Aus der Flimmerkiste: Olympische Zeitreisen

  • Percy Jackson – Diebe im Olymp (Canada/USA, 2010): Man kann gegen Harry Potter sicherlich viel Kritik anbringen, in welcher Richtung auch immer. Aber die Filme sind trotz allem schwer zu toppen. Und auch einem Göttersohn namens Percy Jackson gelingt das nicht. Trotz Spannung, Action, toller Tricktechnik … Man sieht allzu deutlich, gegen wen der Film punkten sollte, und genau das ist eben nicht gelungen.
  • The Runner (USA, 1999): Ein Film mit John Goodman – in einer Nebenhauptrolle. Er spielt Deepthroat, der seinen Lebensunterhalt mit Wetten und Glücksspielen bestreitet – in großem Maßstab. Ron Eldard spielt Edward, der für Deepthroat die jeweiligen Wetten abwickelt. Die Handlung ist vorhersehbar, wenn man andere Spielerfilme kennt, denn die ähneln sich alle im Grundsatz. Dennoch: »The Runner« ist spannend, packend, sehenswert.
  • Die Frau des Zeitreisenden (USA, 2009): Schwieriges Thema, ordentliche Umsetzung – würde ich sagen. Henry DeTamble leidet unter dem Problem, durch die Zeit zu springen – hin und her –, ohne das kontrollieren zu können. Eine Liebesgeschichte entwickelt sich da nicht ganz unproblematisch – aber es geht, man kann sogar Nachwuchs bekommen, jaja. Der Film ist ganz nett, allerdings bot sich mir plakativ die Vermutung an, dass der Film möglicherweise gemacht und geschrieben wurde, um Eric Bana möglichst häufig unbekleidet zeigen zu können.
  • Fall 39 (USA/Canada, 2009): Der Schein trügt. Ich hatte bei diesem Film die Beschreibung nicht gelesen, sondern mich einfach auf einen Streifen mit Renee Zellweger gefreut. Und das hat sich auch gelohnt: Das spannende Stück um eine Sozialarbeiterin, die ein Mädchen aus einer schlimmen Familie rettet, hat es in sich. Wie gesagt: der Schein trügt. Hat mir jedenfalls sehr gefallen.
  • Crazy Heart (USA, 2009): Jeff Bridges ist für mich einer der herausragenden Charakterdarsteller dieses jungen Jahrhunderts. Er gehört neben Michael Douglas und Sean Connery zu den Schauspielerin, die in meinen Augen mit zunehmendem Alter immer besser werden. Der Plot des Streifens selbst ist eigentlich nicht mein Ding – es geht um einen Countrystar, der seine guten Zeiten längst hinter sich hat –, aber Bridges macht jeden Film sehenswert.