Häufchen Elend

So sieht ein Hund aus, der Silvester erleben muss:

Susi hat ihre Lieblingsplätze, die Silvester offensichtlich wertlos sind. Leckerlis mag sie nicht. Draußen zerrt sie an der Leine. Und drinnen sucht sie – wie sicherlich viele Haustiere – dunkle Plätze auf (und unser Schlafzimmer, in dem Susi mit uns zu übernachten pflegt, war wie ein fensterloser Bunker verdunkelt). Der Platz, an dem sie hier sitzt, wird im Normalfall von Frauchen benutzt; links im Bild wäre ein Waschbecken zu sehen. — Wenn ich Susi so sehe, blutet mein Herz. Und meine Wut auf die Geldverschwender, Umweltverschmutzer und Tierschänder blüht.

2 Antworten auf „Häufchen Elend“

  1. Ach ja.
    Naomi hat den – sicherlich zweifelhaften – Vorteil, alt geworden zu sein (sie wird in gut drei Wochen 13 Jahre) und nicht mehr gut zu hören. Möglicherweise war das der Grund, warum sie Silvester entspannter verbracht hat. Ich gönn ihr das.
    Und inzwischen ist alles wieder normal, obwohl es auch heute morgen noch Vollidioten gibt, die die Ballerei nicht lassen können (völlig ungeachtet, der saftigen Strafen, die es für Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz gibt).

  2. Ich kann dich so verstehen. Meine Zaya, die Ältere, saß in dem abgedunkelten Schlafzimmer knurrend und fauchend unter dem Bett und war in der Hochphase der Böllerei auch nicht mit Leckerlis bestechbar, bzw zu beruhigen.
    Unser Mäuschen hat sein erstes Silvester hingegen entspannt erlebt. Die ist sogar hinter die Vorhänge geklettert um Silvester zu gucken. Hauptsache,, sie war in unserer Nähe.
    Bei uns hat die Böllerei mit Anfängen und Abebben locker eine Stunde gedauert.

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