Kleine Ode an Pit

Ich habe eben, eher versehentlich, auf Facebook einen Post geschrieben, der auch gut hierher passt, denke ich. Ergo:

Am letzten Sonntag gabs auf SIXX wieder den Hundeflüsterer (der unter Fachpfosten ja auch besonders beliebt ist). Darunter eine Folge, in der es um sogenannte Kampf- oder Listenhunde ging; und Storys von Cesar, wie diese Hunde(rassen) wirklich sind. Am Ende dachte ich mir: Gut, die Pfosten, die SIXX sehen, haben die Folge gesehen, weil sie wussten, es ging um Pitbulls, und sie haben gesehen, wie Pitbulls sind, aber nicht, wie sie sein können, wenn sie wie Hunde behandelt werden. Stimmt vielleicht; stimmt vielleicht auch nicht, meine Meinung. Egal.

Ich habe immer noch keinen Pitbull als lebendes Wesen erleben dürfen, weil ich in einer angeblichen Demokratie lebe, in der mir das von verquasten Vollpfosten in Verwaltungen verboten wird, die ohne Beweise und ohne wirkliche Begründung behaupten, bestimmte Hunderassen – ganze Rassen! Erinnert mich das an was? – seien von Haus aus gefährlich. Die Sendung von Cesar Millan war für mich eine Freude, weil ich Pitbulls in Bewegung wenigstens sehen – wenn auch nicht anfassen – konnte. Und ich glaube, dass diese Hunde mit ihren ausdrucksvollen Gesichtern und (wenn nicht kupiert) schönen Ohren und wundervollen großen Augen so wie alle caniden Geschöpfe dieser Welt allerliebste Lebewesen sind, die wie alle anderen Hunde nur ihren Menschen brauchen, der sich auf sie einlässt, für sie da ist, der sie liebt.

Pitbulls – und andere Bulldoggenrassen, die aufgrund der von Steuerzahlern finanzierten Klugscheißerei überflüssiger Beamter und beamtenähnlicher Angesteller auf Listen stehen – sind Hunde. Sie sind die Kameraden des Menschen. Es wäre sinnvoller, wenn unsere Steuergelder dafür ausgegeben würden, diejenigen Menschen zur Rechenschaft zu ziehen, die Tiere – nicht nur Pits & Co. – missbrauchen, um ihren eigenen kranken Fantasien Nahrung zu verschaffen.