Brauchen gute Dinge immer so viel Zeit?

Manche Erinnerungen verblassen frappierend schnell. Felix Woitkowski lernte ich, glaube ich, über Sebastian von Arndt kennen, als der sein Buch »Die letzte Saat« (Fantasy 7) bei meinem Verlag p.machinery veröffentlichte. Oder doch nicht?
Natürlich nicht – Felix hatte eine Story in »Das Wort«, dem einen Teil von STORY CENTER 2009, das lange vor Sebastians Buch erschien. (Man sollte halt doch manchmal auf seiner eigenen Website nachschauen.)
Wie auch immer –

Es geht um »Rattensang«, Felix’ Werk, das schon im August 2015 als Band 18 meiner Fantasy-Reihe erschienen ist. (August … da sieht man, wie schnell die Zeit vergeht – und wie selten ich manchmal dazu komme, meinen privaten Blog zu bestücken.)
Felix erzählt die Geschichte des Werkes in seinem Vorwort: erst Kurzgeschichte, dann Fortsetzung, dann Novelle, schließlich nun der – zweiteilige – Roman. Es ist eine Geschichte, die man kennt, wenn man sie liest – oder es zumindest glaubt. Es gibt Anklänge an den Rattenfänger von Hameln, aber das Setting ist ganz anders: Es spielt in einem Westernszenario, vereint Fantasy-, Mystery- und Horrorelemente unter einer Haube, die man – fahrlässig, wahrlich – schnell als bekannt und kopiert zu erkennen glaubt. Die Ratten sind das zentrale Böse – oder?

Das Titelbild erstellte Felix selbst mittels der Montage eines Bildes von Gustave Doré – die Ratten, natürlich – und einer Landkarte des US Department of the Interior Geological Survey.

Die Buchdaten:
Felix Woitkowski
RATTENSANG
Fantasy 18
p.machinery, Murnau, August 2015, 140 Seiten, Taschenbuch
ISBN 978 3 942533 92 8 – EUR 7,90 (DE)

Das Werk gibt es auch als E-Book: ISBN 978 3 7396 1565 3 – EUR 3,99 (DE). An der ISBN erkennt man, dass es über den Dienstleister »bookrix« auf den Markt gebracht wurde und deshalb in zahlreichen E-Book-Shops zu bekommen ist (nicht nur bei Amazon).