Science-Fiction für die Fingerspitzen

Das Manuskript war eine Empfehlung von René Moreau, den man als einen der Herausgeber von EXODUS kennt. Das Buch zu veröffentlichen, entpuppte sich als brillante Idee. Nicht nur, dass »Unter den Sternen von Tha« Chancen auf einen Kurd-Laßwitz-Preis hat, und nicht nur, dass Heribert Kurth, der Autor, zu der Gruppe von Schriftstellern gehört, die nicht der Ansicht sind, alles Marketing müsse der Verlag leisten, sondern sich selbst mit großer Vehemenz an der Vermarktung des eigenen Werkes beteiligen. Nein, im Rahmen seiner Aktivitäten, das Buch unter das lesende Volk zu bringen, ist er auf eine Zielgruppe gestoßen, an die Kleinverleger selten denken: blinde, seh- und lesebehinderte Menschen. Und so wird es mir als Verleger des Romans »Unter den Sternen von Tha« irgendwann in derzeit noch nicht absehbarer Zeit eine große Ehre und Freude sein, offiziell zu verkünden, dass Heribert Kurths Meisterwerk dank des Deutschen Zentrums für barrierefreies Lesen (dzb lesen) als Braillebuch erschienen sein wird.

dzb lesen | Brailleschrift | Punktschrift

One Reply to “Science-Fiction für die Fingerspitzen”

  1. Die Chancen auf einen Kurd-Laßwitz-Preis haben sich leider nicht in einen 1. Platz verwandelt; es hat beim besten deutschsprachigen Roman 2020 nur für einen Platz 7 gereicht. Aber immerhin noch vor Marc-Uwe Kling und Christoph Dittert (aka Christian Motillon) platziert! – Und ganz sicher kann keines der übrigen platzierten Bücher mit einer Ausgabe für Blinde und Lesebehinderte aufwarten.

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