Filmrisse V

Ein, zwei Päckchen habe ich noch.

  • »Cold Comfort Farm«: Die Beckinsale in einem historisch gelagerten Stück, das eher was für meine Freundin wäre, wenn ich die Beckinsale nicht so gern anschauen würde :)
  • »Hostage – Entführt«: Bruce Willis als Ex-Unterhändler des LAPD, der nach dem Scheitern einer Geiselbefreiung aufs Land zieht und sich als Sheriff verdingt. Ein beliebtes Motiv in dem Genre, gut umgesetzt, wenn auch nicht wirklich unvergleichlich von Bruce Willis gespielt. Die Art seiner Inszenierung hätte ein anderer Schauspieler auch hingebracht.
  • »Grosse Pointe Blank – Erst der Mord, dann das Vergnügen«: Sensationelle Geschichte eines Auftragskillers, der seiner alten Liebe wiederbegegnet und versucht, seine Karriere zu beenden.
  • »Drei Männer und eine kleine Lady«: Tom Selleck, Ted Danson, Steve Guttenberg. Der zweite Teil einer Geschichte, die die Franzosen weiland nicht ins Auge fassten. Gegenüber dem ersten Teil – der im Verleih bei Lovefilm und Videobuster nicht zu kriegen ist – schwach, aber immer noch nett.
  • »Stone Cold – Eiskalt«: Und noch einmal Tom Selleck. Als ich den ersten Streifen – »Night Passage« sah, war mir nicht klar, dass es hier um eine Serie von Filmen in Kinolänge ging. Selleck spielt den Polizisten Jesse Stone, der sich – like »Hostage« (siehe oben) – nach einer Scheidung und Problemen mit Alkohol und seiner Amtsausübung zum Sheriff in einem Kaff namens Paradise hat machen lassen. – Diese Krimis haben eine interessante Stimmung. Kühl, traurig, ein bisschen trostlos, sie erinnern mich an Mankells Wallander-Romane (die Filme werde ich mir nicht anschauen, nein, nein …), und andererseits gibt es Elemente, die dem zuwiderlaufen, die dem Streifen etwas Familiäres, etwas Gemütliches, Ländliches, fast schon Erstrebenswertes verleihen. Seltsam und faszinierend. Während »Night Passage« davon lebte, dass Stone sich in Paradise zurechtfinden, sich einen Platz erobern musste, ist er in »Stone Cold« dort bereits daheim.
  • »James Bond 007 – Ein Quantum Trost«: Die beiden Bonds mit Daniel Craig sind für mich die besten Bonds aller Zeiten. Punkt. Aus.
  • »Interstate 60«: Eine fantastische Geschichte, die im Kino in Deutschland wohl ein wenig unterging. In Nebenrollen sieht man Michael J. Fox, Gary Oldman und Christopher Lloyd, sowie Amy Smart. Die Story hat etwas mit dem Erwachsenwerden, aber auch mit Wünschen zu tun. Schöner, kleiner Streifen.
  • »Investigating Sex«: Til Schweiger und andere in einem Film, den ich abgebrochen habe. Ende der 20er des 20. Jahrhunderts diskutieren einige Männer in einer Runde Fragen der Sexualität. Schweiger ist nur in einer Nebenrolle zu sehen.
  • »Das Urteil – Jeder ist käuflich«: Den Film durfte ich das erste Mal in einer Premiere-Preview im Matthäser in München sehen. Eine Gerichtsstory, superspannend gemacht, mit ausnahmslos hervorragenden Schauspielern – bis in die Nebenrollen. Einer der Filme, wegen denen ich auf John Cusack stehe.
  • »Irgendwann in Mexico«: Naja. Action, schnell, laut, hart. Ganz nett. Antonio Banderas gibt sich geheimnisvoll, Salma Hayek ist fast ein wenig farblos, und Johnny Depp … naja, er ist besser als in »Alice …«, eindeutig.

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