[VDS] Tagesschau ohne Mutter

Es gab Zeiten, in denen galt die Tagesschau der ARD um 20 Uhr als Mutter aller Nachrichtensendungen. Das ist nun endgültig vorbei, denn auch die Tagesschau kennt keine Mütter mehr:

Tagesschau kennt keine Mütter

Die Tagesschau-Redaktion der ARD hatte in einem Artikel auf ihrer Online-Seite das Wort „Mutter“ durch „entbindende Person“ ersetzt. Diese Wortwahl sei im Sinne der Gendersprache getroffen worden, um Diskriminierung zu vermeiden. Nach Rückfragen der Bildzeitung ging es um die Diskriminierung von Transmenschen. Im Netz sorgte diese Entscheidung für Aufruhr, so dass die ARD nun doch wieder von der „Mutter“ spricht. Der Artikel handelte vom Gesetzesentwurf der Familienministerin Lisa Paus, der nach der Geburt eines Kindes auch für den zweiten „Elternteil“ eine zweiwöchige, bezahlte Freistellung vorsieht. Die Bezeichnung „entbindende Person“ war allerdings nicht in dem Gesetzesentwurf zu finden, sondern sie beruhte auf einer Entscheidung der Tagesschau-Redaktion. Man wolle damit auch nicht-binäre Personen einschließen, die sich weder als männlich, noch als weiblich sehen. Nach der öffentlichen Kritik sei das Wort wieder geändert worden, da die Vermittlung der Nachricht im Mittelpunkt stehen solle und nicht die sprachliche Debatte. (merkur.de, nzz.ch)

Dem kann leicht hinzugefügt werden:

Weshalb „Wahn“ womöglich passt

Mit dem Wort „Mutter“ würden die zur Geburt Unfähigen diskriminiert, heißt es, deshalb wird es ersetzt durch allerlei Wortungetüme wie „entbindende Personen“, „gebärende Menschen“, „menstruierende Menschen“ oder auch „Menschen mit Uterus.“ Wir Männer spielen hier keine Rolle, das hat sich herumgesprochen. Nein, hier geht es um Intersexuelle und Transmenschen, die es zu schonen gilt. Ein freundlich gemeinter Gedanke. Aber was wird daraus?

Dass eine als Mann geborene Transperson die Erfahrung von Mutterschaft (das Wort ist hier schwer vermeidbar), also das Wachsen eines Lebewesens unter dem Herzen, die meist sehr schmerzhafte Geburt, das Stillen (um hier mal nur biologisches Zeugs zu nennen) nicht selbst erleben kann, ist schon traurig, wenn auch schicksalshaft. Ähnlich geht es den Frauen (also, jetzt den echten!), die aus biologischen (schon wieder so ein Reizwort!) oder medizinischen Gründen keine Kinder bekommen können. Diese Minderheit spielt aber auch keine Rolle, denn „Frauen“ sind insgesamt trendmäßig zur Zeit einfach nicht IN. Beatrice Achterberg meint in der NZZ: „In bestimmten Kreisen, die sich selbst als feministisch begreifen, gelten Wörter wie ‚Frau‘ oder ‚Mutter‘ heute als verletzend, ausgrenzend.“

Nun gut, auch Minderheiten dürfen öffentlich Unfug reden, aber dieser Trend gegen eine Mehrheit ist ein neues Zeichen der Zeit. Er soll die Frau „ausradieren“, wie Achterberg sagt, indem „sie auf ihre reproduktive Biologie reduziert wird“. Da geht die Kritikerin vielleicht zu weit, in Wahrheit verhält sich das sehr einfach: Solche Begrifflichkeiten entstehen nicht aus finsterer Überlegung, unterstellen wir hier netterweise, sondern aus ihrem Gegenteil. Da setzt im Eifer das zuständige Areal im Gehirn momentan aus, es übergibt an ein anderes Areal, und diese Staffelübergabe misslingt schon mal. Dann entstehen Gästinnen, Elternteile und die oben erwähnten Wortmonster. In diesem momentanen Wahn regiert eine gut gemeinte Absicht über den Verstand, der einfach nicht durchdringt mit der Frage: Kommt bei diesem Gewese irgendetwas Positives für irgendwen heraus, und wenn ja, für wen? Und auf wessen Kosten? Sprache kann nicht ausgrenzen, das können nur wir Menschen. Also lasst gefälligst die Finger von der Sprache! Oder sind die das Wort Führenden an keiner Lösung interessiert, sondern nur am Krawall mithilfe der Sprache? Dann wäre Wahn das passende Wort. (Oliver Baer)

Aus dem VDS-Infobrief vom 08.04.2023: hier.

[VDS] Infobrief vom Samstag, 8. April 2023

Der Link zum Inhalt: hier.

1. Presseschau
• Künstliche Texte
• Meloni greift durch
• Sprachmerkmale im Hirn nachweisbar
2. Gendersprache
• Tagesschau kennt keine Mütter
• Berliner Gender-Verfahren geht in die nächste Instanz
• Désirée Nick gendert nicht
• Gendern in Prüfungen zulässig
• Gendern ohne Stern
3. Kultur
• Hochdeutsch unerwünscht
• Mundart-Vorlesetag in Viersen
• Plattdeutsches Wort des Jahres gesucht
4. Kommentar
• Weshalb „Wahn“ womöglich passt
5. Termine

[VDS] Infobrief vom Sonntag, 2. April 2023

Der Link zum Inhalt: hier.

1. Presseschau
• Eilantrag in Berlin abgelehnt
• Lesen lernen nach dem Lockdown
• Mit Tattoos Leben retten
• Neue Erkenntnisse über die Sprache der Bienen
2. Gendersprache
• Dresdner Stadtrat stimmt gegen das Sternchen
• Grundrecht auf Verständlichkeit
• Aufregung in Wölfenbüttel
• Öffentlicher Rundfunk ignoriert Kritik
• Gemeinderat Münster gegen Gendern
• Das Maskulinum im Althochdeutschen
• Gendern ist nichts für ihn: Rudi Völler
• Rechtschreibrat-Chef zum Gendern
3. Sprachspiele: Unser Deutsch
• durchgestochen
4. Kultur
• Klassiker auf dem Prüfstand
• Jugendtheatergruppe würdigt Sprache und Wort
• Höflichkeit in der Sprache
5. Berichte
• Sprachpreis für Rieke Hümpel
6. Denglisch
• König Charles III. überwindet Sprachbarrieren
7. Kommentar
• In die Tonne mit den Verbündeten
8. Termine

[VDS] Der Infobrief vom 27.03.2023

Link zum Inhalt: der hier.

Der Inhalt:

1. Presseschau
• Sprachkampf in Frankreich
• Wie wir heute schreiben
• Neues Namensrecht?
• Markennamen als Synonyme
• Eine Sprache für zwischendurch
• Deutsch in der Pause
2. Gendersprache
• Ist Deutsch antifeministisch?
• Herbert Grönemeyer findet Gendern notwendig
• Gendern in Italien
• Üble Folgen des Genderns
3. Kultur
• Kultusministerin verteidigt Abi-Lektüre
• Japanisch statt Arschgeweih
• Was ChatGPT macht
4. Berichte
• Neue Regionalleitung in Mittelhessen
5. Denglisch
• Englisch lernen mit Fernsehserien
6. Soziale Medien
• Stress mit Schwaben
7. Kommentar
• Mit Gendern die Welt retten!
8. Termine

[VDS] Für Rassismuserkenntnis nicht ausgebildet

Aus dem VDS-Infobrief vom 20.03.2023:

Rassismusvorwurf gegen Abiturlektüre

Eine Ulmer Lehrerin hat eine Petition gegen den Nachkriegsroman „Tauben im Gras“ von Wolfgang Koeppen gestartet, nachdem sie über dessen häufigen Gebrauch des „N-Worts“ erschrocken und schockiert war. Als selbst von Rassismus Betroffene bezeichnet sie diese Wortwahl als Ausdruck der Unterdrückung und Entmenschlichung, die einen unmittelbaren Angriff auf ihre Menschenwürde darstelle. Das Land Baden-Württemberg begründet die Auswahl des Werks als Pflichtlektüre unter anderem damit, dass auch der beschriebene Rassismus in der Schule thematisiert werden solle. Dem widerspricht die Literaturprofessorin Magdalena Kißling von der Universität Paderborn: Die Lehrkräfte sollten das zwar vermitteln, seien aber oft nicht dafür ausgebildet, Rassismus in der Literatur zu erkennen: „Es gibt zu wenig Sensibilität dafür, was die Macht von Sprache ausmacht, und da werden Erfahrungsberichte zu wenig ernst genommen.“ Außerdem seien entsprechende Konzepte für den Unterricht noch nicht ausgereift genug, sagt Kißling. Die Lehrerin möchte das Buch in der Schule nicht behandeln und hat darum vorerst einen Antrag auf Beurlaubung gestellt. Für die Zukunft hofft sie, dass der Unterricht bald zu einem „sicheren und rassismusfreien Ort für alle“ werde. (swr.de)

Und der Kommentar dazu:

Böse Literatur

Wie uns der Fall in Ulm lehrt, stehen die gymnasialen Lehrkräfte unter Verdacht, sie seien nicht dafür ausgebildet Rassismus in der Literatur zu erkennen. Für die Macht von Sprache seien sie zu wenig sensibel. Zudem seien entsprechende Konzepte für den Unterricht „noch nicht ausgereift genug“. Daraus folgt messerscharf, dass Bücher wie Koeppens „Tauben im Gras“ zu meiden sind wie die Pest. Zwar stellt sich dem laienhaften Elternteil ganz nebenbei die Frage, was Germanisten und Anglisten für das Lehrfach so lernen, wenn nicht den Umgang mit der Sprache und ihren Abgründen, aber dieser Einwand lenkt ab vom Wesentlichen: Also ist das Wahre, das Gute und Schöne demnach auf keinen Fall der bösen Literatur – die das Reale, das Hässliche schon mal beim Namen nennt – zu entnehmen? Eine rassismusfreie Welt entsteht durch Desinfektion der Sprachen? Und solchen Blödsinn glauben erwachsene Menschen? (Oliver Baer)

[VDS] Der Infobrief vom 20.03.2023

Schon wieder der Zeit hinterher, deshalb hier gleich der Link zum Inhalt. Und wie immer sind die lesenswertesten Beiträge rot markiert.

Der Inhalt:

1. Presseschau
• Coronasprache im Fluss
• Rassismusvorwurf gegen Abiturlektüre
• Sprachenlernen für Erwachsene
• Orthographie noch von Bedeutung
2. Gendersprache
• Volksbegehren in Baden-Württemberg
• Jahrestagung des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache
3. Sprachspiele: Unser Deutsch
• Schanigarten
4. Kultur
• Glück auf, Glück auf!
• Besorgnis um deutsche Dialekte
• „Leicht Kicken“ – Fußball in leichter Sprache
• Generation Z und die digitale Jugendsprache
• Plastikeule macht Lust aufs Lesen
5. Kommentar
• Böse Literatur
6. Termine

[VDS] So ergreifend wie eine Ampelphase

Aus dem VDS-Infobrief vom 13.03.2023:

Literatur, die auf keinen Fall wehtut, die nicht mehr leistet als eine Gesinnung des reinen Herzens zu bestätigen, solchen Kitsch gibt es zuhauf. Das sind Geschichten, so ergreifend wie die Ampelphasen an der Bundesstraße. Bei unseren Enkeln landen wir damit nicht: „Omi, lies ruhig weiter vor, ich hör sowieso nicht zu.“ Riskieren wir mal beim Blättern in den Neuerscheinungen unserer Buchhandlung die Frage: Wollte ich mir daraus vorlesen lassen? Zugegeben, der Wettbewerb mit den Verkehrsampeln wird immer härter. Schreiben darf bald nur noch, wer sich keiner kulturellen Aneignung schuldig macht. Also Vorsicht: keine von Weißen verfassten Geschichten aus dem dunklen (!) Kontinent, von wegen Jenseits von Afrika, Frau Blixen: so nicht! Und daraus dann noch Filme machen, Herr Redford, Frau Streep, was denken Sie sich dabei? Um es mal klar zu sagen: Über den Gattenmord darf nur schreiben, wer ihn bereits begangen hat, Krimis gibt es nur noch von Kriminellen, also von Mördern, Päderasten, Vergewaltigern. Und diese werden sich gefälligst zusammenreißen und das Ganze in bekömmlicher Sprache verfassen! Nicht etwa – man stelle sich das vor! – da könnte jemand unangenehm berührt worden sein. So wie im echten Leben, Schreck lass nach. Aber vielleicht ist hier eine Warnung angebracht: Eine Gesellschaft, die es nicht mehr fertigbringt, Huckleberry Finn im unverfälschten O-Ton zu veröffentlichen, wäre möglicherweise der Mühe nicht mehr wert, sie überhaupt noch vor irgendwas zu beschützen. Wer nicht zum Risiko bereit ist, durch Worte der Anderen zum eigenen Denken animiert zu werden, auch wenn es noch so schmerzt, der lebt wahrscheinlich sowieso auf dem falschen Planeten. (Oliver Baer)

[VDS] Problemlöser*innen und Drogensüchtig:innen

Aus dem VDS-Infobrief vom 13.03.2023:

Gleich zwei Stilblüten haben in dieser Woche die Twitter-Welt in Gender-Verzückung geraten lassen. Emily Vontz (SPD), mit 22 Jahren das jüngste Mitglied des Bundestags, hielt kürzlich ihre erste Rede. Neben den Inhalten hatte die Twitter-Gemeinde jedoch nur Augen für ihre übertriebene Gestik („War die früher Verkehrszeichen auf einer Kreuzung?“ @politikfluid) sowie das gesprochene Gendersternchen. Sie sprach von Problemlöser(Pause)innen und Problemsucher(Pause)innen und zog damit den Spott auf sich. „Ist das eine Theater-Veranstaltung?“ fragte @be_joli verdutzt, @MatthiasWirth2 sieht in ihr die „Bestbezahlte Schülersprecher*in des Landes“, und @TSievers5 resümiert „Vor lauter Moral weiss man gar nicht was die Dame gesagt hat – war wohl nicht so wichtig.“

Der RBB berichtet indes von einem Drogenmobil für Drogensüchtig:innen in Berlin-Wedding. Hier wollte man sich wohl besonders „woke“ (also aufmerksam bzw. sensibel) zeigen, auch wenn den Betroffenen das korrekt gesetzte Genderzeichen vermutlich herzlich egal sein wird. Dass das Gendern hier komplett nach hinten losgegangen ist, scheint den RBB nicht zu stören – trotz massiver Kritik auf Twitter reagiert der Sender nicht auf diesen Griff ins sprachliche Nichts. (twitter.com/VDS, twitter.com/VDS)

[VDS] Literatur ist nicht Pizza, sondern Zumutung

Aus dem VDS-Infobrief vom 13.03.2023:

Es gibt bereits Verlage, die Klassiker wie Mark Twains Tom-Sawyer-und Huckleberry-Finn-Romane nicht mehr veröffentlichen würden – wegen ihrer „anstößigen“ Passagen. Literaturhaus-Chef Professor Rainer Moritz hält herzlich wenig davon, dass Verlage Gebrauchsanweisungen zum Konsum ihrer Produkte veröffentlichen: „Die Angst, irgendjemandem mit irgendwas auf die Füße zu treten, breitet sich in den letzten Jahren auch hierzulande so aus, dass man am Verstand der Beteiligten zweifeln muss.“ Selbstverständlich sagten Figuren in einem Roman Dinge, die jedenfalls nicht die Meinung des Autors wiedergeben. Da treffe man „permanent auf Menschen, die Seltsames, Anstößiges, Widerliches oder Misogynes äußern – so wie das Menschen betrüblicherweise im ‚wirklichen‘ Leben tun.“ Die Verlage würden ihre Leserschaft für dumm verkaufen, wenn sie meinen, sie müssten eigens darauf hinweisen. Literatur sei keine Tiefkühlpizza, betont Moritz, die den Warnhinweis benötigt, dass die Plastikfolie zu entfernen ist, bevor man die Margherita in den Ofen schiebt.

Offenbar fürchten die Verlage Kloakenstürme in den sozialen Medien, wenn sie keine Inhaltswarnungen geben. „Wenn man diese Haltung zu Ende denkt, darf es künftig keine Romane ohne seitenlange ‚Warnungen‘ mehr geben“, sagt Moritz, denn in fast allen ernsthaften Romanen werde gemeuchelt, gemordet, gesoffen, gedealt und gehurt. Moritz verweist auf einen verbreiteten Irrtum im Umgang mit Kunst. Wer gut schreibt, müsse noch lange kein „moralisch integrer oder politisch klug daherredender Zeitgenosse“ sein. Man verfüge als Autor „nicht automatisch über ein besseres Urteilsvermögen als eine Installateurin oder ein Abendblatt-Redakteur.“ Davon abgesehen agierten auch Schriftsteller stets in einem bestimmten historischen Kontext. So aufgeklärt sie auch sein mögen, sie erliegen den Irrtümern und Fehleinschätzungen ihrer Zeit. So fragt sich Moritz, ob „die Sprach- und Textpolizisten unserer Tage gar nicht auf den Gedanken kommen, in zwanzig, dreißig Jahren könnte man ihre Anschauungen als überholt und verfehlt ansehen.“

Auf die Frage, was er von Romanen halte, in denen allein das Moralisch Gute und Schöne seinen Ausdruck findet, meint Moritz, er kenne keine literarisch satisfaktionsfähigen Romane, die so gestrickt seien. Es sei denn, man stelle sich das Dasein wie eine „Traumschiff“-Episode vor. Eine „Alles wird gut“-Haltung habe in der Literatur jedenfalls nichts verloren. Das allerdings müsse einen nicht hindern, in der Edition von Kinderbüchern Sorgfalt walten zu lassen. Man könne sehr wohl Begleittexte anbieten, um verständlich zu machen, warum etwa ein „Negerkuss“ lange Zeit als unbedenkliches Wort galt und warum man das heute anders sehe. Aber Moritz hält es für indiskutabel, „historische Texte zu glätten oder uns heute als anstößig Vorkommendes zu tilgen.“ Das wäre eine völlige Verkennung dessen, was Literatur, was Kunst ist. „Das heutige Besserwissertum gegenüber Texten oder auch Gemälden aus früheren Zeiten hat etwas Unerträgliches und es zeugt von immenser Selbstgerechtigkeit.“

Thomas Andre fragt im Hamburger Abendblatt: Demnach mache die Wokeness die Kunst kaputt? Darauf Moritz: „Wenn Wokeness übergriffig wird und wenn deren Wortführer glauben, im Besitz der alleinseligmachenden Wahrheit zu sein, kann sie gefährlich sein.“ Dann könne sie die Kunst töten. Kunst ist, „wenn sie Kunst ist, immer eine Zumutung“, sagt Moritz. Wenn das „Zigeunerschnitzel“ von den Speisekarten verschwindet, sei das kein kultureller Verlust. Es sei jedoch fatal, „wenn eine kleine Minderheit im Bewusstsein, moralisch und intellektuell Recht zu haben, glaubt, ihre Auffassung anderen oktroyieren zu können.“ (abendblatt.de  (Bezahlschranke))

[VDS] Infobrief vom 13.03.2023

Link zum Inhalt. Die rot markierten Beiträge dürfen als Leseempfehlungen aufgefasst werden.

1. Presseschau
• Sprachliche Finessen
• Krieg verändert Sprache
• Mit Rosenduft Sprachen lernen
2. Gendersprache
• Kein Gendern in Bad Saulgaus Schulen
• Klöckner genervt von „übertriebenem Gendern“
• Gendern schadet Inklusion
3. Kultur
• App soll indigene Sprache erhalten
• Unbeliebtes Fränkisch
• Plattdeutsch in der Altmark vor dem Ende
• Literatur ist nicht Pizza, sondern Zumutung
4. Berichte
• VDS auf der didacta
• Sabine Mertens im Gespräch mit Ulrike Stockmann
5. Soziale Medien
• Problemlöser*innen und Drogensüchtig:innen
6. Kommentar
• So ergreifend wie eine Ampelphase
7. Termine