REISSWOLF: Es geht endlich weiter – mit der # 44

REISSWOLF 44
Das fantastische Rezensionsmagazin
40 Seiten, DIN A5, Broschur mit Rückenstichheftung
ISSN 2942-1837
ISBN 978 3 95765 443 4 – EUR 4,95

Der »REISSWOLF« 44 enthält auf 40 Seiten Buchbesprechungen zu Werken von Herbert W. Franke, Max Valier, Mary Robinette Kowal, Scott Hawkins, Jörg Weigand, Norbert Stöbe, Ambrose Ibsen, Brian Keene, Jerry Oltion, An Brenach, Regina Schleheck, zum Magazin EXODUS 48 und mit einem Interview mit Dieter Rieken

Das gedruckte Exemplar gibt es beim Verlag und in seinem Buchladen zum Preis von EUR 4,95.

Download unter: https://www.reisswolf-magazin.de/edits/RW44komplett.pdf

#Science-Fiction #Fantastik #Fantasy #Horror #Rezensionen #Franke #Valier #Kowal #Hawkins #Weigand #Stöbe #Ibsen #Keene #Oltion #Brenach #Schleheck #Exodus #Rieken

[Lesung:] SF goes Punk

Thorsten »Kueperpunk« Küper stellt die von Tessa Maelle, Mario Franke und Uli Bendick herausgegebene Anthologie »Science-Fiction goes Punk« vor – am 01. Februar ab 20 Uhr in Barloks Hafen auf Second Life.

Tessa Maelle liest die Vorgeschichte.
C. Gerald Gerdsen liest aus „Die Reise der Shamrock“.
Ansgar Sadeghi liest aus Marianne Labischs Kurzgeschichte „Ikias Flucht“.
Maximilian Wust liest aus „Gaia, allein“.
Mario Franke wird über die Illustrationen sprechen.

Die Bühnenbilder baut wie immer Barlok Barbosa.

Science-Fiction goes Punk Trailer

Ton über den Discord-Server der Brennenden: https://discord.gg/P3x79Xw
Live Video Übertragung auf youtube unter https://www.youtube.de/brennendebuchstaben
SLURL: https://maps.secondlife.com/secondlife/Kreativ%20Dorf/48/172/37

Maelle, Tessa; Franke, Mario; Bendick, Uli (Hrsg.), SCIENCE-FICTION GOES PUNK

Gard Spirlin liest

Gard Spirlin aka Gerhard Schneider, der als Herausgeber und Kurzgeschichtenautor aktiv ist, hat eine seher Kurzgeschichten eingelesen und bei Youtube veröffentlicht.

Berufliche Umorientierung

Die Story stammt aus »Diagnose|F« (AndroSF 138). Weitere Werke, an denen er beteiligt war, sind z. B. »Spliff 8555: Ebersberg« (AndroSF 69, eine Story-Center-Anthologie) und »Kaltes Klares Wasser« (AndroSF 114, eine weitere Story-Center-Anthologie).

Schneider, Gerhard (Hrsg.), Spliff 85555: EBERSBERG (Story Center)

Schneider, Gerhard (Hrsg.), KALTES KLARES WASSER. Story Center

Tinnefeld, Michael & Bendick, Uli (Hrsg.): DIAGNOSE|F

[Lesung] FRANKE, O JE!, UND SCHINKELS ANDRÉ

Lange Zeit, sehr lange Zeit, sehr geehrte und liebe Leserinnen und Leser meiner Einladungen und Informationen, habe ich meine schriftstellerischen Fummeleien nicht mehr öffentlich vorgetragen, bis die Künstlervereinigung »Die Kryptiker« mich aufforderte, dieses im Umfeld der Ausstellung »Vier Jahreszeiten« zu tun, was mich mit besonderer Freude erfüllte und diebischem Ehrgeiz gebar. Nun werde ich also am Sonntag, den 26. Januar 2025, ab 18.00 Uhr, im Künstlerforum Bonn (Hochstadenring 22–24, 53119 Bonn, Tel.: 0228 9695309) meine Remereien, Gedeuchte und anderen Unsinn aufführen, denn wie man so sagt, kann man sich in einer Welt voller Narren nur mit Unfug behaupten. Eingedenk dieser Weisheit scheint mir der Vortrag meiner Werke angebracht. Allerdings werde ich, der Brachialpoet, nicht nur eigenköpfig ausgedachte deftig-krude Banallyrik voll bösen Witzes zelebrieren, sondern die Werke eines weiteren Dichters den meinen gegenüber stellen: André Schinkels kohlestaub- und ramazzottigebeiztem Hirn abgerungene Poesie purpurn getönter Sinnlichkeit.

Beide, Thomas Franke und André Schinkel, befinden sich seit vielen Jahren auf Expeditionen: der eine sucht auf Abwegen nach Teufeln und Hexen und pflegt seine Lust am bösen Schabernack, der andere erforscht, sich vorsichtig durch das »Mondlabyrinth« tastend, die Möglichkeiten eines Dialogs mit der Welt, die nur widerstrebend antwortet auf seine Fragen nach Stolz, Verantwortung, Demut, Zweifel und Sehnsüchten, Sein oder Nichtsein … Hinsichtlicherseits André Schinkels Gedichten und den kurzen Prosatexten, die er im Verlauf seiner Expedition fand, handelt es sich um wertvolles, geheimnisvoll geformtes Mondgestein, mancher Brocken durchschaubar ob seiner transluziden Klarheit, andere wiederum romantisch mit magisch anmutenden Insignien überzogen: Findlinge in von durchlebten Freuden und Leiden unserer Zeit gefurchten Labyrinthen auf wie unter dem Mond.

Franke hingegensätzlich stiefelt lärmend durch den Märchenwald. Aufs Messer provoziert von den durch die Erfindung der Political Correctness ausgelösten Entwicklungen in unserer globulisierten Welt, die sich als Gegenwarts- und Zukunftsverstümmelungen auswirken, und gleichfalls darüber belustigt, schwingt er eingedenk der Behauptung, Grausamkeit sei manchmal eine Form von Ehrlichkeit, das Lichtschwert, um den ledernen Mantel aus solchen verlogenen Wortgebräuchlichkeiten seitens der dunklen Seite der Macht aufzuschlitzen und seine Faust in die darunter verschüttet liegende schmutzige Wirklichkeit zu rammen. Mit der Rücksichtslosigkeit einer Naturgewalt zerreißt er diese Hülle gefühlig-neudeutscher Syntax, bis deren Strukturen splitternackt sich präsentierend zu sehen sind. Und wenn er sich genug geweidet hat an solchem pornografischen Zustand, umhüllt er sie mit absichtlich falsch zusammengespuckten Begriffen, Schachtel- oder selbstgewebten Nonsensworten, wilhelminisch buschinös jandelnd und mit aus brachialem Starckdeutsch gestrickten Grobheiten, oft am Rande des guten Geschmacks entlang schleifend, – manches Mal auch in klebrigen, schlüpfrigen Morast abrutschend. Dadaistische Raserei, Ringelnatzischer Irrsinn und Jandlscher Wortwitz sind nichts gegen seine Gedichte, die er gerne »Gedeuchte« nennt.

Soweit die Beschreibung der Inhalte dessen, was Thomas Franke – an diesem Abend zügellos als Schauspieler und Moritäter brachial aber auch poetisch, ruhig und sinnlich agierend – vortragen und sich damit bemühen wird, dem traurigen Statement, die Literatur verschwinde im neonlichtigen Flackern unserer die Künstlichkeit anbetenden Zeit, sie würde wohl überflüssig werden, Ernst Blochs Behauptung »etwas ist nicht geheuer, damit fängt alles an« entgegen zu panzern plant.

Im Künstlerforum Bonn (Hochstadenring 22–24, 53119 Bonn, Tel.: 0228 9695309)

Aufwandsentschädigungsbeitrag: € 10,00

Die p.machinery auf der OsnaBuch 2025

Die p.machinery ist auf der OsnaBuch, der 5. Osnabrücker Buchmesse am 25.01.2025 vertreten. Kai Beisswenger, unser Mann nicht nur für die Literatur zwischen den Stühlen, hat unter anderem unsere Preisträger des Deutschen Science-Fiction-Preis 2024 dabei. Details zur Buchmesse finden sich hier. Und die p.machinery findet ihr auf dem Stand OG04.

Vorbereitung auf die OsnaBuch 2025

 

[KLP] Nominiert – »Triangulum«

Eine Freundin der p.machinery hat Victor Bodens »Triangulum« (AndroSF 175, August 2024) für den KLP nominiert. Sie schreibt: »Klassischer SF Roman, in dem die Menschheit in den interstellaren Raum vordringt. Der Autor legt Wert auf wissenschaftliche Genauigkeit. Mich hat besonders der Handlungsstrang fasziniert, in dem wir als Leserinnen und Leser dem Aufwachsen einer Gruppe Kinder in einer künstlichen Umgebung beiwohnen können.«

Boden, Victor, TRIANGULUM

 

Dietmar Kuegler immer im Blick

Der legendäre Amerikanist ist nun nicht mehr unter uns, aber noch nicht lange genug, dass man sich nicht mehr an ihn erinnern würde. In der Ausgabe der 2024-01 der Amerindian Research ist eine Besprechung unseres Erinnerungsbuches »Amerika! Amerika!« erschienen.

Die ganze Referenz: https://www.pmachinery.de/adr5/amerindianresearch202401.pdf

Roth, Karl Jürgen, Weigand, Karla & Jörg (Hrsg.), AMERIKA! AMERIKA!

Valentina Pfau im Interview

In der Literatopia — hier — ist ein ausführliches und höchst interessantes Interview mit der Autorin Valentina Pfau erschienen, deren Roman »LIFE-WATCH« im November 2024 in der p.machinery erschienen ist. Valentinas Aussagen können auch sehr zum Verständnis des Buches beitragen – und manch kleines Missverständnis vermeiden helfen.

Pfau, Valentina, LIFE-WATCH

 

Beinahe untergegangen

sind einige Bücher, die dem Dezemberchaos informationsseitig zum Opfer gefallen sind. Natürlich sind sie dennoch erschienen und lieferbar. Es handelt sich konkret um:

  • Anke Jablinskis »Schatten des Meeres«, Band 5 der Reihe »ErlebnisMalta« (https://www.pmachinery.de/?p=12011);
  • Petra E. Jörns‘ Band 4 der Pentalogie »Im Licht der Horen«, betitelt »Dysis – Sonnenuntergang«, Band 207 der Reihe »AndroSF« (https://www.pmachinery.de/?p=12016). Nebenbei: Die ersten vier Bände der Pentalogie gibt es im Paket zum Sonderpreis von EUR 60,00 (statt EUR 74,70 bei Einzelkauf); als Paket nur in der p.machinery. Band 5 und Abschluss der Pentalogie erscheint 2025;
  • Jörg Weigands »Tödlicher Bambus«, Band 200 der Reihe »AndroSF«. Das Buch kommt nicht in den Handel; es handelt sich um ein Geburtstagsgeschenk für den Autor (https://www.pmachinery.de/?p=12020).
  • Team NOVAs »NOVA 35 – Magazin für spekulative Literatur«, die Ausgabe 35 eben (https://www.pmachinery.de/?p=12031).