Kindskopfwissenskram

Fritz Reichert
TILLY AUF MARS UND VENUS
Verlag Wortgewaltig Werner Möhl, Hanau, 2009, Paperback, 54 Seiten, ISBN 978 3 940372 07 9

An Fritz Reichert geriet ich bei der Produktion der ANDROMEDA NACHRICHTEN 227, des Programmheftes zum BuchmesseCon 2009, wo er eine Anzeige für einige seiner Bücher schalten wollte, die ich dann gleichzeitig auch entwarf. Fritz ist älteren Kalibers; leider funktionieren die Links zu den Autoreninfos auf seiner deutschen Seite nicht, und auf der englischen Seite stehen nur Andeutungen, wenn man aber von seinem Jahr der Verrentung 1994 ausgeht, dann ist er wohl Jahrgang 1929 oder 1930. Er hat mehrere Bücher geschrieben, allesamt wohl SF-Titel oder jedenfalls Titel aus dieser Richtung, darunter auch solche in Englisch. (Die Tilly, um die es hier geht, gibt es auf www.march2044.com auch in Englisch, nur dass sie dort Samantha heißt.)

Lies weiter … →

Schändliche Beschädigung

Matthias Falke
DAS DYSON-SEGEL
Eine Erzählung aus dem ENTHYMESIS-Universum. SF-Erzählung. Illustrationen: Michael Mittelbach. Books on Demand, Norderstedt, 2009, Taschenbuch, 81 Seiten, ISBN 978 3 8391 2401 7

Dass ich den Falke kenne, weil wir was miteinander machen, erwähnte ich schon. Möglicherweise kann sich das nach dieser Rezension noch verstärken, denn da gäbe es das eine oder andere Hühnchen, das man zum gegenseitigen Vorteil produktiver und effizienter rupfen könnte. Aber dazu nachher mehr.
Das Buch »Das Dyson-Segel« schickte er mir zu, damit ich mir das Papier anschaute, als wir zu klären versuchten, auf welchem Papier wir das Buch »SAJAMA« machen lassen wollten. Gleich vorweg: Das »Dyson-Segel« ist auf weißem Papier gedruckt, wodurch die farbigen Illustrationen von Michael Mittelbach gut zur Geltung kommen.

Lies weiter … →

Vervirend

Matthias Falke & Michael Knoke
DER VIRENPLANET
E. C. Tubbs Star Voyager (Ein TITAN-Sternenabenteuer). BLITZ-Verlag, Windeck, 2010, Hardcover mit Schutzumschlag (auf 888 Ex. limitierte Auflage), 512 Seiten, ISBN 978 3 89840 281 1

Mit Matthias Falke habe ich jetzt schon ein Weilchen einen recht intensiven Kontakt, weil wir mindestens ein Buch zusammen machen werden – »SAJAMA. Boliviens höchster Berg. Ein Expeditionstagebuch« wird als Band 3 der Reihe ErlebnisWelten meines Verlages p.machinery wohl noch im Februar 2010 erscheinen (ISBN: 978 3 8391 5432 8); und mit Jörg Kägelmann, dem Chef vom BLITZ-Verlag, habe ich immer mal wieder zu tun, weil er als (seit 2004 leider Ex-) SFCD-Mitglied immer noch ganz gerne in SFCD-Publikationen Anzeigen schaltet.

Lies weiter … →

Rhodaneske Solidität

Judith Fandrich
ZEITEN
Perry-Rhodan-FanZentrale e.V., Rastatt, März 2010, Perry-Rhodan-FanEdition, Band 11, Heftroman, 68 Seiten

Dass ich diesen Heftroman an dieser Stelle und zum jetzigen Zeitpunkt rezensieren darf, liegt daran, dass ich zu den wenigen glücklichen Menschen gehöre, die ihn bereits kennen, bevor er auf die Menschheit losgelassen wird. Das ist keine große Zauberei: In Gestalt meines eigenen Verlages p.machinery bin ich schon eine Weile für die Perry-Rhodan-FanZentrale, kurz PRFZ, tätig, was die Produktion der Romane der FanEdition angeht. De facto habe ich die Bände 9 und 10 gemacht, dann ein Atlan-Special und zuletzt den Band 8, eine »Nachreichung« sozusagen. Der aktuelle Band 11 ging vor Kurzem an eine Druckerei meiner Wahl und dürfte auf dem Weg zu mir sein, wenn diese Rezension veröffentlicht werden wird.

Lies weiter … →

Pflichtstückchen

Marc A. Herren
GESÄNGE DER NACHT
Pabel-Moewig Verlag, Rastatt, 2009, Perry-Rhodan-Extra 9, Heftroman, 68 Seiten

PERRY RHODAN ist schon lange nicht mehr mein Ding. Vor vielen Jahren habe ich ihn auch gelesen, gesammelt, teilweise sogar in drei Auflagen (1., 2. und 5.), ich habe – übrigens immer viel lieber als die Serie – die Taschenbücher (die sogenannten »Planetenromane«) gelesen. Irgendwann war dann Schluss. Ich weiß nicht mehr, wann, ich weiß auch nicht mehr, warum. Ich weiß noch, dass ich 2002 meine inzwischen fast vollständige Serie bei Ebay verkaufte – für einen jämmerlichen Preis (aber schon damals hat man für eine praktisch komplette Erstauflagenserie nicht mal mehr den Papierpreis bekommen …).
Dass ich heute noch Berührungspunkte mit PERRY RHODAN habe, die durchaus über ein Normalmaß hinausgehen, liegt an verschiedenen Dingen. Ich bin Herausgeber und Chefredakteur der ANDROMEDA NACHRICHTEN des SFCD e.V., ein Magazin, das durch Ralf Boldt und seinen Hauptmitarbeiter Robert Hector eine große und kaum zu übersehende Präsenz in den ANDROMEDA NACHRICHTEN zelebriert. Ich kenne Klaus N. Frick seit vielen Jahren, und diesen beiden Umständen ist es wohl auch zu verdanken, dass ich mehr oder minder regelmäßig mit Rezensionsexemplaren von Pabel-Moewig aus beschickt werde. (Wofür ich mich an dieser Stelle auch einmal bedanken möchte …)

Lies weiter … →

Bücherbabybooming

Ein bißchen kann es einem vorkommen, als wäre man eine Geburtsmaschine. Obwohl es da deutliche Unterschiede gibt. Es ist ein schöpferischer Vorgang, ein Buch zu machen, und es bleibt ein schöpferische Vorgang, wenn man andauernd Bücher macht – auch dann, wenn man nicht der Autor des Buches ist. In der kommenden Woche wird ein weiteres Buch, das ich gemacht – aber nicht geschrieben – habe, auf den Markt kommen: »Die Sternentänzerin«, eine Kurzgeschichtensammlung mit fantastischen Geschichten von Frank W. Haubold. Letztlich basiert das Buch auf der Tatsache, daß Frank den Deutschen Science-Fiction-Preis 2008 für sein Buch »Die Schatten des Mars« und die Kurzgeschichte »Heimkehr« (die auch in »Die Sternentänzerin« enthalten ist) erhalten hat. Was so weit vielleicht nicht bemerkenswert scheint, wenn man nicht weiß, daß Frank damit der erste Autor überhaupt ist, der den inzwischen seit Mitte der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts existierenden Preis erstmals in beiden Kategorien – Roman und Kurzgeschichte – auf einmal »abräumte«.

Die Sternentänzerin (AndroSF 3)

Dinge, die ein Mann tun muß

Es gibt Dinge, die ein Mann tun muß. Einfach so. Ganz allein. Für sich. Und vielleicht auch für andere. Aber vor allem einfach so ganz allein für sich. Naja, nicht »ganz allein«. Das wäre gelogen. Ein bißchen Hilfe war da schon. Ja, gut, »ein bißchen« ist auch gelogen. Es war schon viel Hilfe, wenn man es genau nimmt. Die Hauptarbeit habe ich halt allein gemacht. Aber sonst …

Wovon ich schreibe? Naja, hiervon:

Ich weiß nicht, wieviel Zeit genau in diesen beiden Anthologien steckt, aber die ersten Arbeiten begannen wohl so Ende 2008 und dann immer wieder mal blockweise – und die letzten drei Wochen ziemlich durchgehend. Dabei ist eine Menge liegengeblieben – und darunter hat natürlich auch dieser Blog (wie andere auch) gelitten. Das wird sich jetzt erstmal ändern. Bis zum nächsten Projekt –

Denn: Es gibt Dinge, die ein Mann tun muß.