Kurd-Laßwitz-Preis 2022

Die Gewinner sind längst bekannt, ich möchte sie hier noch kurz präsentieren. Gewonnen hat meine p.machinery bzw. ihre Autoren diesmal nicht, aber immerhin haben wir zwei zweite Plätze gemacht.

Besonders überrascht hat mich der zweite Platz für Hans Jürgen Kuglers »Von Zeit zu Zeit« (AndroSF 115), bei dem ich mit so einem durchschlagenden Ergebnis nicht gerechnet hätte. Der Roman ist natürlich durchaus preiswürdig, aber Zeitreisegeschichten und allgemein Geschichten, in denen es zum Zeitphänomene geht, sind in der deutschen SF gerne besonders kritisch gesehen. Hans Jürgens zweiter Platz beim besten deutschsprachigen SF-Roman 2021 ist aus meiner Sicht deshalb eine besondere Auszeichnung.

Auch der zweite Platz bei der besten Graphik (altertümlich mit ph :) und der dritte Platz beim Sonderpreis für einmalige herausragende Leistungen, den Michael Tinnefeld und Uli Bendick für »Diagnose F« (AndroSF 138) bekommen haben, sind eine besondere Auszeichnung in meinen Augen. Vor allem hat mir dabei gefallen, dass beim Sonderpreis hervorgehoben wurde, dass Michael und Uli sich mit der Anthologie eines Tabuthemas — psychische Erkrankungen — angenommen haben.

Man kann nicht jedes Jahr gewinnen, aber ich finde es schon sehr schön, in der beigefügten Tabelle aller Preisträger und Platzierten immerhin fünf Mal genannt worden zu sein.

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