Blondf***en und Drecksgäule

Über einem meiner Lieblingswege mit den Hunden – vor allem bei warmem oder heißem, sonnigem Wetter – berichtete ich schon. Hier.
Seitdem sind rund zwei Wochen ins Land gezogen.

Und heute durfte ich zur Kenntnis nehmen, dass es zu neuerlichen Zerstörungen gekommen ist.

Zum einen wurde die Treppe ein weiteres Mal zerstört. Den Spuren zufolge durch eine Blondf***e und ihren Drecksgaul. Mindestens eine und mindestens einer. (Es braucht in der Tat schon ein wenig Gewicht oder Masse, um eine solche Stufe wegzutreten. Und es hat in den letzten zwei Wochen dann doch eher weniger geregnet, sodass ein weicher Boden nicht als Ausrede herhalten kann. Und es gibt keine Spuren eierloser Yuppies auf Mountainbikes.)

Der Weg nach Norden, zum Staffelsee hin, den ich und einige andere Hundegassigänger nach und nach »gelaufen« haben, wies auch Spuren von »Zerstörungen« auf. Hier fanden sich abgebrochene Bäume und große Äste. Die Bruchspuren sind grob und zeigen keine Hinweise auf die Verwendung von Sägen. Sehr wohl aber zeigte sich, dass die Äste und Stammstücke, die da quer auf den Weg gelegt wurden – schön mit abgebrochenen, extra stacheligen Ästen auf der Höhe von Hundeaugen versehen, nicht von einem Unwetter herrühren konnten, denn einige der Objekte lagen eindeutig so weit von ihrem Herkunftsort entfernt, dass davon auszugehen ist, dass ein einzelner oder eine Gruppe von kleinen Wichsern zugange war, um den Weg absichtlich zu blockieren.

In der Dämmerung sind die abgebrochenen Astenden an den Stämmen gefährlich. Nicht nur, aber besonders für Hunde. Und für die Schienbeine und Waden von Menschen.

Ich werde mir morgen eine Motorsäge leihen und die Baumstücke und Äste zusammenschneiden und beseitigen. Und wenn sich einer dieser kleinen Kacker blicken lässt, schneide ich ihm auch gleich noch die Eier ab.

(Hütter, wo bist du? Du wirst hier gebraucht!)