Naomischwimmi: Faulmaus im Wasser

Auch Naomi, inzwischen gute acht Jahre alt, hat’s an der Hüfte. Da läuft sie nicht rund. Ich selbst merke das nicht so sehr. Ihr katzenartiger Gang sieht für mich aus, als sei sie fit, ginge geschmeidig und nicht unelegant. Aber man sagt mir dann, dass ihr Gang auf Entlastungsversuche hinweist. Nunja, ich bin kein Tierarzt. Nichts dergleichen.

Naomi mag auch kein Wasser. Aber es hilft nichts. Vor allem auch deshalb, weil sie auch unter den kürzer werdenden Gassigängen leidet, die wegen Kims zunehmendem Alter angesagt sind. Naomi ist durchaus fit, wenn sie rennt, ist sie schnell, ihr Lauf ist kraftvoll. Aber die Gelegenheiten sind eher selten, und alleine mit ihr zu gehen, ist eine Qual, weil sie Kim vermisst. Ja, es ist unglaublich – mit einem 20-Kilo-Sack Blumenerde Gassi zu gehen, macht mehr Spaß, als mit Naomi alleine, ohne Kim.

Wie auch immer: Naomi schwimmt, und weil sie stinkefaul ist, hilft die Physiotherapeutin nach, damit sie die Hinterbeine bewegt. Sonst würde sie den Auftrieb ihres fluffigen Fells – oder der Schwimmweste – nutzen, um nur mit den Vorderbeinen zu paddeln. Und das natürlich hübsch gemächlich, denn sie ist zwar stinkefaul, aber nicht kackedoof und weiß genau, dass sie erst nach einer Weile wieder zum Treppchen gelassen wird.

Naomi merkt man es nicht an, ob ihr das Schwimmen gut tut oder nicht. Nicht so wie Kim. Naomi ist auch nach dem Schwimmen einfach Griechin durch und durch: etwas langsam, recht behäbig, erkennbar phlegmatisch und ja: ein bisschen stinkefaul :))

P.S.: Derzeit wird diskutiert, ob das Schwimmen für Naomi wirklich sinnvoll ist, weil sie nicht selbst die Hinterbeine bewegt. Es wird sicher Alternativen geben. Man wird sehen.

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