Bericht vom Tage

  • Famila, Einkauf. Nichts Besonderes. Auf einmal sind wieder Krombacher-Bestände (Weizen, bleifrei) da. Musste ich gleich dezimieren. Und Ablagekörbe gab’s auch. Wenn auch nur in Quietschfarben. Ich habe vier Stück in Hellblau genommen. Irgendwie musste ich ja versuchen, dem Stapel auf meinem Schreibtisch Struktur zu verleihen.
  • Ostenfeld. Die Hauptstraße ist endlich asphaltiert. Angeblich hat das anderthalb Wochen gedauert. Wahnsinn. Leider hat man vergessen, die 30er-Schilder wegzunehmen. Und einen Lehrer, der mit 28 km/h vor dir herzockelt, gibt’s ja immer. Heute im ScheißUV mit Anhänger, also nur mit 26 km/h.
  • Beim Arzt rein, Insulinrezept geholt, und raus. Zwei Minuten. So mag ich das. Der Alte mit seinem ScheißUV war immer noch beim Einparken, als ich wieder rauskam.
  • Offensichtlich war von der Hauptstraße noch Asphalt übrig, weshalb man begonnen hat, in Ostenfeld auch die Parkplätze zu asphaltieren. Vor der Apotheke zum Beispiel. Dass da vielleicht jemand rein muss, um sich sein Insulin zu holen … wozu so weit im Voraus denken, wenn die Dummheit liegt so nah.
  • Und dann überfährt so eine ScheißUV-Fahrersau ein Eichhörnchen. Das Tier war deutlich erkennbar. Es hätte gereicht, einmal vom ScheißUV-Gas zu gehen. Aber nein: Dafür hat man sich so eine Scheißkarre ja nicht angeschafft. Ganz im Gegenteil. – Das Tier war Matsch, da hätte kein Tierarzt mehr geholfen. – Und eine Anzeige bringt’s auch nicht. So eine Art von Tiermord fällt unter »Wildschaden«. – Ich wünsche einen schönen Tod. So einen Vierzigtonner, der nicht bremst.
  • Im SF-Netzwerk – hier – wird NOVA 29 demontiert. Keine weiblichen Schriftsteller, sexistisches Titelbild, Arsch auf dem Buchrücken. Leute, die keine Probleme haben, kaufen sich welche. NOVA 29 zum Beispiel.
  • Der QUARBER MERKUR 121 ist noch nicht fertig. Fast. Aber noch nicht ganz. – Heute habe ich eine Reihe von Korrekturen durchgearbeitet. Die unvermeidlichen kyrillischen Originaltitel in Literaturhinweisen und Fußnoten wollten ordentliche Trennungen. Thomas Franke hat geholfen, aber nur stückchenweise. Von Franz Rottensteiner kam auch etwas, er hatte jemanden mit Russischkenntnissen um Unterstützung gebeten (ich weiß auch, wer es war; ich erkenne es, wenn sich jemand nicht auf sein eigenes Können konzentriert, sondern mir ständig Vorschriften machen will, wie mein Layout auszusehen hat [und dann stinkig ist, wenn ich Widerworte habe]). – Darüber hinaus war im Artikel von Michael Weisser einiges im Argen. Franz hatte eine Liste geschickt, die scheint mir jedoch nicht vollständig (gewesen zu sein). Jedenfalls werde ich mir morgen das weissersche Elaborat greifen und auf Konformität mit den QUARBER-MERKUR-Standards überprüfen. Und korrigieren.

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