Filmrisse I

Es ist wieder einmal an der Zeit, ein wenig zusammenzuschreiben, was ich zuletzt an Filmen gesehen habe. Eigentlich hatte ich mir ja »anständige« Filmbesprechungen vorgenommen, aber das ist auf Dauer und durchgehend ziemlich aussichtslos. Deshalb wieder einmal eher ein paar Zusammenfassungen.

  • »2012«: Den Streifen hätte ich mir vielleicht besser im Kino angeschaut. Er war auch auf dem PC-Bildschirm – direkt vor Augen, zwischen zwei Boxen à 450 Watt Sinusleistung – nicht übel, nein. Aber dennoch. Dieser Streifen ist von seiner Bildgewalt her ein Film, der einfach ins Kino gehört. – Ansonsten hat mir John Cusack in der Hauptrolle nicht wirklich gut gefallen. Solche Rollen sind nicht sein Ding; es geht zu viel von seinem Humor, von seinem Charakter als Darsteller verloren, wenn um ihn herum die Welt furios untergeht.
  • »Männerherzen«: Den habe ich besprochen: hier.
  • »Bulletproof – Kugelsicher«: Damon Wayans als Bulle, Adam Sandler als Verbrecher, ein Buddy-Movie über eine nicht ganz reibungsfreie Freundschaft, ein bisschen Action, eine Andeutung Nachdenklichkeit, ansonsten ein Sandler mit einer unpassenden Synchronstimme (man hat halt so seine Hörgewohnheiten).
  • »Halloween – Die Nacht des Grauens«: Der Klassiker, zickig beim DivXen in dieser Version, in der »special uncut version« einer sogenannten Sammleredition. Das Bildformat ist schlicht abartig; man nehme einen 4:3- oder 5:4-Schirm und positioniere den eher breitformatigen Film am unteren Bildrand. Durch die DivX-Umwandlung wird der Effekt noch schlimmer und lässt sich nicht beheben. Der Unterschied zur Standardversion (FSK 16, kommt auch noch) ist eine längere Szene am Filmanfang, die nicht synchronisiert, sondern mit deutschen Untertiteln – vor Tippfehlern strotzend – versehen wurde. – Der Film selbst ist wohl über Kritik erhaben, ein Klassiker eben. Jamie Lee Curtis ganz jung, das ist für einen Fan schon was.
  • »Shutter Island«: Topbesetzung. Topstory. Ein Film, den ich mir schon aus Verständnisgründen noch einmal anschauen muss und werde. Ein genial verwinkeltes und verwickeltes Verwirrspiel, bei dem am Ende nichts mehr so ist, wie man es eigentlich dachte, erwarten zu können. Wenn ich mir überlege, was aus diesem Milchbübchen DiCaprio geworden ist … wow!
  • »Dinosaurier«: Den habe ich auch besprochen: hier.
  • »Junior«: Arnold Schwarzenegger in einer humoristischen Rolle. Sammlerstück.
  • »Zurück in die Zukunft 1«: Auch besprochen, und zwar hier. Klassiker, Klassiker, Klassiker.
  • »Con Air«: Seltsam, bei »Con Air« hatte ich immer sowas wie »Air America« im Hinterkopf. Was für eine Fehleinschätzung – »Con Air« war und ist ein Actionfilm nach meinem Geschmack, spannende Handlung, ordentlich Krach :) und eine tolle Besetzung.
  • »Signs – Zeichen«: Shyamalan gemeinsam mit Gibson auf dem absteigenden Ast. Dachte ich beim ersten Anschauen. Dachte und denkt wohl auch größtenteils die Kritik. Inzwischen habe ich den Film mehrfach gesehen – auf Sky und jetzt von eigener Festplatte – und bin nicht mehr so ganz davon überzeugt, dass der Film einfach nur schlecht ist. Er hat so seine Problemstellen, kinematografische Orangenhaut, wenn man so möchte, aber ein bisschen hat er auch was.

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