Bilder, laufend: Mim Girl ins Kino

  • The Body: Ich kannte den Streifen eigentlich nur unter diesem Titel, aber eben stelle ich in der IMDb fest, dass der deutsche Titel wohl »Das geheimnisvolle Grab« war (bzw. sogar »The Body – Das geheimnisvolle Grab«). Egal. – Ein sehr guter, ein sehr stimmiger, ein recht spannender Film mit einem hochinteressanten Plot: In Jerusalem wird bei Ausschachtungsarbeiten ein Grab gefunden, in dem sich ein Skelett befindet, das Jesus von Nazareth sein könnte. Die katholische Kirche ist in Aufruhr und entsendet einen Pfarrer, der zwar keine Ahnung von Archäologie, aber von Theologie hat. Für die Archäologie ist eine Fachfrau vor Ort, und die ist nicht ganz einfach zu handhaben. – Der Film ist, was seine Implikationen angeht, ganz toll, finde ich. Man stelle sich vor, der Leichnam Jesus’ würde gefunden – mit einem Schlag wäre die katholische Kirche ihrer Glaubensgrundlage beraubt (und noch so einige andere Kirchen ebenfalls). Aber aus einem unerfindlichen Grund bleibt mir nach jedem Genuss des Streifens ein Nachgeschmack im Hirn, der sich ein bisschen wie »B-Movie« anfühlt. In den USA ist der Streifen gefloppt, in Spanien war er deutlich erfolgreicher. Aber er hat immerhin einen wenn auch kleinen Preis gewonnen: den Epiphany Prize 2002 als »most inspiring movie« :) – Wie auch immer: Banderas reißt es letztlich raus, und der Plot ist, wie gesagt, nicht unspannend angelegt.
  • From Paris with Love: Eigentlich hätt’s ich mir ja denken können; hab ich aber nich. John Travolta in einer Schmusekomödie? Kann das sein? Nein, kann nicht sein. Jedenfalls nicht im Falle dieses Films. – Das ist ein furioses Actionfeuerwerk vom Feinsten. John Travolta, Jonathan Rhys Myers und gute 90 Minuten Zeit – mehr braucht’s nicht für eine ordentliche Portion Adrenalin.
  • Highlander 2 – Die Rückkehr: Gerade noch akzeptabel, wenn man den Plot mit der Quasirückblende zur Entstehung und Herkunft der Unsterblichen berücksichtigt. Der Rest … vergiss es! Es kann nur einen geben!
  • Highlander 3 – Die Legende: Schrott. Vollständigkeitshalber in der Sammlung und angeschaut.
  • Ein russischer Sommer: Leo Tolstoi und seine Sofya. Das ist ein Film für Fans historischer Filme, für Fans von Filmen über Literaten, über den Adel in vergangenen Jahrhunderten – vor der Regenbogenpresseära –, für Fans von Leo Tolstoi. Eine tolle Helen Mirren – allein sie macht den Streifen sehenswert, selbst, wenn man solches Material eigentlich nicht mag.