Filmrisse IV

Und noch mal ein Zehnerpack.

  • »The Truth about Charlie«: Hübsche, verworren-verwickelte Story, ein gelungenes Remake der »Charade« mit Cary Grant und Audrey Hepburn, mit Walter Matthau und James Coburn. Die neue Version läuft mit Mark Wahlberg, Thandy Newton und Tim Robbins – und funktioniert wunderbar. Und selbst für beinharte Grant- und Hepburn-Fans lohnt sich ein Blick auf Thandy Newton.
  • »The Core – Der innere Kern«: Ein spannender, jugendgeeigneter Abenteuerfilm mit überdeutlich erkennbarer Anlehnung an Jules Verne. Ich habe nirgendwo wirklich positive Kritiken zu dem Streifen gesehen oder gelesen, aber schon der erste Blick auf das Stück – damals noch bei Premiere – hat mir einen spannenden Abend beschert, und das hat sich auch beim Anschauen von der eigenen Festplatte nicht geändert. Das Ding strotz vor Unlogik, physikalischen Unmöglichkeiten, amerikanischen Patriotismen und dergleichen mehr, aber das ist total egal: Der Film ist sackenspannend!
  • »Public Enemy No. 1 – Mordinstinkt«: Ich weiß nicht mehr, wieso ich den Film überhaupt auf die Liste setzte. Vincent Cassel ist der einzige Schauspieler, den ich bewusst kannte. Aber der Film konnte mich positiv überraschen. Eine spannende, abwechslungsreiche Handlung mit überraschenden Wendungen, Action, nicht übel. Der Film ist von 2008, der zweite Teil soll 2011 kommen.
  • »Jeepers Creepers 1«: Ich stehe nicht auf Horrorfilme, aber der hier passt. Wobei der zweite Teil in meinen Augen besser ist, weil stimmiger. Aber man soll nicht meckern, wenn man es nicht muss.
  • »Horst Schlämmer – Isch kandidiere«: In einem richtigen Film sah ich Kerkeling bislang nur in »Samba in Mettmann«, der mir gefiel – und ich gebe das zu, obwohl ich weiß, dass die Kritiken zu diesem eher grottigen Streifen sagen, dass einem der Film nicht gefallen kann. Egal. – Schlämmer ist eine der Kerkeling-Figuren, die ich definitiv nicht mag. Und der Film hat mich auch nicht wirklich begeistert. Er ist nicht wirklich lustig, soll es vielleicht auch gar nicht sein. Aber aus den gleichen Gründen, aus denen ich mir Filme von und mit Sacha Baron Cohen (Ali G Indahouse, Borat, Brüno) nicht anschaue, werde ich mir den Schlämmer in diesem Streifen wohl nicht noch mal antun.
  • »Sweet Home Alabama – Liebe auf Umwegen«: Ganz im Gegensatz zu Reese Witherspoon, die als die schönste Frau der Welt gilt – wozu ich eine ganz leicht abweichende Meinung habe, aber wirklich nur ganz leicht –, und deren Filme immer etwas dramaturgisch und komödiantisch Leichtes haben, das mich in höchstem Maße erfreut.
  • »Black Hawk Down«: Ganz im Gegensatz zu diesem Film, den ich immer nur schauen darf, wenn meine Freundin nicht da ist. US-amerikanische Antiterror-Propaganda, ganz sicher. Aber da pfeif ich drauf: Ich liebe diesen Film!
  • »Männersache«: Mario Barth in einem Kinofilm. Naja. War ganz amüsant. Aber völlig ohne Kultpotential.
  • »Paycheck – Die Abrechnung«: Ganz im Gegensatz zu diesem Film. Eine schwer SF-lastige Geschichte, mit Ben Affleck und Uma Thurman in den Hauptrollen, und auch ansonsten gut besetzt, eine schöne, trickreiche, gut durchdachte und bestens umgesetzte Geschichte mit Zeitreiseelementen, wenn man es genau nimmt.
  • »Zurück in die Zukunft 3«: Klassiker. Klassiker. Klassiker. Dazu muss ich nicht viel schreiben. Und könnte auf die Besprechung von Teil 1 verweisen: hier.

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