Meine erste Online-MV

Der WetzKon III war abgesagt, die Mitgliederversammlung (MV) des Science Fiction Club Deutschland e.V. (SFCD) konnte nicht stattfinden. Der ElsterCon wäre noch eine Möglichkeit gewesen; er wird, wie es aussieht, wohl stattfinden, wenn auch deutlich eingeschränkt. Aber das war nicht sicher. Und so entschied der Vorstand, eine MV im Netz abzuhalten. Blizz war die Software und Plattform der Wahl, und der erste Testtermin lief auch ganz gut; beim zweiten Testtermin versagte Vodafone mir den Internetzugang – gleich zweimal.

Der Anfang war ruckelig, zuckelig, alles andere als glatt und geschmeidig. Ein Neustart des Meetings war notwendig, dann ging es. Im Großen und Ganzen ganz gut. Und ungewohnt. Man hörte sich hauptsächlich, nur die wesentlichen Redner wurden mit der Kamera sichtbar. Die Abstimmungen gestalteten sich ein wenig anders als gewohnt; es wurden Nein-Stimmen und Enthaltungen abgefragt, die Ja-Stimmen ergaben sich zwangsläufig. Es gab eh nicht viel zu entscheiden. Entlastung des Vorstands, Beitragserhöhung. Das war alles. Und völlig unproblematisch.
Die Diskussionen waren nicht ganz so ausufernd wie auf normalen MVen, aber es gab sie. Insgesamt …

Am Ende kickte mich Vodafone wieder raus. Als ich dann – nach drei sinnlosen DSL-Neustarts – wieder ins Netz kam, war die MV schon vorbei. Ich kam jedenfalls nicht mehr ins Meeting rein.

Das war also meine erste Online-MV. Okay. Gewöhnungsbedürftig. Die Vorstandstreffen machen wir schon lange online, bisher über Skype, jetzt über Blizz, denn der geschlossene Vertrag läuft noch bis 2021. Die MV hinterließ einen eher zwiespältigen Eindruck, glaube ich. Ich bin nicht sicher, ob ich sie nicht doch lieber in der althergebrachten Weise goutieren würde.
Aber das zeigt sich nächstes Jahr. Für mich sieht es nicht danach aus, als ob wir den Virus und die aus ihm resultierenden Umstände nächstes Jahr schon los wären …

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