Seltsam sein

Natürlich entwickelt sich auch der Charakter eines Hundes weiter. Oder eines Hundepärchens. Bei meinen beiden Mädels ist das nicht anders. Aber manche Dinge sind dann doch seltsam. Oder überraschend. Auf jeden Fall bemerkenswert.

Die beiden Hundemädchen haben eigentlich nie einen großen Drang verspürt, einander körperlich nahe zu sein. Abends auf dem Sofa, da ergibt sich das schon, immer wieder (und das ist auch reichlich fotografisch dokumentiert), häufig sitzt aber auch Frauchen in der Mitte, die Hunde links und rechts. Aber das sind dann auch Situationen, wo wir Menschen zusammen in einem Raum sind, das zieht natürlich auch die Hunde an.

Seltsam ist, dass die beiden Knuffis in der letzten Zeit dabei entdeckt werden konnten, wie sie in einem Zimmer zusammen sind, nebeneinander liegen – und sich anschauen. Davon gibt es leider kein Foto, denn in dem Augenblick, in dem ich die Kamera in der Hand halte, schauen sie mich an. Gehe ich weg, dreht Kim den Kopf wieder in Naomis Richtung. Und sie schauen sich an. Nicht nur einen Augenblick, nicht nur zwei Sekunden, sondern richtig lange.

Ich weiß nicht, was sie da tun. Natürlich kommunizieren sie miteinander. Aber so schweigend, so unbewegt finde ich das seltsam.

Vorne Kim, hinten Naomi. Aber das wisst ihr längst, ne?

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