Meer Wind!, Büsum, 31.05.

Es war klar, dass wir am allerersten Tag noch ans Meer fahren würden. Büsum liegt Schülp am nächsten, also ging es nach Büsum.
Völlig unvorbereitet landeten wir in einer Ecke von Büsum, die sich letztlich als zunächst wenig attraktiv erwies. Die Parkplatzsituation war eher prekär, aber zu bewältigen. Uns lag eine Deichbaustelle im Weg, noch frisch wie eine offene Wunde. Sand, teilweise festgefahren, Baumaschinen, Verbotsschilder – vor allem für Fußgänger. Und jede Menge Fußgänger auf der Baustelle.
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Was bisher geschah, Murnau, vor dem 30.05.

Es ging um die Frage, wohin im Urlaub. Weil wir im Urlaub schauen wollten, wo wir eines Tages leben wollten. Eigentlich war das mal Malta, wenn es nach mir gegangen wäre. Aber nach mir ging es dann irgendwann nur noch insoweit, dass ich mir klarmachen musste, dass ich mit fortschreitendem Alter zunehmend Probleme mit großer Hitze bekam. Und der Hund – Kim – war schwarz; wenn man die im Januar bei -20 Grad in die Sonne stellte, dauerte es drei, höchstens vier Minuten, bis sie hechelte, als wären es 30 Grad im Schatten. (Und Naomi, die Neue, ist auch schwarz.)
Also woanders hin. Für den Urlaub. Und den Rest des Lebens.

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