Alter Kumpel, neues Jahr

Gerd Frey kenne ich seit einer kleinen Ewigkeit. Ende der Achtziger schrieben wir uns Briefe, und 1989 begegneten wir uns erstmals persönlich, als er mich gemeinsam mit Ralf Lorenz in Bayern besuchte.
Legendär sein Ausspruch »Dafür müssen wir einen Monat arbeiten«, als ich am Münchner Stachus Geld aus einem Automaten zog. Und kritisch die versehentliche Idee, nach dem Besuch von Schloss Linderhof über Reutte in Tirol zurückzufahren – damals gab es die DDR noch, und DDR-Bürger, die Ralf und Gerd waren, hätten für Österreich ein Visum gebraucht. Zum Glück – oder auch nicht – war schon damals der Grenzübergang hinter Schloss Linderhof ein grüner Übergang ohne Kontrollen und Schranke.
Jahrelang arbeiteten wir bei den ANDROMEDA NACHRICHTEN des SFCD zusammen; er lieferte alle drei Monate eine reich bebilderte Sparte »eGames« zu thematisch einschlägigen Computer- und Konsolenspielen. Und dass ich seine Geschichtensammlungen und Romane veröffentlichen würde, darüber gab es eigentlich keine großen Diskussionen. Seine in meinem Verlag erschienenen Werke findet man hier.

Das neue Jahr naht, unweigerlich. Und jedermann braucht einen Kalender. Gerd Frey präsentiert in seinem Kalender eine Auswahl der in den letzten zwanzig (!) Jahren entstandenen Illustrationen und Titelbildern verschiedener Publikationen, darunter EXODUS und NOVA. Der Kalender wird in DIN A3 (EUR 25,- incl. Versand) und DIN A4 (EUR 15,- incl. Versand) geliefert; die Preise sind Selbstkostenpreise. Bestellen kann man den Kalender bei G.R.I.M.M. ScanPLot & DigiDruck, am besten per E-Mail an gf@grimm-repro.de.

Zwei Buchempfehlungen

Thomas Le Blanc, bekannt als Chef der Phantastischen Bibliothek zu Wetzlar, verfasst von Zeit zu Zeit Rundbriefe per E-Mail an einen auserlesenen Empfängerkreis. In diesen spricht er Buchempfehlungen aus, und zuletzt hat es gleich zwei Bücher der p.machinery erwischt:

Das Buch zu Monika Niehaus’ 70. Geburtstag bezeichnet er als »witzig und kreativ mit den umwerfendsten Geschichten«, und die »Bilderwelten des Rainers Schorm« sind in seinen Augen opulent »mit den faszinierendsten Illustrationen und der perfekten Ausstattung«. Für beide Bücher spricht er eine eindeutige Kauf- und Leseempfehlung aus, verbunden mit der Aufforderung, sich daran zu erfreuen.

Na, dann!

Thomas Franke im literarischen Interview

Das literarische Interview mit Thomas Franke, Gunnar Sohn und Paul Remmel findet am 12.11.2021 ab 19 Uhr (Winterzeit!) als Facebook-Veranstaltung statt: hier. Es geht um Bücher – die in Arbeit befindliche Neuausgabe von Arno Schmidts „Gelehrtenrepublik“, die Herbert-W.-Franke-SF-Werkausgabe der p.machinery und andere Projekte, die Thomas Franke in petto hat. Ob man sich bei Facebook anmelden muss, um die Veranstaltung zu verfolgen, ist nicht bekannt, jedoch nicht auszuschließen; andererseits ist „Das literarische Interview“ bei Facebook öffentlich …

Neuesten Informationen zufolge kann man das Interview auch auf Youtube anschauen:

#DasLiterarischeInterview über die Gelehrtenrepublik von Arno Schmidt

Werbung auf dem PentaCon

PentaCon 2021
Dresden
05.-07.11.2021
https://www.palitzschgesellschaft.de

Bedauerlicherweise finden sich auf der Veranstalterseite und auch sonst im Netz nicht sonderlich viele Informationen zum Con. Im SFCDforum gibt es die Abbildung einer Anzeige, mehr aber auch nicht. Vor allem nicht auf sfcdcon.de, wo es wirklich sinnvoll wäre. Aber gut. Das ist ja nicht mehr mein Problem …

Kempen, Bernhard, ARKADIA

Kempen, Bernhard, DARLING

Literarisch hell

Als Gerd Frey mir seine Sammlung Erzählungen mit dem Titel »OUTPOST« anbot, fragte er auch, ob ich auch seine Sammlung aus den 2000ern, die »DUNKLE SONNE« neu auflegen wolle. Sie war bei Shayol erschienen und längst nicht mehr lieferbar — und vor allem gab es seinerzeit kein E-Book der Kollektion. Und für mich war sofort klar, dass ich Gerds Storys veröffentlichen würde. Die neuen unter dem Titel »OUTPOST« wie auch die alten der »DUNKLEN SONNE«. Und nun gibt es von der Sammlung aus dem Jahre 2002 auch endlich ein E-Book …

Frey, Gerd, DUNKLE SONNE. Fantastische Erzählungen

Unverlangt, und dennoch …

Das Manuskript erreichte mich als eines, das ich gar nicht haben will. Wird jedenfalls auf der Verlagswebsite irgendwo behauptet. Das mit den unverlangten Manuskripten. Kennt man. Ich habe es trotzdem abgespeichert und irgendwann Mitte 2020 auch gelesen. Und siehe da …
Da hatte ich ein Manuskript, das sich bestens lesen ließ. Von einer Autorin, die schreiben kann. Und die — wie sich später herausstellte — auch grafisch talentiert ist. Ein eigener Stil, klar — aber das ist ja auch gewollt, Abwechslung gegenüber dem softwareproduzierten Einheitsbrei gefällt. Mir jedenfalls.
Und so kann ich mit »TITANROT« einen Roman vorlegen, der es in sich hat.

Eine Leseprobe gibt es auch: hier.

Menzel, S. C., TITANROT – Nomaden im All