Nachbemm, erkungen

Zum vorletzten Post zur Panzersperre wäre noch etwas zu erwähnen. Nämlich, dass ein vermutlich intelligenter Mitarbeiter von welcher für die Entscheidung auch immer zuständigen Institution – Landratsamt Garmisch-Partenkirchen, Gemeinde Murnau, Deutsche Bahn – die Drehkreuze entfernt und die Durchgänge auf beiden Seiten durch Metallstangen blockiert hätte. Vermutlich war allerdings die Frage, wem man die dann übrig bleibenden Drehkreuze wohin stecken sollte. Und an der Antwort auf diese Frage sind dann alle Beteiligten gescheitert.

Zum letzten Post zum Halteverbot wäre auch noch zu erwähnen, dass es vielleicht einfach hilfreich gewesen wäre, hätte man das eigentlich vom Halteverbot betroffene Wiesendreieck (15 bis 20 Meter lang, maximal 5 Meter tief [diese Werte sind geschätzt, aber bis vom Landratsamt Garmisch-Partenkirchen oder der Gemeinde Murnau jemand hingeschickt wird, um das nachzumessen, muss das reichen]) einfach in Parkplätze umgewidmet und mit wenig Aufwand umgebaut. Bislang standen dort nie mehr als drei, vier Autos; mit ein wenig Konstruktivismus könnte man dort einen Parkplatz für sechs bis acht Fahrzeuge machen – und könnte sich automatisch die anderen Halteverbotsschilder auf dem weiteren Verlauf der Moosrainer Straße den Hang hinunter sparen, wo vernünftige Menschen aufgrund eines Grabens eh nur dann parken, wenn sie mit einem Leopard II zuvor über den im vorletzten Post erwähnten Bahnübergang gekommen wären.

Mein Fazit für den Moment: Dummheit ist deutsch. Und ich habe zwar keine Beweise für das Ausmaß der deutschen Dummheit in Flensburg, aber ich gehe mal davon aus, dass Dummheit schwerer ist als Intelligenz, deshalb also auch nach unten, sprich: gen Süden sinkt.
Und mein Versprechen für den nächsten Moment: Das alles wird noch Gegenstand von Geschichten um den guten Herrn Hütter sein. Wahrlich.