region Ostwestfalen-Lippe Peter Bender störte das. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des VDS hat er den VDS-Vorsitzenden direkt befragt. „Offenbar haben manche ein Problem damit, dass jemand die eigene Sprache und Kultur schätzt“, konstatiert Krämer in dem Interview. Aber auch: „Wir sind jederzeit zu Gesprächen mit allen bereit, denen es um die deutsche Kultur und Sprache geht.“ Das gesamte Interview gibt es zum Nachlesen auf der VDS-Netzseite.

Unten findet ihr wie immer den Inhalt des aktuellen Infobriefes, den ihr in Gänze hier nachlesen könnt.

1. Presseschau
• Beinahe gelungene Dokumentation
• Jugendwort des Jahres
• „Mahlzeit“ und seine Bedeutung
2. Gendersprache
• „Elterinnen“ im SRF
• Neopronomen bei der Telekom
3. Kultur
• Vortragsreihe „Neusprech“
• Plattdeutsch-Festival im Dreiländereck
• Deutscher Schulbuchpreis wird verliehen
4. Berichte
• Interview mit Walter Krämer
• Festspiel der deutschen Sprache in Bad Lauchstädt
5. Denglisch
• Gefühlt englisch
6. Soziale Medien
• Schwarze Wolle
7. Kommentar
• Ganz nett, aber lebensfern
8. Termine

Wider die deutsche Spracheinheit: Der VDS-Infobrief vom 02.10.2022

Wie immer in voller Länge auf der Seite des VDS, genauer hier.

1. Presseschau
• Ausgewanderte Wörter
• Holladihiti!
• Elsässisch stärker als erwartet
• Medialer Sexismus gegen Männer
2. Gendersprache
• Offensives Gendern an Schulen
• Frauen im „Männerverein“
• Frankreich: Autorinnen bleiben Autoren
• Roland Kaiser befürwortet Gendern
3. Sprachspiele: Unser Deutsch
• Nur mitgemeint
4. Kultur
• „Woche für Deutsch“ in Belgien
• Promi- und Filmwelt beeinflusst Kindernamen
5. Berichte
• Elbschwanenorden für Bastian Sick
6. Denglisch
• Sprachwandel hautnah
7. Kommentar
• Linientreu
8. Termine

Der VDS-Infobrief vom 24.09.2022

In voller Länge und mit allen Wahrheiten: hier.

1. Presseschau
• Kein schönes Wetter mehr
• Bastian Sick mit Elbschwanenorden geehrt
• 25 Jahre Ainu Times
2. Gendersprache
• Sprache bildet keine Gerechtigkeit ab
• Chefredakteur hält Sprache für ein Lebewesen
• Schweizer Hochschule erlaubt Notenabzug
3. Kultur
• Hollywoods Fantasiesprachen
• Ingwer, Qualle und Elch
4. Berichte
• VDS stiftet Novalis-Gedenktafel
• Kabarett und Musik zum Tag der deutschen Sprache
• Süttember
5. Kommentar
• Nur ja nichts Falsches lesen
6. Termine

Abkehr von der Gendersprache

Sabine Mertens, Leiter (!) der AG Gendersprache im VDS e.V., hat eine Petition of openPetition gestartet und im Deutschlandfunk gab es dazu eine Radiosendung unter dem Titel »Wichtiges Anliegen oder Geisterdebatt — Wer will eigentlich gendern?«

Die Sendung hört man hier.

Und Sabine Mertens schrieb dazu:

Wichtiges Anliegen oder Geisterdebatte – Wer will eigentlich gendern?
Eine Sendung von Susan Zare und Antje Allroggen (Moderation)

Wenn von „Gendern“ die Rede ist, geht es um eine Sprache, in der nicht nur das generische Maskulinum explizit genannt wird, sondern auch andere Personen sprachlich mitgemeint werden. Der Gedanke: Durch Sprache Einfluss auf eine partizipativere Welt generieren. Doch sollte und darf man Sprache verändern, um dadurch auf gesellschaftliche Veränderungen zu reagieren? Und handelt es sich hierbei um Empfehlungen oder Maßregelungen? Fragen, die dafür sorgen, dass wir über das Thema oft emotionsgeladen und meinungsstark diskutieren.

Wir fragen uns: Wer befürwortet eigentlich das Gendern? Und wer eher nicht? Gibt es bestimmte Personengruppen, die sich eher für oder gegen die Sprachänderung entscheiden? Und warum spaltet das Thema so sehr? Ist das Anliegen wirklich weit verbreitet oder nur ein Thema für die „Blase“? Wer will eigentlich gendern und wie wird die Debatte aktuell diskutiert? Wie könnte eine bessere Streitkultur aussehen? Was ist Ihre Meinung und wie nehmen Sie den öffentlichen Diskurs wahr?

Gäste
Sabine Mertens, Leiter der AG Gendersprache, im VDS e.V. Verein deutsche Sprache
Rüdiger Maas, Diplom-Psychologe, Autor „Generation Lebensunfähig“, Gründer Institut für Generationenforschung
Christiane Ivanov, Gender Studies, Sprachbewusst. Sprachgerecht
Prof. Dr. Martin Blooms, Philosoph, Professor am Institut für philosophische und ästhetische Bildung, Fachbereich Bildungswissenschaft Alanus Hochschule

Der Infobrief des VDS vom 17.09.2022

Diesmal wieder regulär am Wochenende — der aktuelle Infobrief des VDS. Inhaltsverzeichnis wie immer unten (rot markiert, die besonders interessanten Beiträge), in voller Länge nachzulesen: hier.

Infobrief vom 17. September 2022: Das F-Wort

1. Presseschau
• Das F-Wort
• Siegeszug des „Du“
• Keine Sorge, aber Zweifel
2. Gendersprache
• Kein Gendern – Uni will Professor Lehre verweigern
• Friedrich Merz gegen Gendern im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk
3. Sprachspiele: Unser Deutsch
• Marder, Panther, Leopard
4. Kultur
• Weniger Deutschunterricht in Polen
• Plattdeutsches Wörterbuch im Netz
5. Berichte
• Deutsche Sprachtage in Wittenberg
• Verschriftungen
• Dialekte zum Tag der deutschen Sprache
6. Denglisch
• US-Akzent auf Knopfdruck
7. Soziale Medien
• Verfälschung durch „Untertitel“
8. Termine

Außer der Reihe: VDS-Infobrief vom 08.09.2022

Da kam ganz außer der Reihe gestern abend ein VDS-Infobrief … mitten in der Woche. Auf der Internetseite ist er noch nicht zu finden, aber er wird erscheinen: hier.

Der Inhalt:

1. Presseschau
• Deutsche Sprachtage in Wittenberg
• Ukrainer in Sprachkursen
2. Gendersprache
• Subtiler Zwang
• Kein Gendern auf Müritz-Portal
• CDU kritisiert Bochumer „Sprachpolizei“
3. Kultur
• Nettes Miteinander
4. Berichte
• Festakt zum Duden-Jahr
5. Denglisch
• Mehr Visuals!
6. Termine

Böhmermann: Das rote Apothekenlogo soll weg

Im VDS-Infobrief vom 04.09.2022 — siehe hier — war nachzulesen:

Jan Böhmermann, bekannt als sprachgewaltiger Satiriker, fordert in der neuesten Folge seines Podcasts mit Olli Schulz Fest und Flauschig, die deutschen Apotheken sollten ihr traditionelles Logo abschaffen. Das rote Apotheken-A in Frakturschrift sei ein „Nazizeichen“, eingeführt im Jahr 1936. Apotheken in Europa hätten in der Regel ein grünes Kreuz als Logo, nur nicht die deutschen. Der Satiriker behauptet, das Logo sehe „auch echt scheiße“ aus. (br.de)

Dazu schrieb ich an den VDS:

Wäre Jan Böhmermann nicht nur sensationsgeil, sondern intelligent und zur ordentlichen Recherche fähig, wüsste er, dass es 1941 die Nazis waren (Erlass Martin Bormann vom 03.01.1941), die den Einsatz von Frakturschriften für bestimmte Zwecke verboten haben und damit den Niedergang der Nutzung gebrochener Schriften insgesamt in Deutschland in Gang setzten. Er wüsste dann auch, dass das heute genutzte Logo aus dem Jahr 1951 stammt.

Klar ist allerdings auch, dass er nicht einsehen wird, dass seine neuerliche Einlassung einmal mehr „auch echt scheiße“ ist.


Edit 03.09.2023: Der ursprünglich im Beitrag enthaltene Link auf den Bayerischen Rundfunk (br.de) funktioniert nicht mehr. Schelm, wer Böses dabei denkt.