Noch ein klarer Fall, scheint’s, Plön, 14.06.

Plön lag quasi auf dem Weg und es wäre vermutlich eine Sünde gewesen, dort nicht auch noch zu stippvisiten. Viel Zeit wollten wir nicht mehr dort zubringen, immerhin lag noch eine Strecke Heimweg vor uns.
Eine Touristeninformation suchten wir gar nicht erst, es war nach 17 Uhr, sie würde eh geschlossen sein. Ansonsten gingen wir nach dem üblichen Schema vor:
Fußgängerzone. Sie war zur vorgerückten Zeit am Samstag nicht mehr sehr belebt, aber einige Lokalitäten waren noch geöffnet und man könnte eventuell ein kleines Nachtleben erahnen, wenn man wollte. Tatsächlich ausprobieren müsste man das schon mal abends, aber das wäre ein Projekt für einen anderen Zeitpunkt, Urlaub oder so. Die Läden sahen aber gut aus, die Größe stimmte auch.
Die Johannis- und die Nikolaikirche waren leider beide schon geschlossen (oder vielleicht auch sonst nicht offen; es gab bislang an vielen Kirchen, in die man hinein konnte, immer ein Schild: »Tritt ein! Die Kirche ist offen.« Das fehlte hier).


Die Johanniskirche


Die Nikolaikirche

Runter zum See. Es handelt sich in Plön halt »nur« um einen See, nicht um die Ostsee, aber der Anblick ist in Ordnung. Wie meine Gattin meinte: »Es ist halt nur ein See, aber immerhin fehlen die Berge.« Stimmte. Leider war das Ufer recht hoch und auf dem kurzen Stück, auf dem wir unterwegs waren, gab es jedenfalls keine Stelle für die Hunde, um ans Wasser zu gelangen.

Wir bogen dann ab auf den »Schlossberg« (ich weiß gar nicht, ob der wirklich so heißt; wir haben ja keinen Ortsplan gehabt), aber das Schloss da oben war nicht nur bombastisch, nicht nur schön, es bot auch einen schönen Ausblick auf den See. Es schien auch eine Lokalität im Schloss zu geben. Ohne das genau zu überprüfen, entschieden wir, dort sonntags frühstücken zu gehen, sollten wir nach Plön ziehen.


Ausblick vom Schlossberg


Das Schloss zu Plön

Plön gelangte jedenfalls auch erfolgreich auf die Hitliste. Gleichwertig mit Eutin.

P.S.: Lustig wäre hier das Spielchen mit dem Autokennzeichen. Ein »PLÖ–MY 311« wäre richtig langweilig. Aber ein »PLÖ–PP 311« würde mir gefallen. Oder »PLÖ–KK …«, oder »PLÖ–TZ …« oder irgendetwas anderes Lustiges.