Musiweigandentum

Natürlich beziehen sich meine Berührungspunkte mit Jörg Weigand und seinem Schaffen vorrangig auf fantastische Literatur, Science-Fiction ganz vorneweg. Ich kenne ihn als Autor, ich arbeite mit ihm als Herausgeber an nicht wenigen Projekten, wir telefonieren häufig, bisweilen täglich. Es gibt viele Berührungspunkte, und so war irgendwie auch klar und völlig außer Frage stehend, dass ich seine Sammlung mit Liedern, die er nach Gedichten von Rainer Maria Rilke schrieb, veröffentlichen würde. Sein bisheriger Musikalienverleger Schillinger hat sich zur Ruhe gesetzt, und so ergab sich für mich die Gelegenheit, einmal mehr eine Nachfolge anzutreten. Et voilà:

Weigand, Jörg, TRAUMTAGE

Dieter Bohn, sein Zef’ihl und stolze Nerds

Am 25. und 26. März 2023 findet in Trier in der Messeparkhalle die Proud Nerd Convention statt. Autor Dieter Bohn hat sich dort einen eigenen Stand gegönnt und wird auch seinen Roman »Der Zef’ihl, der vom Himmel fiel« (AndroSF 124; der zweite Zef’ihl ist noch in Vorbereitung) präsentieren. Trier ist nicht für jeden Fan der nächste Weg — wer das Buch trotzdem haben möchte, bekommt es auf den üblichen Wegen bei den bekannten Verdächtigen.

Bohn, Dieter, Der Zef’ihl, der vom Himmel fiel

 

Da überlege ich nicht lange

Das habe ich schon seinerzeit bei Dirk C. Flecks »Feuer am Fuß« gemacht. Bei dem Buch ging es um den dritten Band einer Trilogie, der sogenannten »Maeva«-Trilogie, den Piper nicht mehr veröffentlichen wollte, warum auch immer (später kamen sie dann an und wollten das Buch dann doch übernehmen; offensichtlich war dort durchgedrungen, dass das Buch durchaus gut lief).

Im Falle der »Friesenhexe« von Karla Weigand, von der zwei Bände bei Heyne erschienen (2012 und 2014), liegt der Fall ähnlich. Heyne wollte den dritten Band nicht mehr veröffentlichen. Warum auch immer. »Die Friesenhexe in der Neuen Welt« erscheint jedenfalls am Montag, den 20.03., ganz offiziell in meiner p.machinery. Ein historischer Roman, der logischerweise in der Reihe »Außer der Reihe« platziert wird.

Es war uns – Karla Weigand, ihrem Mann Jörg und mir – wichtig, dass das dritte Buch eine erkennbare Ähnlichkeit mit den ersten beiden Bänden aufweist. Und so ist das Format nicht das p.machinery-Standardformat (127 x 203 mm), sondern das Format der Heyne-Bücher (117 x 186 mm). Auch die Textschrift entspricht den Heyne-Büchern, und sogar der Umschlag gehört erkennbar zu dieser Trilogie (bzw. Reihe, es ist nicht auszuschließen, dass es noch mehr Titel geben wird).

Die Heyne-Bücher sind in gedruckter Form nur noch antiquarisch zu bekommen; die E-Books laufen allerdings noch (und natürlich gibt es auch vom dritten Band ein E-Book). Aber wie auch schon auf der Verlagsseite (siehe unten) und im Impressum des Buches erwähnt, ist der dritte Band auch ohne Vorkenntnis der ersten beiden Bände problemlos zu verstehen und zu genießen. Und so soll es ja auch sein.

Weigand, Karla, Die Friesenhexe in der Neuen Welt

Alte Verbindungen

Klaus N. Frick ist Chef der Perry-Rhodan-Serie, Punk-Fan und Fantasyautor. Er ist Mitglied im Fantasy Club e.V., in der Arbeitsgruppe FOLLOW und im EinhornClan, einem der simulierten Völker Magiras, der Welt, die nicht nur im Ewigen Spiel, sondern auch »drumherum« durch vielfältige Aktivitäten simuliert wird. Dazu gehört das Verfassen von Storys. Und Klaus macht das auch.

Ich selbst war zwei Mal Mitglied im EinhornClan, und mein letzter Abschied war einerseits zeitlichem Mangel, andererseits der Tatsache geschuldet, dass auf Veranstaltungen des Vereins in der Regel keine Hunde erlaubt waren (und wohl immer noch sind). Schicksal, kann man sagen.

Ich kenne Klaus seit Anfang der 80er-Jahre, an die genaue Gelegenheit kann ich mich nicht mehr erinnern. Ist auch egal. Die Verbindungen sind immer noch da, es gibt gemeinsame Aktivitäten, nichts Besonderes, Kleinkram, mag manch einer urteilen, aber am Ende kommt doch was dabei heraus: ein Geburtstagsbuch zu seinem Fünfzigsten, Beiträge in verschiedenen Büchern meiner p.machinery – nicht zuletzt auch in Geburtstagsbüchern, z. B. dem zum Achtzigsten von Thomas R. P. Mielke –, und nun eben eine Geschichtensammlung um seine FOLLOW-Figur Ghazir en Dnormest. Bei der Gelegenheit habe ich auch eine schon lange dräuende Idee verwirklicht: Klaus’ »In Clanthons Auftrag« ist nicht nur ein Buch meiner »Außer der Reihe«-Reihe, sondern auch ein »Hornsignale«, die 369. sogenannte Verkündung des Clanblattes des EinhornClans. Und wenn alles so hinhaut, wie ich mir das vorstelle, wird das nicht das letzte »Hornsignale« dieser Art sein.

Frick, Klaus N., IN CLANTHONS AUFTRAG

Der Stricker, auch im Radio

Heinrich »Tiny« Stricker wird sich am 17.03.2023 ab 20 Uhr auf Radio LoRa mit seinem Buch »London, Pop und frühe Liebe« beschäftigen. Im »Literaturverhör« geht es um die Geschichte, die Zeit, in der sie spielt, und sicher auch um die Musik, die im Buch ja auch eine Rolle spielt. (Man darf wohl davon ausgehen, dass die Musik zum Teil auch zu hören sein wird.)
Radio LoRa ist ein Münchner Lokalsender (LoRa = Lokalradio) und ist auf UKW 92,5 MHz in Südbayern zu empfangen – und deutschland-, gar europaweit im Netz auf www.lora924.de. Wiederholt wird die Sendung noch am 20.03.2023 um 15 Uhr. Und danach wird die Sendung hier auch zum Download bereitstehen.

Stricker, Tiny, LONDON, POP UND FRÜHE LIEBE