Der SFCD und sein SF-Magazin

Lange Jahre hatte der SFCD so seine Probleme damit, sein ANDROMEDA SF MAGAZIN in einer einigermaßen ordentlichen Erscheinungsweise zu präsentieren. Nach Jahren, in denen kolportiert wurde, es sei nicht genug Geld da, und Jahren, in denen sich potenzielle Redakteure von der Mitgliederversammlung zur Produktion einer Ausgabe vergattern ließen, die dann nie erschien, änderte sich das nach einer MV-Entscheidung, die Hoheit über das Magazin einem Herausgeber zu übergeben.

Das änderte sich 2014 mit der Ausgabe 151, die dem 50jährigen Jubiläum der Perry-Rhodan-Serie gewidmet war – und ist. (Zu den 2. Osnabrücker PR-Tagen, die in diesen Tagen stattfinden, hat der SFCD eine Postkarte mit einem Downloadlink auf diese Ausgabe aufgelegt, die auf dem Con verteilt werden wird.)
Und im gleichen Jahr erschien die zweisprachige Ausgabe 152, die gezielt auf dem LonCon (WorldCon 2014 in London) und dem Shamrokon (EuroCon 2014 in Dublin) verteilt wurde.

2015 war es die Ausgabe 153, die sich dem 60jährigen Jubiläum des SFCD und dem 30jährigen Jubiläum des DSFP (Deutscher Science-Fiction-Preis) widmete.

Und obwohl man vielleicht von einem richtigen »Konzept« nicht sprechen kann – es scheint sich zu bewähren.
Denn nachdem 2016 die Ausgabe 154 als Conbuch zum MediKonOne in Oldenburg erschien, folgen 2017 auf einen Schlag gleich zwei Con-Ausgaben.
Die Ausgabe 155 widmet sich der Präsentation des SFCD und der deutschen Science-Fiction in zwei Sprachen und wird gleich auf drei Cons im Jahre 2017 verteilt werden: auf dem U-Con (EuroCon) in Dortmund, auf dem WorldCon in Helsinki und auf der Phantastika in Oberhausen. Die Ausgabe 155 wird mit einer geplanten Gesamtauflage von 1600 bis 1700 Exemplaren möglicherweise einen Rekord im Reigen der SFCD-Publikationen aufstellen.
Die Ausgabe 156, die praktisch zeitgleich erscheint, dient den U-Con-Veranstaltern in Dortmund als »Souvenirbook« zum Con, der bekanntermaßen gleichzeitig auch der SFCD-JahresCon 2017 ist.

Der oben erwähnte Herausgeber, den die MV ernannt hat, bin ich. Und ich bin stolz, es zu sein. Es ist ein guter Grund, stolz zu sein, wenn man sieht, dass wir es geschafft haben, vier Jahre in Folge mindestens ein ANDROMEDA SF MAGAZIN ans Licht der fantastischen Welt zu bringen, mit Inhalten, die sogar den kritischen Blicken eines Hermann Ritter standgehalten haben.

In den nächsten beiden Tagen präsentiere ich hier Cover und Daten zu den aktuellen Ausgaben 155 und 156.