Gleichberechtigung, dem Genderdeutsch geopfert

»Geschlechtergerechte Sprache schadet dem Kampf der Frauen nach Gleichberechtigung.« Das sagt Walter Krämer, Vorsitzender des VDS. Die deutsche Sprache wird sexualisiert, was bislang dank der allgemein gültigen Ansicht, Ausdrücke wie »der Kunde«, »der Bürger« und »der Mensch« würden alle Geschlechter – Männer, Frauen und alle weiteren – bezeichnen. Krämer: »Dieser Vorzug des Deutschen wird auf dem Altar des Genderunfugs geopfert.« Er findet das »Genderdeutsch« »extrem hässlich« – und hat völlig recht damit. Das in der deutschen Grammatik nicht existierende Gendersternchen verdirbt das Bild der Wörter ebenso wie Schrägstriche, Unterstriche, Klammern und anderen Blödsinn.

Es steht außer Frage, dass eine veränderte Sprache die Diskriminierung der Frau nicht beseitigen kann; das gilt im Übrigen gleichermaßen für alle anderen diskriminierten Teile der Menschheit: Indianer, Farbige, Latinos, Juden, Lesben und Schwule. Noch einmal Walter Krämer: »Gleichberechtigung der Frauen erreicht man durch gleichen Lohn für gleiche Arbeit und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.« Und für alle anderen diskriminierten Teile der Menschheit finden sich auch Lösungen, die über sinnlose und kontraproduktive Sprachverderbnis hinausgehen.

Quelle: VDS-Infobrief 02.10.2020, und des Weiteren: deutsch.rt.com.

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