Schmutzige Geschichten?

Nein. Ganz sicher nicht. Die Sammlung »DIRT TALES« vereinigt Geschichten, die Marianne Labischs Alter Ego Diane Dirt geschrieben hat und die sich von anderen SF-Geschichten durch den Ruhrpottslang der Protagonistin abheben, ein Dialekt, an den man sich gewöhnen muss oder den man am besten selber zum Besten geben kann. Wie auch immer – hier sind die Geschichten, nicht nur von Diane Dirt aka Marianne Labisch, sondern in zwei Fällen auch von Michael Schmidt, dem Ernstfall.

Dirt, Diane, Labisch, Marianne, Schmidt, Michael, DIRT TALES

 

Blasphemie, Teil 2

Mit der Sammlung »Alle Drohnen kommen in den Himmel« präsentiert Achim Stößer nach »Die dunkle Seite der Erde« die zeite Zusammenstellung blasphemischer Science-Fiction-Geschichten. So provokant der Untertitel des Buches wirkt, so qualitativ eindeutig Science-Fiction sind die Storys im Buch. Achim Stößer verheimlicht einmal mehr nicht seine Einstellungen – diesmal geht es um »die gefährlichen Auswirkungen der wahnhaften Störungen, die Religion genannt werden«.

https://www.pmachinery.de/?p=13065

Der nächste Neumüller

Als Ralph Alexander Neumüller seinen neuesten Roman mit dem Titel »Es geht euch zu gut« anbot, gab es keine lange Diskussion. Ein Neumüller geht immer. Nicht nur, aber auch weil das die nächste Chance auf einen der einschlägigen Preise ist. Und auch diesmal brilliert der Autor mit fantastischen Ideen. Das Buch ist ein Roman über Widerstandskraft, Zusammenhalt, und darüber, dass nicht alles vor die Hunde geht und unser Leben der Utopie manchmal näher ist, als wir denken. Ein Neumüller ist eine Leseempfehlung. Immer.

Neumüller, Ralph Alexander, Es geht euch zu gut

 

DSFP 2026: Die Ergebnisse

Wir hatten ja drei Kurzgeschichten in den Nominierungen (siehe auch hier), die zwar alle nicht gewonnen haben, aber gut platziert waren:

  • 2. Platz: »Wir waren hier« von Ralph-Alexander Neumüller, erschienen in »Tales of Science II«, herausgegeben von Marianne Labisch und Kiran Ramakrishnan, p.machinery, ISBN: 978 3 95765 452 6
  • 6. Platz: »Metanoq« von Maximilian Wust, erschienen in »NOVA 37«, p.machinery, ISBN: 978 3 95765 479 3, ISSN 1864 2829
  • 10. Platz: »Notizen eines Sonderlings« von Jan Gardemann, erschienen in »CAPRICE 01«, herausgegeben von Frank G. Gerigk, p.machinery, ISBN: 978 3 95765 449 6

Insbesondere Ralph Alexander Neumüller darf sich freuen. Nachdem die Preisgelder auf die ersten drei Plätze erweitert wurden, darf er 500 Euro für sich verbuchen.

Alle Preisträger finden sich hier.

Nachtrag: KLP 2026

Die Ergebnisse des Kurd-Laßwitz-Preises 2026 stehen schon länger fest, ich bin bislang nur nicht dazu gekommen, sie hier zu veröffentlichen. Besonders berauschend waren die Ergebnisse für die p.machinery sowieso nicht. Die Geschichte

Maximilian Wust und Annika Rothenaicher, Briefe an die DNA
in: Marianne Labisch und Kiran Ramakrishnan (Hrsg.): Tales of Science II P.MACHINERY

hat Platz 11 bei den besten deutschsprachigen SF-Erzählungen (mit ERstausgabe 2025) gemacht. Darüber hinaus hat Mario Franke Platz 5 bei den besten Grafiken gemacht:

Mario Franke für die Illustration zu
Michael Schmidt und Hubert Hug, Innovation mit Nebenwirkungen
in: Marianne Labisch und Kiran Ramakrishnan (Hrsg.): Tales of Science II P.MACHINERY

Lothar Bauer hat hier Platz 6 für

Lothar Bauer für das Titelbild zu
Frank Lauenroth, Delter P.MACHINERY

belegt.

Alle Ergebnisse finden sich hier.

Zwei neue REISSWOLF-Ausgaben

REISSWOLF 66
Das fantastische Rezensionsmagazin
44 Seiten, DIN A5, Broschur mit Rückenstichheftung
ISSN 2942-1837
ISBN 978 3 95765 525 7 – EUR 4,95

Der »REISSWOLF« 66 enthält auf 44 Seiten Besprechungen zu Büchern von Werner Zillig, Michael Siefener, dem Team NOVA, Nicola Griffith, Jörg Kleudgen, Dmitry Glukhosvky, Karla Weigand, Nik Herrigel – besprochen von Marianne Labisch, Monika Niehaus und Thomas Harbach

Das gedruckte Exemplar gibt es beim Verlag und in seinem Buchladen zum Preis von EUR 4,95.

Download unter: https://www.reisswolf-magazin.de/edits2/RW66komplett.pdf

#Science-Fiction #Fantastik #Fantasy #Horror #Rezensionen #Zillig #Siefener #TeamNOVA #Griffith #Kleudgen #Glukhosvky #Weigand #Herrigel #Labisch #Niehaus #Harbach


REISSWOLF 67
Das fantastische Rezensionsmagazin
67 Seiten, DIN A5, Broschur mit Rückenstichheftung
ISSN 2942-1837
ISBN 978 3 95765 526 4 – EUR 4,95

Der »REISSWOLF« 67 enthält auf 36 Seiten Besprechungen zu Büchern von Richard Gavin, Martin Schatke, Sven Haupt, C240042C, Michael Siefener, Ellen Norten, Andreas Fieberg, Hans Jürgen Kugler, Michael Schmitt, allesamt besprochen von Thomas Harbach.

Das gedruckte Exemplar gibt es beim Verlag und in seinem Buchladen zum Preis von EUR 4,95.

Download unter: https://www.reisswolf-magazin.de/edits2/RW67komplett.pdf

#Science-Fiction #Fantastik #Fantasy #Horror #Rezensionen #Gavin #Schatke #Haupt #C240042C #Siefener #Norten #Fieberg #Kugler #Schmitt #Harbach

DSFP 2026: 3 von 11

Auch in diesem Jahr it die p.machinery in der Nominierungsliste des Deutschen Science-Fiction-Preises (DSFP) vertreten:

  • »Notizen eines Sonderlings« von Jan Gardemann, erschienen in »CAPRICE 01«, herausgegeben von Frank G. Gerigk, p.machinery, ISBN: 978 3 95765 449 6
  • »Wir waren hier« von Ralph Alexander Neumüller, erschienen in »Tales of Science II«, herausgegeben von Marianne Labisch und Kiran Ramakrishnan, p.machinery, ISBN: 978 3 95765 452 6
  • »Metanoq« von Maximilian Wust, erschienen in »NOVA 37«, p.machinery, ISBN: 978 3 95765 479 3, ISSN 1864 2829

hat es erwischt. Insbesondere die Nominierung für Ralph Alexander Neumüller war nicht überraschend, und auch Maximilian Wust hat sich inzwischen einen Namen gemacht, den man im Auge behalten sollte. Und Jan Gardemann … nun ja, er ist ein Klassiker, ein Urgestein – und es war wohl mal Zeit, dass er auch auf so einer Liste landet.

Wir gratulieren allen Nominierten und drücken alle verfügbaren Daumen.

Weitere Details: hier.

Was Neues von den Weigands

Karla & Jörg Weigand haben mit »ANDERSWO« eine neue Anthologie vorgelegt. Der Klappentext dazu sagt:

Da werfen die Herausgeber einen einzigen Wortbrocken in die von Schreibwilligen umlagerte Schreibarena nach dem Motto: Dann schaut mal, was ihr damit anfangen könnt! Wohl wissend, dass dieses Wort »Anderswo« mehrschichtig daher kommt und der Deutung durch die Autorinnen und Autoren bedarf.

»Anderswo« ist eine wenig gebräuchliche Vokabel; inhaltsschwer, wenn man auf die Möglichkeiten sieht, die in ihr stecken. Denn eins ist sicher: Mancher versteht sie vielleicht lediglich lokal, andere dagegen temporär, sakral, mental, transzendental, experimentell und so weiter. Und wieder andere vermengen das eine mit dem anderen.

Wir wollten uns überraschen lassen. Und wurden überrascht. Und geben hiermit unsere Überraschung an Sie weiter.

Und die Geschichten sind mindestens so schön wie das (umlaufende) Titelbild (einer Fotografie vom Baikalsee).

Weigand, Karla & Jörg (Hrsg.), ANDERSWO

 

Schatzdorfers Dritter in der p.machinery

Das Raumschiff Tethys dringt in die unerforschten Weiten des äußeren Sonnensystems vor. Ziel ist der Saturnmond Enceladus, unter dessen Eisdecke sich ein gewaltiger Ozean erstreckt. Dieses eisige Neuland ist ein vielversprechender Ort, um nach außerirdischen Lebensformen zu suchen. Der junge Biologe Thomas gehört zum Forschungsteam und fliegt dem Abenteuer seines Lebens entgegen.
Bei einem Zwischenstopp im Asteroidengürtel kommt die Technikerin Iris an Bord, von der Thomas sofort fasziniert ist. Sie begegnet ihm kühl und abweisend, doch gerade das macht sie interessant. Für ihn ist sie ein eisiges Neuland anderer Art. Aber diese attraktive Frau birgt ein tödliches Geheimnis.

Gernot Schatzdorfer, verheiratet und Vater eines Sohnes, wurde 1960 geboren und lebt in Graz im südlichen Österreich. Er hat Mathematik, Physik und Informatik an einem Gymnasium unterrichtet und ist seit September 2025 im Ruhestand. Eisiges Neuland ist sein dritter Roman.

Titelbild von Klaus Brandt

Schatzdorfer, Gernot, EISIGES NEULAND