Umgenietet

Es gibt ja viele Dinge, mit denen man nicht einverstanden sein kann. Deutschland ist voll davon. Und Deutschland ist voll von Menschen, die immer was finden. Ich nehme mich da nicht aus.

Ich kann Jäger nicht leiden. Es mag sicher welche geben, die eine ordentliche Arbeit machen und dabei auch einen vorhandenen Grips anstrengen und dessen Erkenntnisse umsetzen. Die meisten, die ich kenne, halte ich für Arschlöcher. Nicht nur, aber natürlich auch, weil so ein Penner mal auf mich und meine beiden – mit neonfarbenen Biotane-Leinen angeleinten – Hunde geschossen hat. Allein die Behauptung, Jäger seien für den Erhalt der Natur wichtig, halte ich für bei den Haaren herbeigezogen. Als es die industriell veranstaltete, institutionalisierte Jagd noch nicht gab, ging es der Natur eindeutig besser. Bestes Beispiel: Füchse. Es ist sittsam bekannt, dass der größte Teil der Jägerschaft einfach nicht kapiert, dass Füchse umso mehr Nachwuchs bekommen, je mehr ihr Bestand dezimiert wird. Ergo: Statt dass die Jäger die Füchse in Ruhe lassen (und Hühnerhaltern vielleicht beibringen, wie sie ihr Federvieh effektiv vorm Reineke schützen), erschießen sie sie reihenweise und verpesten die Natur mit ihrer umweltschädigenden Drecksmunition.

Nun gut. Für ein militantes Gegnertum Jägern gegenüber habe ich keine Zeit. Brauche ich auch nicht. Es gibt offensichtlich andere Leute, die sich darum kümmern. Wie die, die diese Jagdsitze umgenietet haben. Ist schon Jahre her. Das war in der Nähe von Westried, wo ich damals lebte. Wo genau die Jagdsitze standen bzw. lagen, weiß ich nicht mehr; irgendwo hier.

Die Aufnahmen sind aus 2016, Spätsommer, Frühherbst. Mir hat’s jedenfalls gefallen.

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