Bilder, Laufen lernend: Papas Videosammlung

Die nächste Station. Wenn es mit dem Stehen und Gehen geht, dann geht es an irgendeine Sammlung, und meist ist Papas Videosammlung die in bester Reichweite. (Wovon ich ein Lied singen kann, nicht wahr, Daniel, mein Sohn? <LOL>)

  • Terminator – The Sarah Connor Chronicles, Staffel 1, Disc 2: Die SCC gefällt mir immer noch.
  • Desperate Housewives, Staffel 5.1, Disc 1: Die verzweifelten Hausfrauen gefallen mir auch immer noch. Ich habe die vierte Staffel noch gar nicht gesehen, aber die fünfte spielt immerhin fünf Jahre nach dem Ende der vierten, da passt das schon. – Was die verzweifelten Hausfrauen angeht, bin ich kritikresistent. Ich liebe diese Serie. Sie hat was, was gut ist, was mich fesselt, was mich auch weiterhin Fan bleiben lässt. Punkt, aus.
  • Cop Out: Läuft gerade zum zweiten Mal auf dem Nachbarschirm. – Eigentlich gefällt mir der Film nicht. Ich liebe Bruce Willis, ich liebe Buddie-Movies, aber in dem Streifen ist Willis so alt, wie er aussieht. Alt, abgehalftert, kraftlos. Die Story zweier Buddy-Teams, die bei den Bullen gegeneinander arbeiten, anstatt was für ihren Job zu tun, ist nicht neu, und sie ist nicht wirklich gut. – In meiner Bruce-Willis-Sammlung ist der Film auch während des zweiten Anschauens leider nur eine Sammlungsvervollständigung.
  • Road Trip: Einer meiner kleinen persönlichen Kultfilmchen. Ein typisch amerikanischer Roadmovie ohne besonders herausragende Spezialitäten, aber schön rund, schön stimmig, sehr amüsant und mal nicht so unter der Gürtellinie, wie das sonst oft bei Amistreifen dieser Zielrichtung der Fall ist. – Und Amy Smart, hmmm … ich sag da dann nichts mehr zu :)
  • Die Akte Jane: Demi Moore mag ich eigentlich nicht. Die Frau hat etwas, das mich zwar nicht abstößt, aber auch nicht anzieht. Sie verkörpert in ihren Filmen gerne einen Typ Frau, mit dem ich nichts anfangen kann – oder will. Egal, wie … Aber in diesem Streifen ist sie durchaus beeindruckend. Nicht nur, weil sie diese Variante des »Offizier & Gentleman« brillant durchsteht, nicht nur, weil sie auf genau die richtigen Knöpfe drückt, um die richtigen Reaktionen beim Zuseher hervorzurufen, sondern auch, weil sie gerade wegen der Dinge, die ich eigentlich an ihr nicht mag, diese Rolle als G. I. Jane (so auch der Originaltitel des Films) glaubwürdig und stimmig rüberbringt. Für mich wird das niemals ein Kultfilm, wie die Moore auch niemals ein Fixpunkt in meiner Filmsammlung wird, aber angeschaut habe ich den Streifen trotzdem nicht ungern.
  • Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat: Den Film hatte ich schon mal, stellte ich fest, als Videobuster meinte, ihn mir noch mal schicken zu müssen. Naja, haste gepennt, Alter, ne? Aber kein Problem: Ich hatte den Film noch nicht in HD1080p :) Und ich konnte ihn mir noch mal anschauen. – Denn dieses Stück über Plan und Versagen des Grafen von Stauffenberg ist ein sehenswertes Stück Film, nicht nur, aber auch, und umso mehr ein sehenswertes Stück deutscher Geschichte. Es gab fünfzehn Attentate auf Hitler, und das von Stauffenberg und seinen Leuten war wohl das weitestgehende, das Attentat, das hätte funktionieren können, hätten nicht einige der freiwilligen oder erzwungenen Komparsen nicht das getan, was sie hätten tun können, sollen oder müssen. – Der Film ist auch gerade unter diesem Gesichtspunkt interessant, herauszufinden, wer von den Beteiligten schuld daran war, dass das Attentat letztlich misslungen ist. Es lag nicht daran, dass Hitler nicht tot war. Hätten die Beteiligten das getan, was sie hätten tun sollen, hätte es Hitler nichts genutzt, noch zu leben. – Aber das ist Geschichte. Und dieser Film stellt bei aller sicherlich vorhandenen künstlerischen Freiheit der Filmer etwas davon auf eine sehr faszinierende, sehr spannende und nicht zu übersehende Art und Weise dar.

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